Altenhilfeplanung

Wir wollen, dass sich jeder in Herten wohl fühlt - egal in welchem Alter. Dazu fragen wir regelmäßig was sich ältere Menschen wünschen, was ihre Ewartungen und Probleme sind. Der so zusammengefasste Altenhilfeplan dient dabei als Planungs- und Kontrollinstrument. 

Der erste Entwurf des Altenhilfeplans der Stadt Herten wurde bereits 1974 veröffentlicht. 2003 verabschiedete der Rat den fünften Entwurf. 2009 erstellte die Stadt die aktuellste Fassung vom Altenhilfeplan: "Perspektive Alter". 

Der Altenhilfeplan ist eine wichtige Arbeits- und Planungsgrundlage für Politik, Wohlfahrtsverbände, Betroffene und Verwaltung. Er fasst die inzwischen eingetretenen Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen zusammen und bewertet sie im Hinblick auf den Bedarf im Rahmen eines Gesamtkonzeptes neu.

Die zentralen Ziele sind

  • die Ermöglichung eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens in allen Lebenssituationen
  • die Entwicklung von quartiers-siedlungsbezogenen Wohn- und Betreuungskonzepten
  • der Ausbau niederschwelliger komplementärer Hilfen- und Unterstützungsstrukturen
  • die Weiterentwicklung von Wohnungen und Wohnformen, die einen Umzug bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit möglichst vermeiden
  • der Vorrang des Grundsatzes "ambulante vor stationäre Hilfen"
  • die Weiterentwicklung von Sozialstrukturen, die im ambulanten und stationären Bereich Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität gewährleisten.
  • eine verstärkte Beteiligung älterer Menschen an Planungsprozessen und im gesellschaftlichen und kulturellen Leben
  • Förderung des Ehrenamtes und Verknüpfung mit professionellen Strukturen
  • Auf- und Ausbau sozialer Netze

Die Stadt Herten arbeitet zur Umsetzung dieser Ziele seit Jahren eng mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und sonstigen - vorwiegend privaten - Trägern und Organisationen der Altenhilfe zusammen. Sie wird als "Dienst für Dienste" tätig, um die Altenhilfe fortzuentwickeln und Angebote und Maßnahmen gezielt auszubauen.

Besondere Schwerpunkte des Altenhilfeplanes sind das "Wohnen im Alter" und die gesonderte Untersuchung der Stadtteile.

Stadtteilgespräche

Um herauszufinden, wie die Situation in den verschiedenen Stadtteilen ist, gehen wir genau dorthin. Seit Juli 2003 werden von Mitarbeitern des Seniorenbüros in allen Stadtteilen Gespräche geführt. Anhand ausgewählter Kriterien wird so die "Altengerechtigkeit" des Stadtteils untersucht. Die Ergebnisse fließen regelmäßig in die jeweiligen Altenhilfepläne ein.

Gefragt werden Menschen im Alter von 55 bis 94 Jahren aus den jeweiligen Stadtteilen, die vorrangig in Altentagesstätten, Altenclubs oder auch als Multiplikatoren bekannt sind.

Schwerpunkte der Gespräche sind

  • Altersstruktur in Herten
  • Situation der Hertener Stadtteile

    • Veränderungen/Maßnahmen 2003-2013
    • Anregungen/Wünsche/Probleme

  • Ältere Migranten/innen
  • Stadtteilübergreifende Wünsche und Probleme
  • Themenschwerpunkte: Wohnen/Versorgung und Verkehr/Mobilität

Ihre Ansprechperson

Gabriele Düpre
Telefon: 0 23 66 / 303 384
Standort: EG
Raum: 11 | Gebäude: Rathaus

Angebotsverzeichnis Pflege und Alter

Serviceangebote und Dienstleistungen rund um die Themen Pflege, Unterstützung oder Wohnen im Alter hat der Kreis Recklinghausen zusammengestellt.

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