Integrationskonferenz 2026 in Herten – Auftaktveranstaltung am 25. März im Glashaus

Die Stadt Herten lädt am Mittwoch, 25. März 2026, von 17 bis ca. 19:30 Uhr zur Integrationskonferenz 2026 ins Glashaus Herten, Hermannstraße 16, ein. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für einen vertieften Austausch zur Integrationsarbeit in Herten. Im Mittelpunkt stehen praktische Wege gelingender Integration sowie Strategien zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum 20. März erforderlich.

Integration ist ein zentrales Thema für das harmonische Zusammenleben in einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Die unterschiedlichen Herkunftsländer, Kulturen und Lebenswege machen Herten bunt und lebendig. „Damit gesellschaftliche Teilhabe wirklich gelingt, sind Austausch, Vernetzung und gezielte Unterstützung unerlässlich. Mit der Integrationskonferenz schafft die Stadt Herten hierfür einen Raum der Begegnung und Diskussion“, erklärt Gökhan Kabaca vom Kommunalen Integrationsmanagement der Stadt Herten. Maßgeblich an der Ausgestaltung der Integrationskonferenz beteiligt ist der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (vormals Integrationsrat).

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erkennen und Bekämpfen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Einstellungen, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Lebensweise oder Identität abwerten, gefährden das solidarische Miteinander. Die Konferenz möchte sensibilisieren und Impulse für eine rassismuskritische Integrationsarbeit geben. Für die Veranstaltung wurde zudem der renommierte Prof. Dr. Lorenz Narku Laing eingeladen, der als Experte für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung wertvolle Impulse geben wird.

Programm

Ab 16:30 Uhr beginnt die Registrierung.

Um 17 Uhr eröffnet Bürgermeister Fred Toplak die Veranstaltung.

Im Anschluss folgen zwei Impulsvorträge:

  • Yunus Ulusoy, Programmleiter am Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) in Essen, spricht zum Thema
    „Wunsch und Wirklichkeit – Wie kann Integration praktisch gelingen?“
  • Dr. Lorenz Narku Laing, Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum sowie Träger des Landeslehrpreises NRW 2025, beleuchtet das Thema
    „Rassismuskritisch gesellschaftliche Teilhabe gestalten“.

Ab 18:15 Uhr diskutieren Prof. Dr. Lorenz Narku Laing, Kathrin Wolf (Haus der Kulturen), Engin Sakal (Geschäftsführung Landesintegrationsrat) und Yunus Ulusoy unter dem Titel „Perspektiven aus der Praxis“ und beziehen das Publikum aktiv ein.

Gegen 19:20 Uhr erfolgt ein Ausblick auf die weiterführenden Workshop-Phasen. Den Abschluss bildet ein Get-together mit Imbiss.

Vertiefende Arbeitsphasen und Integrationskonzept

Mit dem Beginn der Integrationskonferenz starten auch die vertiefenden Arbeitsphasen, die in Form von Workshops an gesonderten Terminen stattfinden werden. In diesen Phasen erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Konferenzthemen praxisorientiert zu vertiefen, Ideen zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zu erarbeiten. Die Ergebnisse dieser intensiven Workshops fließen anschließend in ein umfassendes Integrationskonzept ein, das als Leitfaden für die zukünftige Integrationsarbeit in Herten dienen wird.

Geänderter Veranstaltungsbeginn

Im Vergleich zur ursprünglichen Save-the-Date-Ankündigung wurde der Beginn der Veranstaltung von 14:30 Uhr auf 17 Uhr verschoben. „Damit wird dem Wunsch vieler Berufstätiger nach einer besseren Vereinbarkeit Rechnung getragen“, so Kabaca.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bis Freitag, 20. März 2026, bei Gökhan Kabaca (Stadt Herten, Kommunales Integrationsmanagement) per E-Mail an g.kabaca@​herten.de erforderlich.

Die Platzvergabe erfolgt nach dem Prinzip „First come, first serve“.

Mit der Integrationskonferenz setzt die Stadt Herten ein deutliches Zeichen für ein respektvolles, solidarisches Zusammenleben und lädt Engagierte, Fachkräfte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, aktiv mitzuwirken.

 

Pressekontakt: Stadt Herten, Stabstelle Kommunikation und Medien, Marco Baron, Telefon: 02366 303-408, m.baron@herten.de