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Klimaanpassung im Fokus: Fotowettbewerb zeigt grüne Seiten Hertens

Wie kann Klimaanpassung im Alltag aussehen? Dieser Frage haben sich zahlreiche Hertenerinnen und Hertener im Rahmen des diesjährigen Fotowettbewerbs „Klimaanpassung in Herten“ gewidmet. Die Stadt Herten und die Hertener Stadtwerke hatten im Sommer dazu aufgerufen, kreative und eindrucksvolle Motive einzureichen, die zeigen, wie in Herten mit den Folgen des Klimawandels umgegangen wird.

Ob grüne Oasen, schattenspendende Bäume, entsiegelte Flächen, Regenwassernutzung, naturnahe Gärten oder begrünte Gebäude – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Bewertet wurden unter anderem Bildwirkung, Themenbezug, Kreativität, fotografische Umsetzung und Aussagekraft.

Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Serviceorganisation der Zukunftsinitiative Klima.Werk (EGLV), der Stadt Herten und des Kreises Recklinghausen wählte die besten Einsendungen aus. Zwei erste Plätze und ein dritter Platz wurden vergeben:

Platz 1: „Grüne Oase“ – Markus Messmann

Das Siegerfoto zeigt, wie auf kleinem Raum eine grüne Oase entstehen kann. In seiner Bildbeschreibung schreibt Markus Messmann: „In Alt Westerholt sind Grünflächen ja rar. Eine Familie zeigt trotzdem, wie man viel Grün auf wenig Fläche wachsen lassen kann. Sie machen das schon, solange ich denken kann. Eine blühende Oase auf engstem Raum.“

Platz 1: „Zwischen Stahl und Seerosen“ – Christina Quante-David

Den zweiten ersten Platz belegt das Foto „Zwischen Stahl und Seerosen“. Die Aufnahme entstand auf dem ehemaligen Zechenareal Ewald in Herten-Süd. „Natur erobert Zeche zurück“ lautet die Beschreibung von Christina Quante-David. Weiter heißt es: „Zwischen Förderturm und alten Industriegebäuden der Zeche Ewald in Herten-Süd hat die Natur ihren Platz gefunden. Seerosen, Schilf und Bäume verwandeln das ehemalige Zechenareal in eine kleine grüne Oase. Ein schönes Beispiel dafür, wie Natur, Wasser und Industriekultur in Herten miteinander verbunden werden können.“

Platz 3: „Wo Dächer Wurzeln schlagen“ – Hendrik Büchten

Den dritten Platz erhielt Hendrik Büchten, der sein Motiv so beschreibt: „Wo früher nur Dach war, wächst heute Leben. Die Sedumbegrünung schützt vor Hitze, hält Regenwasser zurück und schafft neuen Lebensraum. Das Foto zeigt, wie Klimaanpassung direkt vor unserer Haustür beginnt – leise, grün und wirkungsvoll.“

Die prämierten Fotografien sind vom 16. bis 27. September 2026 im Foyer des Glashauses zu sehen. Damit wird die Ausstellung auch im Rahmen der Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 20. September 2026 präsentiert.

Die Stadt Herten und die Hertener Stadtwerke bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre kreativen Beiträge sowie bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Fotowettbewerbs beigetragen haben.