Die Baut - Waldgebiet zwischen Westerholt und Buer

Im Nordwesten von Herten befindet sich ein Waldgebiet, welches unmittelbar an das Gelände des Schlosses Westerholt und an den 18-Loch-Golfplatz grenzt: die Baut. In einem Bereich des Waldes – allerdings bereits auf Gelsenkirchener Grund - lebten bis 1988 die Löwen des Grafen von Westerholt in einem Tiergehege.

1968 investierte der Graf von Westerholt eine Million Mark, um nach zähem Ringen mit den Behörden, seinen Park für rund 50 Großkatzen zu eröffnen. Damals eine Sensation, denn ähnliche Parks gab es nur in England und Florida.

Alle wollten diese Attraktion live erleben und die Raubkatzen in ihrem riesigen Freigehege vom Autositz aus nächster Nähe beobachten. Vor allem an den Wochenenden zog der Park Abenteurer aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland an. Zehn Jahre später, 1978, kam es zu einem Unglück mit tödlichem Ausgang: Ein 20-Jähriger brach nachts in das Gehege ein und wurde zerfleischt.

Doch der Park blieb und wurde später in vier Sektoren unterteilt. Fortan gab es im Park auch Tiger, Emus, Wildschweine und Flamingos zu bestaunen. Als 1988 der Vertrag mit der Stadt Gelsenkirchen auslief, entschloss sich der Graf den teuren Park zu schließen.

Heute ist die Baut besonders bei Westerholtern ein beliebter Ort, um an der frischen Luft zu sein und die Natur zu genießen.

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Bericht über den Löwenpark im Magazin Herten erleben:

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