(v.l.n.r.) Dr. Désirée Schulte (Geschäftsführerin h2-netzwerk-ruhr), Bürgermeister Fred Toplak, Heiko Hautkappe (Prokurist HTVG mbH), Denise Krause (Wirtschaftsförderung Herten) und Dr. Thomas Kattenstein (Vorsitzender h2-netzwerk-ruhr) zeigten sich zufrieden über den angeregten Austausch beim H2-Sommerevent. (Foto: Heidi Wiecha)
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herten, das h2-netzwerk-ruhr und die HTVG mbH haben Anfang September gemeinsam zum alljährlichen H2-Sommerevent ins Anwenderzentrum Herten eingeladen. Die Veranstaltung mit neuem Konzept richtete sich an Unternehmen und Institutionen aus Herten und der Umgebung, die im Bereich der Wasserstoff- und Brennstofftechnologie sowie der Erneuerbaren Energien tätig sind oder Interesse daran haben, in diesen Zukunftsfeldern Kontakte zu knüpfen.
Die Begrüßung der Gäste übernahm Bürgermeister Fred Toplak. bei seiner Einführung in den späteren Fachaustausch betonte er die Unterstützung der Stadt Herten beim Wirtschaftsthema Wasserstoff in Herten und innerhalb der Region.
Anschließend stellte Netzwerk-Geschäftsführerin Dr. Désirée Schulte das neue Veranstaltungskonzept vor. Unternehmen und Wissenschaftsorganisationen aus den Bereichen Energie und Innovationen hatten dabei die Möglichkeit, sich dem Netzwerk in einem maximal dreiminütigen Pitch vorzustellen. Acht Institutionen nutzten diese Gelegenheit, darunter vier Hochschulprojekte. Die Kurzvorstellungen lieferten zugleich wichtige Impulse für den anschließenden Austausch.
Dr. Thomas Kattenstein, Vorsitzender des h2-netzwerk-ruhr, gab anschließend einen Überblick über die unterschiedlichen Bereiche der Wasserstoffwirtschaft. Dabei ging er unter anderem auf den Transportsektor ein, der durch die gesicherte Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes auf einem guten Weg sei. Gleichzeitig zeigte er auf, in welchen Bereichen die Entwicklung derzeit noch schleppend verläuft. Fortschritte sah er insbesondere bei der Regulatorik und beim Ausbau der Elektrolysekapazitäten.
Zum Abschluss bot das Get-together bei Getränken und einem Imbiss Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur weiteren Vernetzung. Ruhrgebietstypisch durfte dabei natürlich auch die Currywurst nicht fehlen.