"Aufbruch Nord" - Langenbochum und Paschenberg

Logo zum Stadtumbaugebiet Langenbochum und Paschenberg

In Langenbochum und Paschenberg sind nach dem Rückzug des Bergbaus und der Schließung der Schachtanlage Schlägel & Eisen 3/4/7 etwa 3.000 Arbeitsplätze verloren gegangen - mit den entsprechenden Folgen für die lokale Wirtschaft, das Stadtbild und das soziale Leben in beiden Stadtteilen. Mit dem Integrierten Handlungskonzepts (IHK) Herten-Nord hat die Stadt 2009 die Zukunft in Angriff genommen.

Hof- und Fassadenprogramm

Übersichtskarte: Geltungsbereich des Hof- und Fassadenprogramms

Die meisten Projekte sind heute erfolgreich umgesetzt. Aktuell können sich Hauseigentümerinnen und -eigentümer an der Kranzplatte in Langenbochum und entlang der Feldstraße zur Hof- und Fassadensanierung beraten lassen und Fördergelder beantragen. Die Förderrichtlinien finden Sie am Ende dieser Seite.

Bei Fragen und Hinweisen steht Ansprechpartnerin Claudia Heinrichs zur Verfügung.

Wirtschaftliche Belebung und Stabilisierung

Karte des Fördergebietes Herten-Nord

Einkaufsmöglichkeiten sind wichtig für die Stadtteile. Bis zum Frühjahr 2014 wurde daher die Langenbochumer Kranzplatte, ein wichtiges Nahversorgungszentrum, umgebaut. Sie erscheint nun moderner und gepflegter. Bei der Planung waren die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kaufmannschaft intensiv eingebunden. Neu gestaltet ist auch der gegenüber liegende Platz der Bergleute mit dem barrierefreien Aufgang zum neuen Stadtteilpark auf dem Gelände von Schlägel & Eisen

Das ehemalige Zechengelände bildet als neues Gewerbegebiet den zweiten wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkt in Herten-Nord: Auf einer 7,2 Hektar großen Fläche sollen sich vor allem "demografiefeste" Betriebe ansiedeln, die auch für das Alter ihrer eigenen Belegschaft sinnvoll Vorsorge treffen.

Um die Entwicklungen im Hertener Norden erfolgreich weiterzuführen, wurde ein Nutzungsmanagement eingerichtet.

Siedlungsstrukturen für die Zukunft

Foto: Spielplatz in der Nähe der Marienkirche

Für alle 17 Wohnquartiere im Stadtumbaugebiet erarbeitete die Stadt Herten gemeinsam mit Fachleuten und den Bürgern Quartierssteckbriefe. Wer wissen möchte, welche Qualitäten jedes Viertel bietet und welche Empfehlungen es für energetische Sanierung und zukünftige Entwicklungen gibt, fragt bei der Stadt Herten nach.

Auch das Wohnumfeld muss stimmen. Im Berliner Viertel wurden Wege und Plätze mit den Anwohnerinnen und Anwohnern neu geplant. Die Umgestaltung fand ihren festlichen Abschluss 2013 mit dem "Berliner Picknick". Im Schieferfeld und an der Otto-Lenz-Straße wurden die Spielplätze erneuert. Beide Spielplätze werden rege genutzt. Die Kreuzung Otto-Lenz-Straße ist umgebaut, sodass der Bereich jetzt freundlich und einladend wirkt.

Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Schlägel & Eisen 3/4/7 entstand ein etwa 3 Hektar großer Stadtteilpark mit Sportangeboten für Junge und Ältere. Der zentrale Platz des neuen Gewerbegebietes ist für die Jugendlichen reserviert. Sie hatten sich für den großzügig bemessenen Treffpunkt eine Parcours-Anlage und Liegebänke gewünscht und auch bekommen.

Eine Gruppe von Hobbyfotografen hat die Verwandlung der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen zum modernen Erholungs- und Gewerbegebiet begleitet. 

Zur Doku der "Baustellenspäher"

Die "Allee des Wandels", die Fahrradstrecke auf der ehemaligen Zechenbahntrasse, führt auch über das Gelände von Schlägel & Eisen und verbindet nun den Hertener Süden nahtlos mit Langenbochum und Westerholt.

Soziales, Kultur und Bildung

Foto: Titel des Magazins "Junge Redaktion"

Das Stadtteilbüro an der Dr.-Klausener-Straße 1 war über mehrere Jahre der zentrale Netzwerkknoten für den Hertener Norden. Von Beginn an lag das Augenmerk darauf, die Akteure vor Ort in guten Austausch zu bringen, damit das soziale Netz funktioniert.

Der Projektraum Nord an der Feldstraße 125 ist zum Anlaufpunkt für viele Bürgerinnen und Bürger geworden. Hier treffen sich viele Gruppen und Initiativen. Durch das Engagement einiger Ehrenamtler kann er existieren. Die LEG fördert ihn durch mietfreie Räume.

Der Kindergarten Kiko ist ein weiterer wichtiger Baustein für die soziale und Bildungsarbeit. Er hat ein neues, größeres Gebäude bekommen und wurde im Januar 2011 als Familienzentrum zertifiziert. Durch die Arbeit dort können Eltern nun viel effizienter in der Erziehung ihrer Kinder unterstützt werden.

Das Magazin "Junge Redaktion", erstellt durch Schülerinnen und Schüler der Rosa-Parks-Schule, hat es geschafft, während der Projektlaufzeit die Aufmerksamkeit in den Stadtteilen auf die wichtigen Stadtumbau-Themen zu lenken. Gleichzeitig dient es der Schule zur Profilierung: Die Schule pflegt den Schwerpunkt "Journalismus"und eine Schülerfirma kümmert sich um den Fortbestand der Zeitung.

Bürgerengagement

Foto: vier Personen stehen unter einer Autobahnbrücke vor einem bunten Graffitti

All diese Entwicklungen und Erfolge waren nur möglich durch intensive, von regelmäßiger Öffentlichkeitsarbeit begleitete Bürgerbeteiligung: Stadtteilkonferenzen, Workshops, Stadtumbau-Cafés, Fotoprojekte und die Einbeziehung von Kirchen und Glaubensgemeinschaften, Wohlfahrtsverbänden, Wohnbaugesellschaften und Initiativen. Als Gremium der Bürgerschaft hatte bislang der Lenkungskreis Herten-Nord empfehlende Funktion für die Rat und politische Ausschüsse. Er soll als Gebietsbeirat verstetigt werden.

Mit Geld aus einem Verfügungsfonds sind zahlreiche schöne Projekte verwirklicht worden. 

Förderhinweis für die Zuwendungsbescheide 2009 und 2010

  • Logoleiste der Fördergeber

Förderhinweis für den Zuwendungsbescheid 2011

  • Logoleiste der Fördergeber

Förderhinweis für den Zuwendungsbescheid 2015

  • Logoleiste Fördergeber

Ihre Ansprechperson

Claudia Heinrichs
Telefon: 0 23 66 / 303 300
Standort: 3. OG
Raum: 350 | Gebäude: Rathaus

Kontakt Nutzungsmanagement

Frauke Wiering
Telefon: 0 23 66 / 303 617
Standort: ZukunftsZentrum
Raum: 113

SPE. Standort- und Projektentwicklung

Dr. Siegbert Panteleit
Reinersweg 10, 45894 Gelsenkirchen
Tel. 0209 /333 04
panteleit@remove-this.spe-panteleit.de
www.spe-panteleit.de

Projektraum Nord

Reyhan Akca
Nazim Hircin
Monja und Jürgen Magga

Buchungen unter
Tel.: 0157 / 80 95 45 30

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