Schulbetrieb während der Corona-Pandemie

Aufgrund des bundesweiten Lockdowns gelten ab Montag, 11. Januar 2021, folgende Regelungen für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen:

  • In den Schulen findet bis zum 14. Februar kein Präsenzunterricht statt. Ab Montag, 11. Januar 2021, wird für alle Jahrgänge einschließlich der Abschlussklassen Distanzunterricht angeboten. Soweit Schulen das nicht unmittelbar ab Montag gewährleisten könnten, werden zwei Tage als „Organisationstage“ eingeräumt. Die Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft jede Schule individuell.
  • Bis zum 14. Februar finden keine Klassenarbeiten mehr statt. Ausnahme sind notwendige Arbeiten in der Q1 und in der Q2 sowie in den Abschlussklassen der Berufskollegs. Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen des Berufskollegs können bei besonderem pädagogischem Bedarf ausnahmsweise unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Corona-BetrVO im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden. Die Entscheidung hierüber legt die Schulleitung.
  • Alle Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten. Alle Schulen der Primarstufe sowie der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bieten jedoch ab Montag, 11. Januar 2021, ein Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nach Erklärung ihrer Eltern nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung nach Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt vorliegen könnte (Formular siehe unten). Die Betreuung findet zeitlich im Umfang des regulären Unterrichts- und Ganztags- bzw. Betreuungszeitraums, bei Bedarf auch unabhängig vom Bestehen eines Betreuungsvertrages statt.
  • Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regulärer Unterricht statt. Vielmehr dienen die Betreuungsangebote dazu, den Schülerinnen und Schülern die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Diese Schülerinnen und Schüler nehmen – auch wenn sie sich in der Schule befinden – am Distanzunterricht ihrer jeweiligen Lerngruppe teil. Für die Aufsicht kommt vor allem sonstiges schulisches Personal in Betracht. 
  • Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert (z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung) muss diese in Absprache mit den Eltern auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden. 

Zusätzliche Kinderkrankentage

Um die zusätzliche Belastung der Eltern zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufedern, soll bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, und entsprechend dem Appell der Landesregierung auf eine Betreuung verzichtet wird.

Aktuelle Infos hierzu finden Sie auf der Internetseite des NRW-Schulministeriums.

Bei Rückfragen

Schulamt
Frau Klein
Tel. 02366 303-556
j.klein@remove-this.herten.de