Zukunft am Standort Herten: Entwicklung bei Paul Bauder GmbH & Co. KG

Bürgermeister Fred Toplak und Denise Krause, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Herten besuchten am Freitag, 17. April, ein Familienunternehmen in der vierten Generation: die Paul Bauder GmbH & Co. KG am Standort Im Emscherbruch 15. Dort kamen sie mit Dr. Mark Leimkühler, Werkleiter des Hertener Standorts, unter anderem über die Entwicklung des Unternehmens ins Gespräch.

Die europaweit tätige Paul Bauder GmbH & Co. KG mit rund 1.500 Beschäftigten ist ein führender Hersteller von Dachsystemen und seit 2018 mit einem modernen Produktionsstandort in Herten vertreten. Auf rund 80.000 Quadratmetern werden Dämmstoffe – insbesondere PU-Hartschaumplatten – produziert. Aktuell arbeiten hier etwa 50 Mitarbeitende im Dreischichtbetrieb.

Vor Ort erläuterte Dr. Leimkühler die laufenden Entwicklungen, darunter den – aufgrund steigender Nachfrage – Ausbau der Produktionskapazitäten sowie geplante Investitionen in ein Schulungszentrum für Kundinnen und Kunden.

Das inhabergeführte Familienunternehmen setzt dabei konsequent auf Nachhaltigkeit: Geplant sind unter anderem eine Photovoltaikanlage und Dachbegrünung. Ziel ist es, den Energieverbrauch langfristig zu senken, um einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur sozialen Verantwortung und zur wirtschaftlichen Effizienz zu leisten.

„Bauder ist ein starkes Beispiel dafür, wie industrielle Wertschöpfung, Innovation und Nachhaltigkeit erfolgreich zusammengehen. Solche Unternehmen sind ein zentraler Motor für unsere Stadtentwicklung“, betonte Bürgermeister Fred Toplak.

Dr. Mark Leimkühler bedankte sich nicht nur für diese Worte, sondern auch für Taten: „Die Maßnahmen zum verbotswidrigen LKW-Parken, die Sie hier bei uns im Gewerbegebiet in der letzten Zeit umgesetzt haben, zeigen Wirkungen und helfen uns.“ So würde die Einfahrt zum Firmengelände nun nicht mehr von fremden LKW blockiert und es käme zu viel weniger Verschmutzung und Lärmbelästigung.

Dieser Besuch machte deutlich, wie wichtig der enge Austausch zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung ist. Themen wie die Verbesserung der Verkehrssituation im Gewerbegebiet oder die Unterstützung bei zukünftigen Investitionen zeigen, dass konkrete Zusammenarbeit vor Ort spürbare Effekte erzielt.

Denise Krause hob die Bedeutung des Standorts hervor: „Die geplanten Investitionen und zusätzlichen Arbeitsplätze zeigen das Vertrauen in den Standort Herten. Diesen Weg begleiten wir als Wirtschaftsförderung gerne – aktiv und partnerschaftlich.“

Insgesamt wurde deutlich: Herten profitiert von engagierten Unternehmen, die vor Ort investieren, Innovation vorantreiben und gemeinsam mit der Stadt langfristige Perspektiven schaffen.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Wissen kompakt – für alle, die mehr erfahren möchten

Welche Rolle spielt der Standort Herten im Unternehmen?
Der Standort ist Teil des europaweiten Vertriebs- und Produktionsnetzwerks von Bauder und auf die Herstellung moderner Dämmstoffe spezialisiert.

Welche Investitionen wurden bereits getätigt?
Rund 20 Millionen Euro flossen in den Aufbau des Standorts, der 2018 in Betrieb genommen wurde.

Wie viele Menschen arbeiten vor Ort – und wie entwickelt sich das weiter?
Aktuell sind rund 50 Mitarbeitende beschäftigt. Perspektivisch können im Zuge der Weiterentwicklung zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Warum ist die Entwicklung des Standorts eine gute Nachricht für Herten?
- Weil hier neue Arbeitsplätze entstehen und bestehende gesichert werden.
- Weil das Unternehmen weiter in nachhaltige Technologien und Infrastruktur investiert.
- Weil es zeigt: Herten ist ein attraktiver und zukunftsfähiger Industriestandort.

 

Pressekontakt: Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jana Putze, Telefon: 02366 303-393, j.putze@herten.de