Finanzielle Entlastung für die Stadt Herten - Altschulden abgelöst und Nachtragshaushalt für 2026 eingebracht

Rückläufige Steuereinnahmen, steigende Sozialausgaben und ein weiterhin hohes Zinsniveau stellen Kommunen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Diese Entwicklungen wirken sich auch unmittelbar auf den städtischen Haushalt aus. Daher wurde in einer Sondersitzung am Mittwoch, 28. Januar, ein Nachtragshaushalt eingebracht, um auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren.

Umso erfreulicher, dass die Stadt Herten gleichzeitig vom Altschuldenentlastungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen profitiert. „Das Land hat mit Wirkung zum 26. Januar Kredite der Stadt Herten in Höhe von insgesamt 153,6 Millionen Euro übernommen. Der Aufwand für Liquiditätskredite wird somit jährlich um 4,6 Million Euro reduziert“, so Stadtkämmerer Dr. Oliver Lind.

„Die Stadt Herten profitiert in besonderem Maße von dieser Entlastung und ist damit nicht mehr überschuldet. Dies verbessert die finanzielle Ausgangsituation, beendet aber noch nicht die Haushaltssanierung“, erklärt Bürgermeister Fred Toplak, „vielmehr ist die Entlastung ein Ansporn, den eingeschlagenen Sparkurs fortzusetzen, Prioritäten neu zu prüfen und die Verwaltung weiter zu verbessern. Ziel bleibt es, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt langfristig zu sichern.“

 

Pressekontakt: Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Corina Plötz, Telefon: 02366 303-180, c.ploetz@herten.de