Patenschaft Minenjagdboot "Herten"endet

Eine 55 Jahre alte Tradition geht zu Ende: Hertens Patenboot, das Minenjagdboot „Herten“, wurde Anfang Juli 2016 außer Dienst gestellt. Damit endet auch die Patenschaft, die am 20. Januar 1961 – bis 1989 mit der „Jupiter“ – durch den Rat der Stadt Herten beschlossen wurde. Bereits Ende der 50er-Jahre war eine Partnerschaft aus dem Kontakt der Volkshochschule zur Marine entstanden.

Durch die Umstrukturierung bei der Bundesmarine 2013 stand die Außerdienststellung immer wieder zur Diskussion. Zu Beginn des Jahres wurde dann der letzte Kommandant Kapitänleutnant Philipp Palm von seinen Leitungsaufgaben auf dem Boot entbunden. 

Historie zum Minenjagdboot „Herten“

  •  21. Dezember 1989: Taufe und Stapellauf des 9. schnellen Minensuchbootes der Klasse 343 „Herten“ auf der Kröger-Werft in Schacht-Audorf

  • 26. März 1991: Indienststellung des Bootes „Herten“

  • 7. Oktober 1999: Umbau der „Herten“ zu einem Minenjagdboot der Klasse 333 (bis Juli 2000). Das Boot war lange Zeit in Olpenitz stationiert. Seit Februar 2006 war Kiel der neue Heimathafen.

  • Im Mai 2013 wurde bekannt, dass im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr das Patenboot Ende 2014 außer Dienst gestellt werden sollte. Zwischenzeitlich wurde die „Herten“ als Nachwuchswerbeboot der Marine eingesetzt. Die Außerdienststellung und somit das Ende der Patenschaft erfolgte am 30. Juni 2016

Ihre Ansprechperson

Detlef Fronda
Telefon: 0 23 66 / 303 280
Gebäude: Rathaus
Raum: 108 | 1. OG