Der Planungsprozess: Von der Analyse bis zur Umsetzung

Foto: Bunt beschriebene Pläne aus einer Bürgerbeteiligung

Die Bürgerbeteiligung zur Erstellung des so genannten Integrierten Handlungskonzepts (IHK) "Neustart Innenstadt" ist im im Jahr 2015 durchgeführt worden. Viele Hertenerinnen und Hertener haben von Mai bis November 2015 die Gelegenheit genutzt, ihre Wünsche zu äußern und greifbar darzustellen: in den Umfragen per E-Mail und auf der Straße, bei zwei Innenstadtkonferenzen und in den kreativen Workshops zu den Themenschwerpunkten Mobilität, Wirtschaft, Südliche Innenstadt, Senioren, Frauen, Kinder und Jugend sowie Grün und öffentlicher Raum. An der Grundschule Herten-Mitte sowie auf den Schulhöfen der weiterführenden Schulen haben die Kinder und Jugendlichen ihre Visionen zu Hertens Zukunft entwickelt und hunderte Ideen formuliert. Das Planungsbüro "reicher haase assoziierte (rha)" hat die Planung zum südlichen Teil der Innenstadt unterstützt.

Foto: Arbeitsergebnisse einer Bürgerbeteiligung an einer Pinnwand

Möglichkeiten der Beteiligung wird es auch weiterhin geben. Auch wenn das IHK fertiggestellt ist, können die Bürgerinnen und Bürger bei der konkreten Planung von Plätzen, bei zukünftigen Innenstadtkonferenzen oder im Lenkungskreis Innenstadt mitwirken. 

Das interdisziplinäre Kernteam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen fachlichen Bereichen der Verwaltung hat die Wünsche und Ideen zusammengebracht und zu einem Konzept verarbeitet. Das IHK (Integriertes Handlungskonzept) wurde im Sommer 2016 durch den Rat beschlossen.

Ein Gutachterausschuss der Bezirksregierung und die Interministerielle Arbeitsgruppe des Landes NRW müssen das Handlungskonzept im Grundsatz genehmigen. Das passiert voraussichtlich im Dezember 2016. Dann erst kann die Stadt bei der EU und weiteren Fördergebern Gelder für die verschiedenen Projekte beantragen.

Das Ministerium für Bauen, Stadtentwicklung und Wohnen NRW hat es möglich gemacht, dass die Stadt Herten vorab einen Antrag für erste Startermaßnahmen stellen kann. Damit die Bürgerinnen und Bürger nach dem intensiven Beteiligungsprozess erleben, dass sich etwas tut. Dieser Antrag ist im September in Höhe von 353.000 € für erste Startermaßnahmen bewilligt worden.

Beteiligungsprozess in Bildern

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Svenja Hövelmann
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