Ausstellung „Kinder, die nicht zählten“

Entwicklung und das System der Zwangsarbeit der Nationalsozialisten

In Kooperation mit zwei Schulen wurde diese Wanderausstellung entwickelt. Es geht um Zwangsarbeit am Beispiel des Schicksals von Zwangsarbeiterinnen, ihren (z.T. ungeborenen) Kindern und zwangsarbeitenden Kindern/Jugendlichen während des Zweiten Weltkriegs. Der Fokus liegt auf Westfalen mit dem größten Entbindungs- und Abtreibungslager in Waltrop-Holthausen.

Erst spät geriet die Gruppe der Zwangsarbeiter*innen als Opfergruppe in den Blick. Lange blieb ihnen jede Entschädigung versagt. Dies änderte sich erst um die Jahrtausendwende im Zusammenhang mit der Gründung der EVZ, der Stiftung Erinnerung, Vergangenheit, Zukunft.

Die Ausstellung zeigt u.a. auch Schicksale aus unserer Region, darunter ein Beispiel aus Herten. Einführende Tafeln informieren über die Entwicklung und das System der Zwangsarbeit der Nationalsozialisten, thematisieren aber auch öffentlichen wie stillen Widerstand dagegen.

Termine

  • 05.05.26 10:00 - 18:00 Uhr
  • 06.05.26 10:00 - 18:00 Uhr
  • 07.05.26 10:00 - 18:00 Uhr
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