Bürgermeister Fred Toplak (2. v. l.) sowie Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung Denise Krause (rechts) besuchten die HANNES Unternehmensguppe auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Michael Wagner (links) und Kristin Krombacher (2. v. r.), Assistenz der Geschäftsführung, sprachen sie über die Entwicklung des Handwerks, Fachkräftesicherung sowie aktuelle Herausforderungen der Bau- und Immobilienbranche. (Foto: Stadt Herten Corina Plötz)
Bürgermeister Fred Toplak und Denise Krause, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Herten, besuchten am Freitag, 29. Mai, die HANNES Unternehmensgruppe am Standort in Herten-Süd. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Michael Wagner und Kristin Krombacher, Assistenz der Geschäftsführung, tauschten sie sich über die Entwicklung des Handwerks, Fachkräftesicherung sowie aktuelle Herausforderungen der Bau- und Immobilienbranche aus.
„Die HANNES Unternehmensgruppe ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich ein traditionsreiches Handwerksunternehmen über Generationen hinweg erfolgreich weiterentwickeln kann. Mit ihrem breiten Leistungsspektrum und ihrer Innovationsbereitschaft sichert sie nicht nur Arbeitsplätze, sondern gestaltet aktiv die Zukunft des Handwerks in unserer Region“, so Bürgermeister Fred Toplak.
Dabei blickt das Unternehmen auf eine über 140-jährige Unternehmensgeschichte zurück: Im Jahr 1882 als klassischer Malerbetrieb in Bochum gegründet, ist die familiengeführte Unternehmensgruppe heute auf handwerkliche Komplettleistungen rund um Immobilien spezialisiert und in vierter Generation mit rund 100 Mitarbeitenden an insgesamt drei Standorten im Ruhrgebiet sowie am Niederrhein aktiv. Der rund 5.000 Quadratmeter große Hauptsitz wurde 2002 als erste Neuansiedlung nach der Schließung der Zeche Ewald eröffnet.
Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem Modernisierung und Sanierung von Gebäuden, technisches Facility Management, Sanitär- und Heizungsarbeiten, Wasserschadensanierung sowie Klima- und Heiztechnik.
„Eine der größten Erfolgsgeschichten war sicher die Aufnahme der Hans Naler GmbH & Co. KG in die Unternehmensgruppe im Jahr 2018. Mit diesem Schritt wurde nicht nur Fachwissen übernommen, sondern auch der gute Name eines Unternehmens, das damals ohne perspektivische Nachfolge nicht weiter bestehen konnte“, so Dr. Michael Wagner. „Durch den Zusammenschluss konnte das Firmenportfolio gestärkt und die langjährige vertrauenswürdige Arbeit des Handwerksbetriebs fortgesetzt werden.“ Ein Konzept, das auch zukünftig die Möglichkeit bieten soll, die fachliche Kompetenz innerhalb der Unternehmensgruppe langfristig zu sichern.
Auch das Thema Ausbildung spielte beim Besuch eine wichtige Rolle. Das Unternehmen bildet in mehreren handwerklichen und kaufmännischen Bereichen aus und setzt auf die langfristige Entwicklung eigener Fachkräfte. Derzeit absolvieren 12 Auszubildende ihre Ausbildung in der Unternehmensgruppe. Angeboten werden Ausbildungsplätze in den Bereichen Malerhandwerk, Groß- und Außenhandelsmanagement, Anlagenmechanik sowie Schreinerei.
„Eine starke und zukunftsfähige Wirtschaft braucht qualifizierte Fachkräfte. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen ihren Nachwuchs selbst ausbilden und jungen Menschen attraktive Perspektiven bieten. Wer Fachkräfte im eigenen Betrieb ausbildet und nach erfolgreichem Abschluss übernimmt, investiert nicht nur in die Zukunft des Unternehmens, sondern stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort insgesamt“, so Denise Krause.
Mit seinem breiten Leistungsspektrum betreut die HANNES Unternehmensgruppe heute zahlreiche Wohnungsunternehmen, Gewerbekunden und öffentliche Auftraggeber im Ruhrgebiet und am Niederrhein.