Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst in der Maschinenhalle“ lädt das Kulturbüro der Stadt Herten zum vierten und letzten Mal in diesem Jahr in die Maschinenhalle Zeche Scherlebeck ein. Vom 15. November bis 6. Dezember präsentiert Wolfgang Niehoff aktuelle Arbeiten unter dem Titel „Naturschaustücke – Vom Kräftespiel der Anpassung“ in der Scherlebecker Straße 260.
Die Eröffnung findet am Sonntag, 15. November, um 11 Uhr statt. Nach der Begrüßung durch das Kulturbüro der Stadt Herten führt Christiane Heetmann, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Bildender Künstler, Bezirksverband Ruhrgebiet e. V. (BBK Ruhrgebiet), in das Werk des Künstlers ein. Das musikalische Rahmenprogramm gestalten Stefanie Schulte-Hoffmann (Akkordeon) und Peter Brekau (Gitarre).
Federn, Äste, Pflanzenteile und industriell gefertigte Gegenstände sind die zentralen Werkelemente in den Assemblagen von Wolfgang Niehoff. Deren jeweilige Form, Materialität und Oberflächenstruktur nutzt der 1959 in Ibbenbüren geborene und heute in Dortmund lebende Künstler als Ausgangspunkt für seine Bildkompositionen. Geometrisch klare Gefüge aus senk- und waagerechten Achsen werden mit dynamisch-gestischen Lineaturen und flächigen Materialtexturen in Beziehung gesetzt. Organische Formelemente werden dabei bewusst mit konstruktiv-funktionellen Fassungen fixiert. So entsteht ein feinsinniges Zusammen- und Kräftespiel wechselseitiger Anpassungen von Natur- und Technikmaterialien.
Im künstlerischen Spannungsfeld von kreativer Spontanität und konstruierender Rationalität thematisiert Niehoff damit eine zentrale, oft polarisierende Fragestellung unserer Zeit: Wie nehmen wir das Verhältnis von Technik und Natur wahr? Die historische Maschinenhalle der Zeche Scherlebeck bietet dabei die ideale Kulisse, sich dieser Frage auf überraschend neue Art zu nähern.
Die Ausstellung in der Zeche Scherlebeck ist immer samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei.
Bei weiteren Fragen hilft Ania Pachura vom Kulturbüro unter der Telefonnummer 02366 303-179 und per E-Mail an a.pachura@herten.de weiter.