Solarmetropole Ruhr

Die Stadt Herten ist eine von 15 Pilot-Kommunen der gemeinsamen Photovoltaik-Ausbauinitiative des Regionalverbands Ruhr (RVR) und des Handwerks „Solarmetropole Ruhr“. In der Metropole Ruhr gibt es über eine Million geeignete Dachflächen für die Nutzung der solaren Energie. Demgegenüber sind gerade mal knapp über 40.000 Dächer mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Das hohe Potential ist mit einer Veränderung der Nutzung von Photovoltaik verbunden. So werden moderne Anlagen heute für den Eigenverbrauch ausgelegt und nicht für die möglichst maximale Einspeisung ins Stromnetz. Dadurch werden auch Dachflächen mit Ost-West-Ausrichtung sehr interessant, welche unter den früheren Gesichtspunkten nicht lohnenswert schienen. Gerade in Verbindung mit den deutlich gesunkenen Modulpreisen sind diese Anlagentypen aber attraktiv und der so erzeugte grüne Strom könnte in Verbindung mit einem Speicher zusätzlich für die eigene E-Mobilität genutzt werden.

Der erste Schritt, um die eigene Anlage zu planen, ist der Blick in das regionale Solardachkataster: Dort können Sie mit wenigen Klicks überprüfen, ob Ihr Dach genug Sonneneinstrahlung erhält, damit sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet. Das Kataster und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bis hin zur Handwerkersuche für die Installation Ihres eigenen Solarkraftwerks finden Sie auf der Webseite der Ausbau-Initiative www.solar.metropole.ruhr.

Fördermöglichkeiten

© Privat
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Ab sofort können wieder zehn Photovoltaik-Anlagen für Privateigentümer im Stadtgebiet mit einem Zuschuss von 300 Euro gefördert werden. Aufgrund der stark gesunkenen Modulpreise rechnen sich gut geplante Photovoltaik-Anlagen aber auch ohne Fördermittel. Zum einen aufgrund der Vergütung, hauptsächlich aber aufgrund des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Sonnenstroms. Pachtmodelle, wie beispielsweise das EnergieDach der Hertener Stadtwerke, bieten eine Lösung für Interessierte, die vor den Investitionskosten zurückschrecken, und können auch mit dem Zuschuss gefördert werden.

Bereits 2019 konnten aus dem Projekt zehn Anlagen in Herten gefördert werden. Innerhalb von nur zwei Monaten war der Fördertopf bereits ausgeschöpft. Die ersten Anlagen aus der Förderperiode sind bereits installiert und am Netz. 

Nachdem der Fokus der Ausbauinitiative zunächst auf privaten Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer  lag, sollen nun auch verstärkt Unternehmen angesprochen werden. Für die ersten drei Photovoltaik-Anlagen, die fristgerecht durch ein Unternehmen beantragt und installiert werden, gibt es einen Anerkennungsbonus von 500 Euro. Im Falle bestehender Unsicherheit zur Tragfähigkeit eines ansonsten gut geeigneten Bestandsgebäudes kann der Zuschuss für eine Prüfung der Gebäudestatik verwendet werden. Darüber hinaus können interessierte Unternehmen im Rahmen der Ausbauinitiative eine Erstberatung der EnergieAgentur.NRW in Anspruch nehmen. Die Förderrichtlinie startet zum 1. April 2020.

Veranstaltungen

Im Rahmen der Solarmetropole Ruhr finden immer wieder öffentliche Veranstaltungn statt. Berichte zu vergangenen Terminen finden Sie im Downloadbereich am Ende dieser Seite.

Ihre Ansprechperson

Dr.-Ing.Frau Eckermann
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