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Partnerstädtewochenende in Herten: Freundschaft und europäischer Austausch im Mittelpunkt

Gemeinsame Erlebnisse, persönliche Gespräche und viele herzliche Begegnungen prägten das Partnerstädtewochenende in Herten. Delegationen aus den Partnerstädten Doncaster (Großbritannien), Schneeberg (Deutschland) und Szczytno (Polen) waren vom 26. bis 28. Juni 2026 zu Gast und verbrachten gemeinsam ein abwechslungsreiches Wochenende, das einmal mehr zeigte, wie lebendig und wertvoll die internationalen Städtepartnerschaften sind.

Bürgermeister Fred Toplak begrüßte die Delegationen aus Doncaster, Schneeberg und Szczytno am Freitag, 26. Juni, gemeinsam mit seinem Team in Herten. Den Abend verbrachten die Delegationen bei einem gemeinsamen Essen und vielen intensiven Gesprächen.

Bereits zu Beginn des Wochenendes wurde deutlich, was die Städtepartnerschaften für alle Beteiligten bedeuten. „Aus Begegnungen sind über die Jahre echte Freundschaften entstanden. Man freut sich auf das Wiedersehen, lacht miteinander und fühlt sich fast wie eine große Familie“, betont Fred Toplak.

Der Samstag, 27. Juni, begann mit einem Spaziergang durch den Schlosspark und die Hertener Innenstadt sowie einem Besuch der „Hertener Höfe“. Auch ein Rundgang durch das Rathaus stand für die Gäste auf dem Programm. Anschließend führte das Programm auf die Halde Hoheward, bevor es zum Mittagessen nach Westerholt ging. Auch einen Spaziergang durch das Alte Dorf Westerholt ließen sich die Gäste trotz der Hitze nicht nehmen. Am Abend kamen alle Delegationen auf der Zeche Ewald zusammen und besuchten gemeinsam die ExtraSchicht mit Tanz und Feuerwerk.

Zum Abschluss des Partnerstädtewochenendes ging es am Sonntag, 28. Juni, nach Dortmund. Dort besuchten die Delegationen die Ausstellung „Phoenix des Lumières“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es schließlich Abschied nehmen.

Für Bürgermeister Fred Toplak unterstrich das Wochenende einmal mehr die besondere Bedeutung internationaler Städtepartnerschaften: „Dabei spielen unterschiedliche Sprachen oder Dialekte kaum eine Rolle. Offenheit, Herzlichkeit und gegenseitiger Respekt verbinden uns über Ländergrenzen hinweg. Der Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen und Traditionen bereichert uns alle, erweitert unseren Horizont und zeigt, wie viel wir voneinander lernen können.“ Genau das mache Städtepartnerschaften so wertvoll: „Sie bringen Menschen zusammen und schaffen Verbindungen, die weit über offizielle Begegnungen hinausgehen – Verbindungen, die von Freundschaft, Vertrauen und gelebtem Miteinander geprägt sind.“

Leider konnte die Delegation aus der französischen Partnerstadt Arras nicht am Partnerstädtewochenende teilnehmen. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen musste die Reise kurzfristig abgesagt werden. Die Freude auf ein Wiedersehen bei einer künftigen Begegnung bleibt jedoch auf beiden Seiten bestehen.