Neue Zeche Westerholt: Die Weichen für den Zukunftsstandort sind gestellt

Presse 23.10.2023

Städtebaulicher Brückenschlag über die Gleise und neuer S-Bahn-Haltepunkt Westerholt

Freuen sich, dass für das Projekt Neue Zeche Westerholt und für die angrenzenden Ortsteile ein Meilenstein erreicht ist: (v. l.) Gabriele Matz, Vorstandssprecherin Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Janine Feldmann, Stadtbaurätin Stadt Herten, Carsten Löcker, SPD Mdl, Henk Brockmeyer, Geschäftsführer BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH und NRW.Urban, Bernd Lohse, Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH, Daniel Sieveke, Staatssekretär Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW, Christoph Heidenreich, Stadtbaurat Stadt Gelsenkirchen, und Thomas Middelmann, Bereichsleiter Flächenentwicklung Ruhr, RAG Montan Immobilien (Foto: Neue Zeche Westerholt/Martin Schmüdderich).
Freuen sich, dass für das Projekt Neue Zeche Westerholt und für die angrenzenden Ortsteile ein Meilenstein erreicht ist: (v. l.) Gabriele Matz, Vorstandssprecherin Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Janine Feldmann, Stadtbaurätin Stadt Herten, Carsten Löcker, SPD Mdl, Henk Brockmeyer, Geschäftsführer BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH und NRW.Urban, Bernd Lohse, Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH, Daniel Sieveke, Staatssekretär Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW, Christoph Heidenreich, Stadtbaurat Stadt Gelsenkirchen, und Thomas Middelmann, Bereichsleiter Flächenentwicklung Ruhr, RAG Montan Immobilien (Foto: Neue Zeche Westerholt/Martin Schmüdderich).

Für das Projekt Neue Zeche Westerholt und für die angrenzenden Ortsteile ist ein Meilenstein erreicht, der Stadt, Projekt und Schiene zugleich stärkt.

Aus diesem Anlass kommen Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Bernd Lohse, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt, mit den Vertreterinnen und Vertretern der projektermöglichenden Städte Herten und Gelsenkirchen, der RAG Montan Immobilien, des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sowie der Deutschen Bahn und BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW vor Ort zusammen.

Mit dem Ankauf einer über zweieinhalb Hektar großen Fläche der Deutschen Bahn sind die Weichen nicht nur für die Erweiterung der nachhaltigen, infrastrukturellen Anbindung des insgesamt 39 Hektar großen Projekts Neue Zeche Westerholt gestellt.

Die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH und die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH als Kooperationsmodell von Land NRW und DB Netz AG haben damit auch die Basis einer städtebaulichen Stärkung des gesamten Einzugsbereiches des künftigen Haltepunkts Westerholt geschaffen. Gleichzeitig kommt im Rahmen der Projektentwicklung dem Neubau des Haltepunktes Westerholt auf dieser angekauften Fläche eine strategische Bedeutung zu. So ist die Anbindung von Herten-Westerholt an den Regionalverkehr ein Gewinn für die vielen Menschen in der Region und für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Areals Neue Zeche Westerholt.

Die Neue Zeche Westerholt, der Standort der kurzen Wege, ist das neue interkommunale Quartier für Arbeiten und Wohnen, klimagerecht und nachhaltig, mit viel regenerativer Energie und Innovation, guter Anbindung und kurzen Wegen, das in den kommenden Jahren auf dem Areal des ehemaligen Bergwerks Westerholt in Gelsenkirchen und Herten Zug um Zug entstehen wird. Die Neue Zeche Westerholt bildet die wichtigste räumlich-funktionale Verbindung zwischen den drei Stadtteilen Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich.

Im Zuge der Entwicklung werden zwei große Gewerbequartiere im Westen auf dem ehemaligen Holzlagerplatz und im Süden mit der jetzt angekauften Fläche südlich der Leitungstrasse und entlang der Bahnlinie entstehen. Dort können kleine und große Betriebe mit Flächenbedarfen von rund 1.000 bis zu etwa 10.000 qm angesiedelt werden. Die südliche Gewerbeschiene profitiert von der attraktiven Lage an der Allee des Wandels und dem angrenzenden Quartier mit den Bestandsgebäuden.

Als Vervollständigung der städtebaulichen Lücke zwischen Bahnhofsstraße, Ring- und Grünstraße sowie den Gleisanlagen soll in Herten-Westerholt eine Erweiterung des Stadtteils mit direkter Zugänglichkeit für Fuß- und Radverkehr sowie Kfz-Verkehr von der Bahnhofstraße aus realisiert werden. In diesem Bereich, unmittelbar an der Bahnhofstraße, wird auch der neue Haltepunkt Herten-Westerholt der S-Bahn mit dem Stadtteil Westerholt verknüpft. Die Bahnanbindung Westerholt ist als wichtiger Baustein zu sehen, da hier ein Querungsbauwerk unter der Bahntrasse hindurchführen wird. Damit wird einerseits die Anbindung an den Haltepunkt von Norden, andererseits eine durchgängig barrierefreie Verbindung zum Süden an der Straße Zum Bahnhof – ein städtebaulicher Brückenschlag über die Gleise - geschaffen.

Mit der Reaktivierung der Hertener Bahn für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) kommt dem Neubau des Haltepunktes Westerholt im Rahmen der Projektentwicklung eine strategische Bedeutung zu. Nach 40 Jahren wird der Haltepunkt Westerholt und Herten Mitte wieder an das DB-Netz angeschlossen. Da mit der Realisierung einer attraktiven, zeitgemäßen Verkehrsstation eine Verknüpfung zwischen SPNV und ÖPNV ermöglicht wird, wird die Verkehrswende aktiv vor Ort mitgestaltet durch die Partner Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Deutsche Bahn, Vestische Straßenbahn GmbH und Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG. Dafür investiert der VRR rund 10 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme der Station Herten-Westerholt ist für Dezember 2024 geplant.

Flankiert wird der S-Bahn-Haltepunkt durch ein Bike & Ride-Angebot sowie Reparaturmöglichkeiten. Als Standort der kurzen Wege, der Arbeiten und Wohnen im Quartier ermöglicht, generiert die Neue Zeche Westerholt positive Effekte für den Klimaschutz, indem zum einen weites Pendeln reduziert und zum anderen durch den geplanten Anschluss an die Bahnlinie S9 klimafreundliches Pendeln ermöglicht wird. Weitere CO2 neutrale Angebote wie E-Ladestationen im Quartier und die Allee des Wandels als Durchquerungsachse für den Radverkehr unterstützen die Pläne für einen nachhaltigen Gewerbe- und Wohnstandort Neue Zeche Westerholt.

Ansprechpartner für weitere Fragen
Frank Schwarz, Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt, Egonstr. 12, 45896 Gelsenkirchen, Tel.: 0209/1696955, E-Mail: frank.schwarz@egnzw.de

 

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