Wochenkolumne Bürgermeister Fred Toplak


Wochenrückblick 10. bis 17. Juni 2019

Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen und Freunde,

ich hoffe, Sie hatten schöne, inspirierende Pfingstfeiertage. Das vor uns liegende Wochenende wird „heiß“. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn in Herten ist wieder ordentlich viel los. Dazu am Ende des Wochenberichts noch etwas mehr.

Den Pfingstmontag verbrachte ich noch auf meinem Tretroller und finishte eine 154 Kilometer Tour ins Münsterland und zurück. Der Muskelkater ist nun auch Vergangenheit, wie der Dienstag. Da die Arbeitswoche quasi „einen Tag später“ begann, starteten wir am Dienstag mit einer Vorbesprechung der Wochenaktivitäten im Kreise des Büroteams, bevor es nach einer Rücksprache mit Kämmerer und Beigeordnetem für Bildung und Soziales in die Sitzung des Verwaltungsvorstands ging. Hier wurden die Vorlagen für die bevorstehende Sitzungsfolge besprochen und zwar detailliert und umfangreich. So eine Sitzung kann dann auch schon einmal drei, vier Stunden dauern. Die Ergebnisse werden Sie in Form von Verwaltungsvorlagen in Kürze im Ratsinformationssystem der Stadt Herten wiederfinden.

Soviel schon einmal vorab: es gibt eine Menge zu berichten und eine Menge zu beschließen. Herten bewegt sich.

Nach einer Rücksprache mit dem Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke, Herrn Rattmann, bearbeitete ich erst einmal die angefallene Post und internen E-Mail-Verkehr, bevor ich mit den Bereichen Finanzen und HIB Gespräche zur aktuellen Situation in den Bereichen führte. Zum Abschluss folgte dann am späten Nachmittag noch ein informatives Bürgergespräch.

Mittwoch
Der Mittwoch begann dann in gewohnter Weise mit der Besprechung im Kreise der Wirtschaftsförderung. Die Flächenknappheit macht es nicht einfach, die „richtigen“ Unternehmen zum Beispiel auf Schlägel & Eisen anzusiedeln. Neben den zu beachtenden Förderrichtlinien, haben wir im Team der Wirtschaftsförderung eine klare Prämisse, was gut und wichtig für die Stadt Herten ist. Arbeitsplätze stehen ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Aber auch Zukunftsaussichten müssen stimmen.

Es schloss sich ein Treffen mit den Beigeordneten und dem Personalrat an, gefolgt von einem Gespräch mit meiner Bürgermeister-Stabsstellenleiterin.

Gegen Mittag bekamen wir dann Besuch von der Polizei aus Recklinghausen. Das Zusammenspiel zwischen dem kommunalen Ordnungsbereich und der Kreispolizei ist gut und sehr eng. Wir haben dabei die Situation hier vor Ort im Blick und stets Verbesserungen für die Zukunft im Sinn und das muss man auch einfach mal hinzufügen: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Polizei, Rettungskräften und dem Bereich Ordnung der Stadt Herten machen einen guten, verantwortungsvollen Job für die Allgemeinheit. Dafür haben sie vor allem eines verdient – Respekt. Deswegen möchte ich an dieser Stelle einfach mal ein Video verlinken – es stammt aus der Kampagne „Für ein sicheres Deutschland“ des Bundesinnenministeriums: https://www.youtube.com/watch?v=LDQrwaAeZ-c

Nach einem Gespräch mit unserem Beigeordneten für Bildung und Soziales über die aktuellen Entwicklungen in seinem Dezernat fuhr ich dann am Nachmittag zur Sitzung des Verwaltungsrates der Sparkasse Vest Recklinghausen. 
Auch hier sehe ich eine Verantwortung der Bürgermeister, Mitglieder des Verwaltungsrates, die Geschicke „unserer“ Sparkasse Vest zu begleiten.

Donnerstag
Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten (Bürgermeisterinnen und Bürgermeister) des Kreises im Kreishaus. Diese regelmäßigen Arbeitstreffen dienen dem Austausch der Städte untereinander, aber auch dem Austausch mit dem Kreis. Daher stehen hier in der Regel auch städteübergreifende Themen auf der Tagesordnung, aber auch der Erfahrungsaustausch zu städtespezifischen Themen. Zehn Städte in einem Kreis bewegt eben eine ganze Menge. So wie die Stadt Herten beispielsweise das Thema Wasserstofftechnologie auch weiterhin bewegt. Wasserstoff als Energiespeicher hat Zukunft. Dieses Thema wollen und werden wir für Herten und damit auch für den Kreis und die Region auch weiterhin pushen. In einer Zeit, die immer digitaler und komplexer wird, ist es nur gut, sich auf bestimmte Aspekte zu spezialisieren, denn immer weniger „kann einer alles“. Weniger Kirchturm-, mehr „smartes“ Denken ist meiner Meinung nach in Zukunft Trumpf.

Heute war allerdings der Schwerpunkt „Haushaltseinbringung des Kreises“, genau gesagt, wie sind die Aussichten der daraus resultierenden Kreisumlage. Also die Kosten, die die Stadt Herten zum Kreishaushalt beisteuern muss. Was wiederum für unseren Haushalt 2020 und absehbar 21, 22, 23, 24 eine relevante Größe darstellt.

Nach der Rückkehr ins Rathaus widmete ich mich erst einmal dem internen Schriftverkehr. Es sammelt sich ja über den Tag sehr viel davon an. Am frühen Nachmittag begab ich mich dann zur Siegerehrung der RVR-Waldjugendspielen. Hier geht es bei verschiedenen Parcours um Geschicklichkeit und Wissen, im Mittelpunkt stehen die Pflanzen und Tiere des Waldes. Das Schöne daran ist: auch in einer Ruhrpott-Stadt kann man Natur erleben – sogar sehr viel davon. Wir haben vergleichsweise viele Naturflächen in unserer Stadt und wie man sorgsam und vernünftig damit umgeht, kann man nicht früh genug lernen.

Freitag
Am Vormittag fand ein erstes Gespräch zu den kommenden Verwaltungsvorlagen mit Fraktionen im Beisein der Beigeordneten statt. Dabei werden erste grundlegende Fragen geklärt und Erläuterungen gegeben. In der kommenden Woche Mittwoch werden dann alle Vorlagen die es im Juli zu beschließen gilt, den Ratsmitgliedern zugestellt. Zeit also die Verwaltungsvorschläge zu hinterfragen, zu klären und Rückfragen zu stellen.

Danach begab ich mich dann zum Wochenmarkt, wo ich von 9.30 bis 11 Uhr für Fragen und Anregungen rund um den Hertener Wochenmarkt zur Verfügung stand. Ich freue mich, dass einige Bürgerinnen und Bürger diesen regelmäßigen Termin nutzten, um mit mir ins Gespräch zu kommen. Aber auch Markthändlerinnen und Markthändler nutzen die Gelegenheit, wenn auch nicht alle (um das hier klar zu sagen, wird ja gerne mal anders interpretiert).

Der nächste Punkt im Terminkalender war dann ein wirklich großer Anlass: die offizielle Eröffnung unserer Wasserstoff-Tankstelle am H2-Anwenderzentrum „auf Ewald“.

Nach langen Monaten des Baus und verschiedenen technischen wie organisatorischen „Zusatzbaustellen“ ist es nun endlich soweit: die neue Pkw-Tankstelle geht in Betrieb. Zu dieser Eröffnung erschien eine große Zahl offizieller Gäste aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Vielen Dank für das Engagement aller Beteiligten. Wir haben hier jetzt endlich ein „Henne-Ei-Problem“ gelöst: wenn eine Tankstelle in erreichbarer Nähe ist, wird auch die Anschaffung eines Wasserstoff-Fahrzeuges interessant. Umgekehrt sind auch schon die ersten Brennstoffzellen-Fahrzeuge da. Beispielsweise der Fuhrpark-Pkw der Stadt Herten, den Sie jetzt noch viel öfter im Stadtbild sehen werden. Die H2-Tankstelle ist ein weiterer, wichtiger Baustein für den Weg in die Zukunft, besonders für Herten. Wir werden dieses Thema mit allen Fassetten weitertreiben und ich persönlich bin mir sicher, wir werden hier Herten in ein neues Licht rücken und am Ende (was es nie geben wird) davon profitieren.

Samstag
Schulsportmeisterschaften mal anders – am Samstag veranstaltet der Radsportverband NRW die zweite Mountainbike-NRW-Schulmeisterschaft im Landschaftspark Hoheward. Hier wird ein Parcours als Kombination aus Zeit- und Geschicklichkeitswettbewerb gefahren. Teilnehmen können Teams von 3 bis 5 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 2009 bis 2002. Los geht’s um 9 Uhr, die Siegerehrungen finden nach 14 Uhr statt. Ich freue mich darauf. Sicherlich eine hochspannende Sache.

Apropos Sport und Spiel: zwischen 13 und 17 Uhr präsentieren sich 15 Vereine und Gruppen beim ersten Hertener Spiel- und Sporttag in der Innenstadt. Es gibt viel auszuprobieren, zu sehen und zu erfahren – Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, einen Ausschnitt der bunten und vielfältigen Welt Hertener Sport- und Freizeitmöglichkeiten zu erleben.

Sonntag
Eine echte Hertener Institution wird 20: die Hertener Bürgerstiftung feiert ihr Jubiläum. Wo sonst, als auf dem Hof Wessels, dem Schmuckstück der Tätigkeit der Stiftung? Angefangen hat alles mit 39 Menschen, die im Zeichen des „Zechensterbens“ nicht den Kopf in den Sand stecken wollten. Heute kann die Hertener Bürgerstiftung nicht nur auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit zurückschauen, sie betreibt mit Projekten wie dem Kinder- und Jugendhof Wessels, dem „Quadratkilometer Bildung“ und „SüderLeben“ stadtweit wirksame Projekte im Bereich Kinder- und Jugendförderung und ist damit zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer Bildungslandschaft geworden. Dazu meinen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft!

Am Nachmittag bin ich ebenfalls im Stadtgebiet unterwegs. Das Wohn- und Pflegezentrum „Am Backumer Tal“ an der Feldstraße feiert sein Sommerfest. Der Löschzug Scherlebeck veranstaltet am Sonntag ein Kinderfest. Wenn Ihr Kind also schon immer mal Feuerwehrfrau oder -mann werden wollte – hier gibt’s eine Menge Einblicke in den „Job, der Sicherheit schafft“!

Wenn Sie sich mehr für alternative Antriebe oder neueste E-Bike-Angebote interessieren, sind Sie am Sonntag „Auf Ewald“ bestens aufgehoben, denn dort findet von 11 bis 17 Uhr wieder die Mobilitätsmesse „E:Motion“ (https://www.emotion.ruhr/) statt. Übrigens auch etwas für Schnäppchenjäger, denn ab 11 Uhr werden vor Ort allerlei Fundstücke aus dem städtischen Fundbüro versteigert. Es soll schon mancher Mensch zu Fuß zur Auktion gekommen und mit dem Rad von dort nach Hause gefahren sein.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes,
sonniges Wochenende!
Ihr Fred Toplak

Wochenrückblick in Bildern

  •  

Kontakt zum Bürgermeister

Fred Toplak
Bürgermeister
Stabsstelle Bürgermeister
Telefon: 0 23 66 / 303 382
Fax: 0 23 66 / 303 245
Gebäude: Rathaus
Raum: 103 | 1. OG
Kurt-Schumacher-Str. 2
45699 Herten

Fred Toplak auf Facebook

Auch Fred Toplak ist auf Facebook vertreten.