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Behördenübergreifende Kontrollen in Herten verliefen erfolgreich

Bei einer behördenübergreifenden Kontrollaktion am frühen Mittwochmorgen, 14. Oktober, haben die Stadt Herten und die Polizei zahlreiche Überprüfungen in fünf Wohnhäusern durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen bauordnungsrechtliche, sozialrechtliche, melderechtliche und ausländerrechtliche Vorschriften fest.

Kontrolliert wurden Wohnhäuser auf der Antoniusstraße in der Hertener Innenstadt, auf der Bahnhofstraße in Westerholt sowie auf der Industriestraße in Herten-Süd. An dem Einsatz waren die Ausländerbehörde (ABH), der Kommunale Ordnungsdienst (KOD), die Bauordnung, das Jugendamt, das Jobcenter, das Bürgerbüro und die Polizei beteiligt.

Mängel und Verstöße festgestellt

Bei den Kontrollen deckten die Mitarbeitenden mehrere Verstöße gegen die Meldepflicht sowie Mängel bezüglich des Brandschutzes, wie zum Beispiel Brandlasten in den Treppenhäusern, auf. Darüber hinaus wurden Verstöße gegen eine Wohnsitzauflage, Hinweise auf einen möglichen illegalen Aufenthalt in Deutschland und der Verdacht auf eine Gefährdung des Kindeswohls festgestellt.

Die Einsatzkräfte der Polizei Recklinghausen leiteten ein Strafverfahren wegen der Entziehung elektrischer Energie ein. Im Rahmen der Kontrollen stellten sie zudem einen zur Sachfahndung ausgeschriebenen Führerschein sicher. Darüber hinaus trafen die Beamtinnen und Beamten auf eine jugendliche Person, gegen die ein gerichtlicher Beschluss zur Vollstreckung von Jugendarrest vorlag. Der Beschluss wurde umgesetzt und die Person einer Jugendarrestanstalt zugeführt. Im Verlauf des Einsatzes ahndeten die Einsatzkräfte außerdem sechs Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.

„Wir bewerten die Kontrollen als einen ersten wichtigen Schritt, aufgrund der festgestellten Verstöße werden nun weitere Ermittlungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet“, erklärt Jürgen Krystek, der zuständige Amtsleiter der Ausländerbehörde, die die Kontrollaktion federführend verantwortete.

Die enge Zusammenarbeit ermöglichte es, unterschiedliche Sachverhalte vor Ort zu überprüfen und festgestellte Verstöße den jeweils zuständigen Stellen zuzuordnen. Vergleichbare behördenübergreifende Kontrollen sollen künftig ausgeweitet werden.