Kleinkunstreihe 7nach8

Die Kleinkunstreihe 7nach8 in Herten vermittelt Ihnen einen abwechslungsreichen Einblick in die vielfältige deutsche Kleinkunstszene. Neben bekannten Namen wie Thomas Freitag, Herbert Knebels Affentheater, Dr. Stratmann u.a. tauchen in der Kleinkunstreihe auch immer wieder „Typen ausse Gegend“ auf, die mit ihrem Programm tiefe Einblicke in die Seelen verschiedenster Regionen Deutschlands geben.

Musik spielt in den vielfältigsten Formen in vielen Kleinkunstprogrammen eine wichtige gestaltende und tragende Rolle. Deshalb gehören Musik-Kabarett-, Chanson- oder A capella-Programme zum festen Bestandteil der Hertener Kleinkunstreihe.

Corona hält uns alle immer noch gefangen. Deshalb haben Sie bitte Verständnis, wenn nicht unbedingt alles so läuft, wie es vielleicht geplant war. Wir bemühen uns, die jeweiligen Veranstaltungen an die gültigen Corona-Regeln anzupassen. Bitte erkundigen Sie sich jeweils kurz vor der Veranstaltung nach den neuesten Einlassbedingungen.Wir tun alles, um den Aufenthalt bei uns sicher und angenehm zu gestalten!

Wir bedanken uns bei der Volksbank Ruhr Mitte, die mit ihrer Förderung einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsicherung der Veranstaltungsreihe leistet.

Termine 2022

GlasBlasSing

© Yves Sucksdorff

Scherben bringen Glück, heißt es. Doch wer auf’ne richtige Portion Glück aus ist, lässt die Flaschen ganz. Und macht damit Musik: Flaschenmusik. Dass selbst Trauermärsche heiter klingen können, wenn man sie auf Flaschen spielt, haben „GlasBlasSing“ auch in der Vergangenheit schon empirisch belegt.

Jetzt stellen sie sich mit „Happy Hour“ furchtlos und gänzlich den Sonnenseiten des Lebens. In einer Zeit, in der die meisten darauf schauen, was ihnen fehlt und was sie stört, fragen sie: „Was tut uns gut? Warum vergisst man das immer wieder? Kann man Glück haben und gleichzeitig glücklich sein? Happy und Lucky?

Kann man zu glücklich sein und wie klingt das musikalisch? Glück teilen, um es zu multiplizieren – wie ertragen das Mathematiker? Kann man auf der Bühne wirklich ein Glücksrad über die Songreihenfolge entscheiden lassen? Ist eine bis zur Mitte gefüllte Bierflasche halbvoll oder halbleer?“
(www.glasblassing.de)

Termin: Donnerstag, 3. Februar, um 20.07 Uhr
Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt VVK 20 €/AK 22 €/ermäßigt 11 €


Heger & Maurischat: „Eine geht noch“ und Liza Kos „Was glaub´ich, wer ich bin?!“*

© Linn Marx
© Michel Kitenge

Mit einem Feuerwerk an Spitzen und Boshaftigkeiten zielen sie gegenseitig ihre verbalen und musikalischen Pfeile in Kopf und Herz der anderen. Sie fallen sich ständig ins Wort, lassen sich nicht ausreden und die Eine meint immer, sie könne es besser als die Andere. Maurischat ist auf der Bühne von jener schlecht gelaunten Giftigkeit, bei der im Publikum einfach Freude aufkommen muss! Und bei Hegers nordischer Frohnatur ist man auch einfach mal froh, wenn sie nur Luft holt. Großstadt meets Provinz, Chanson trifft Shanty, große Klappe stößt auf Kleinhirn und Pils auf Prosecco.
(www.agentur-maurischat.de)

Liza Kos kommt aus Moskau. Als Teenager zieht sie mit ihren Eltern nach Deutschland und versucht sich zu integrieren, doch was ist überhaupt Deutsch? Liza probiert mal ein Kopftuch, mal ein Tanzmariechen-Kostüm an. Durch ihre „integrationsbedingte Persönlichkeitsspaltung“ schlüpft das Multi-Kultitalent gekonnt in verschiedene Rollen und bietet einen unterhaltsamen Mix aus Persiflage, Parodie und Liedern. Ein Programm voller Überraschungenund Kontraste.
(www.lizakos.de)

Termin: Donnerstag, 10. März, um 20.07 Uhr
Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: VVK 20 €/AK 22 €/ermäßigt 11 €

Gefördert mit Mitteln der Landes NRW und des Kultursekretariats Gütersloh


Sonderveranstaltung: Inga Rumpf – Zeitreise

© Agenturfoto

„Als ich vier Jahre alt war, sang ich auf einer Familienfeier ein paar Volkslieder und jemand drückte mir ein Fünfmarkstück in die Hand. Ich dachte, na, das mach‘ ich öfter.“ Mit diesen Zeilen beginnt Ingas autobiographische Zeitreise (Inga Rumpf: „Darf ich was vorsingen?“, Ellert & Richter Verlag, Hamburg), und sie markieren zugleich den Start einer großen, mehr als fünf Jahrzehnte währenden musikalischen Karriere. Als Songwriterin und Sängerin zahlloser Alltime-Klassiker der Rock-/Pop- und Soulmusik, des Blues, Rhythm’n’Blues, Jazz, Gospel und Folk – in den frühen Anfängen ist Inga Rumpf zu einer Ikone der Musikszene avanciert.

Inga liest, singt und spielt. Musik in Wort, Schrift und Gesang, denn natürlich wird Inga sich auch ans Klavier setzen oder ihre geliebte Gitarre in die Hand nehmen. Und die Besucherinnen und Besucher jeglicher Couleur werden erwartungsfroh an ihren Lippen hängen. Die einen, weil sie sich noch gut an „damals“ und die tollen Inga-Konzerte erinnern. Die anderen, die ihre Töchter aus Sympathie – auch wie damals – wieder Inga nennen. Und schließlich die jungen Inspirierten, die sich an Inga ein Beispiel nehmen und freudig bekennen: „Na, das mach‘ ich jetzt öfter.“
(www.ingarumpf.de)

Termin: DIENSTAG,15. März, um 20 Uhr
Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: VVK 20 €/AK 22 €/ermäßigt 11 €


Konrad Beikircher: Beethoven – „Dat dat dat darf“

© Thomas Rodriguez

Mit drei Jahren habe ich die erste Schellackplatte auf den Küchenboden fallen lassen: Beethovens Klaviersonate „Pathétique“, gespielt von Wilhelm Kempff. Alle fielen ins Koma, ich hab’s überlebt. Mein Leben lang hat er mich seitdem begleitet, Ludwig der Große. Jetzt ist es an der Zeit, zu erzählen, was dabei herausgekommen ist. Dass er die Fünfte, die Neunte, den Fidelio oder die Wut über den verlorenen Groschen geschrieben hat, wissen alle. Privat war er allerdings alles andere als der Fackelträger abendländischer Moral: der Schwerenöter war hinter Frauen her. Meistens aber erfolglos. Aber er war verlobt mit einer Bonnerin, er war ein Helikopteronkel wie er im Buch steht, er hat Fürsten erpresst und der Trinker Beethoven war ein launiger Griesgram, der allein mit seinem Lachen Geld hätte verdienen können. Kurz: der große, unberührbare Titan, der größte Komponist und der Held der Menschheit war im Alltag ein – was ein Glück! – ganz normaler Mensch. Was das alles mit „dat dat datdarf!“ zu tun hat? Kommen Sie doch vorbei, ich erzähl‘ es Ihnen.
(www.beikircher.de)

Termin: Donnerstag, 7.April, um 20.07 Uhr
Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: VVK 20 €/AK 22 €/ermäßigt 11 €


Moritz Netenjakob & Serhat Dogan: „Schwager Party“*

Britta Schüßling
© Agenturfoto

Eine Deutsch-Türkische Verwandtschaft: Serhat Dogan ist Türke und hat einen deutschen Schwager: Moritz Netenjakob. Und während Serhat jetzt fleißig die deutsche Straßenverkehrsordnung lernt, treibt sich Moritz
in Shisha-Bars rum und ernährt sich von Knoblauchwurst und Schafskäse. Serhat korrigiert sein Männerbild beim Christopher Street Day – und Moritz lernt, dass man Frauen auch erobern kann, ohne Schopenhauer
zu zitieren.

Erleben Sie den Culture-Clash aus zwei Perspektiven. Die eine: brüllend komisch. Die andere: äh, ja gut, auch brüllend komisch.(www.moritznetenjakob.de und www.serhatdogan.de)

Termin: Donnerstag, 28. April, um 20.07 Uhr
Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: VVK 18 €/AK 20 €/ermäßigt 10 €

Gefördert mit Mitteln der Landes NRW und des Kultursekretariats Gütersloh

Ihre Ansprechperson

Frau Hahn
Telefon: 02366 303-179
Gebäude: VHS-Gebäude
Raum: 22

Programmheft 1/2022

Das Programmheft der Kleinkunstreihe 7nach8 erhalten Sie zum Beispiel im Glashaus, Rathaus und im Kulturbüro. Oder Sie laden sich das Heft bequem als PDF-Datei herunter.

Vorverkaufsstellen

  • Im Internet unter www.proticket.de
  • Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten, Tel. 02366 303 651
  • RVR-Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg-Str. 14, 45699 Herten, Tel. 02366 181160
  • Buchladen Attatroll, Herner Str. 16, 45657 Recklinghausen, Tel. 02361 17002

Gefördert

* Mit Mitteln des Landes NRW und des Kultursekretariats Gütersloh