Wochenkolumne Bürgermeister Fred Toplak

Wochenrückblick 18. bis 24. September

Liebe Hertenerinnen & Hertener,

liebe (Facebook)-Freundinnen & (Facebook)-Freunde,

wieder ist eine Woche mit spannenden Terminen, Eindrücken und Erfahrungen vergangen. Am Montag begrüßte ich Dr. Andreas Weigand, den neuen Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Ruhrgebiet Nord GmbH, im Rathaus. Er ist u.a. für das Gertrudis-Hospital hier in Herten zuständig. Ich bedanke mich für den Besuch und das angenehme Gespräch.

Dazu standen viele interne Termine am Dienstag auf dem Programm. Die neue Sitzungsfolge startet bald und dann gibt es im Rathaus immer besonders viel zu tun und abzusprechen. So habe ich z. B. die Vorlagen der neuen Sitzungsfolge mit den Fraktionen besprochen. Einige Vorlagen sind noch in der Endabstimmung - so auch die immer noch komplizierte Gebührenstruktur der Abfallentsorgung.

Nach morgendlichen Terminen im Rathaus fuhr ich am Mittwochmittag ins Sauerland, um dort den Personalrat auf einer Tagung zu besuchen. Es ist auch mal schön und förderlich, sich außerhalb des Rathauses auszutauschen und gemeinsam Ziele für die Verwaltung zu setzen. Themen die wir erfrischend konstruktiv diskutiert haben waren natürlich der Haushalt, die Neuausrichtung ZBH (Zentraler Betriebshof) und HIB (Hertener Immobilien Betrieb), Neubau Jobcenter, zukünftige Verwaltungsorganisation und weitere... Danke.

Die Fachtagung „Klimaschonende Mobilität“ fand Donnerstag im Schloss Herten statt. Gemeinsam mit Thorsten Rattmann, Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke, begrüßte ich die anwesenden Gäste und hörte anschließend den Vortrag von Dr. Fritz Rettberg von der TU Dortmund. Viele Fachleute tauschten sich den ganzen Tag zu den verschiedensten Themen der klimaschonenden Mobilität aus. Es ist wichtig, bei der Mobilität der Zukunft alle Akteure ins Boot zu holen und städteübergreifend an einem Konzept zu arbeiten. Dabei entstehen neue Rollen für Bürgerinnen, Bürger, die Wirtschaft und die Öffentlichkeit. Es ist noch ein langer Weg, bis wirklich eine größere Anzahl an Fahrzeugen mit Strom fahren können und genug Ladestationen vorhanden sind. Weitere Alternativen, wie z. B Wasserstoff-Brennstoffzellen, werden m. E. auch ihren Einsatzbereich finden,  z. B im Segment LKW und Bus. Es tut sich was - und das ist spannend. Es ist dabei immer wichtig, sich auszutauschen und Erfahrungen und Wissen zu teilen. So können alle davon profitieren: Das Ruhrgebiet und Herten.

Am Donnerstagmittag fuhr ich nach Recklinghausen und traf mich dort mit Ingo Anderbrügge (Fußballfabrik), Prof. Hans-Peter Nollund Bernd Lohse ( RAG mi) R.C. Beck WiFö Metropole Ruhr und einen Vertreter der Emschergenossenschaft. Gemeinsam beraten und entwickeln wir an einem Gemeinschaftsprojekt zur Förderung junger Menschen zwischen Schule und Berufsfindung ab 2018. Wir haben noch keinen Namen oder Arbeitstitel, wissen aber alle, was die Zielrichtung sein soll. Sobald es hier Konkretes gibt, werde ich dazu weiter berichten.

Abends war ich beim 10-jährigen Jubiläum des Vereins der AusbildungsPaten im Kreis Recklinghausen e. V. eingeladen. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche in der Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf in Zusammenarbeit mit Haupt- und Gesamtschulen zu begleiten. Es gilt, die jungen Menschen bei der Stellensuche und bei der Bewerbung zu unterstützen sowie während der Ausbildung zu begleiten. Auf diese Weise trägt der Verein dazu bei, dass benachteiligte Jugendliche ihren Platz innerhalb unserer Gesellschaft finden und eine positive Lebensperspektive entwickeln können.

Die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: Rund 70 Prozent der betreuten Jugendlichen gelingt mit Hilfe ihrer AusbildungsPaten der erfolgreiche Start ins Berufsleben. Eine tolle Sache. Ich wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg und danke für das Engagement in Herten, im Kreis Recklinghausen.

Freitagmorgen machte ich gemeinsam mit Ralf und Magnus Kirsch, von der Kirsch Immobilien GbR, den Architekten Helmut Jeromin und Ralf Ebben, Rolf Schettler von Bauunternehmungen Schettler und Heinrich Hütter, Bauunternehmer, den Spatenstich für das neue Wohn- und Pflegezentrum der Kirsch Immobilien GbR an der Feldstraße. Das Haus soll voraussichtlich im Februar 2019 eröffnet werden und bietet dann 80 vollstationäre Pflegeplätze. Ich wünsche den Bauherren viel Erfolg und alles Gute auf dem weiteren Weg.

Aber dann...

Die Geschäftsleitung von TER Plastics schien geschockt - der Bürgermeister erschien im "kleinen Blauen" (Anzug), anstelle der gewohnt sportlich kurzen Anzughose. Enttäuschung machte sich sichtbar breit. Hunderte Gäste warteten gespannt auf eine Erklärung. Erwartungshaltungen wurden irritiert. Ich konnte es aber mit meiner Begrüßungsrede aufklären und die Ausnahme wurde letztendlich akzeptiert ;-).

Denn um 11.00 Uhr ging es für mich zum Firmenjubiläum und zur Eröffnungsfeier von der Ter Plastics Polymer Group in Herten-Süd. Im Juni 2016 konnte ich (in kurzen Hosen) dabei mitwirken, das Unternehmen von Herne nach Herten zu holen. Das Unternehmen hat in der Hertener Mark nun den Hauptstandort von Ter Plastics Deutschland errichtet. Ich freue mich, dass sich ein Unternehmen wie Ter Plastics für den Standort, für unsere Stadt Herten entschieden hat und damit der Region erhalten bleibt. Der neue Standort bietet genug Platz für weiteres Wachstum und neue Arbeitsplätze. Ich wünsche den Geschäftsführern Wolfgang Siegel und Heinz-Günther Sauerhoff alles Gute am neuen Standort und weiterhin viel Erfolg in der Zukunft.

Auf dem Oktoberfest des Caritasverbands Herten (Lichtpunkte-Team) an der Ewaldstraße war ich am Nachmittag eingeladen. Tolle Stimmung, nette Menschen und aufschlussreiche Gespräche. Ich bedanke mich für die Einladung und freue mich auf weitere Begegnungen. Natürlich gab es eine "zünftige Brotzeit" mit Weißwurst mit süßem Senf, sowie leckeres vom Grill.

Abends war ich zu Gast beim Europa-Abend an der Martin-Luther-Schule. Auf der „Avenue des langues“ werden in den Pavillons die verschiedenen Sprachen präsentiert. Ein europäischer Abend unter Freunden.

Samstag fuhr ich mit meinen Kindern nach Heidelberg, um einer Einladung der Sparkasse Vest zu folgen - dort Sonntagfrüh beim Sparkassen-Marathon zu starten. Da es nach dem Lauf wieder in Richtung Heimat gehen sollte, lief ich nur einen Halbmarathon - auch wenn mir so kurze Strecken nicht wirklich liegen :-).

Laufen so lange es geht, dann gehen bis es wieder läuft.

Mein Wahlaufruf zur Bundestagswahl am Sonntag, 24. September: Demokratie ist das höchste Gut in Deutschland und wir sollten alle die Chance nutzen, uns einzubringen und mitzubestimmen, was in Zukunft in unserem Land aber auch in unserer Stadt Herten passiert! Bevor Sie wählen gehen: Schauen Sie über den Tellerrand und versetzen sie sich auch in die Personen, denen es nicht so gut geht oder die auf der Flucht Schutz in Deutschland suchen gleichermaßen der Menschen die in unserem Land leben. Vielfalt, Freiheit und Miteinander prägen unsere Gesellschaft, getragen von Recht und Ordnung in einer Demokratie, dass sollten wir uns nicht nehmen lassen. Also, gehen Sie wählen und bestimmen Sie mit. Stellen Sie jetzt die Weichen. Ich tue es auf jeden Fall.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche.

Viele Grüße - Ihr Bürgermeister Fred Toplak

Der Wochenrückblick in Bildern

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