Öffentliche Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, bleiben das Rathaus so wie alle anderen öffentlichen Einrichtungen ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres geschlossen. Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin im Rathaus haben, wenden sich bitte an ihre Ansprechperson. Zwingend notwendige Termine können unter Telefon 02366 303-387 oder unter stadtverwaltung@remove-this.herten.de vereinbart werden. 

Trotz der Einschränkungen werden aber weiterhin die wichtigsten Dienstleistungen und die Grundversorgung gewährleistet. Allerdings bittet die Stadt Herten darum, Amtsgänge tatsächlich nur dann planen, wenn sie unvermeidbar sind. Manche Dinge können auch telefonisch oder per E-Mail erledigt werden. Vor Besuch des Rathauses ist die Verwaltung ebenso wie das Jobcenter zwingend vorab zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren.

Die Volkshochschule Herten sowie die Stadtbibliothek im Glashaus können von Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Wochen nicht besucht werden. Bücher und andere Medien können über die Außenrückgabe von 5 bis 23 Uhr zurückgegeben werden. Die Leihfrist der Medien kann unter www.glashaus-herten.de oder über eine E-Mail an stadtbibliothek@remove-this.herten.de verlängert werden.  

An der städtischen Musikschule wird der Musikunterricht eingestellt. Und auch die städtischen Jugendzentren und der Cliquentreff schließen ihre Pforten und bieten keine Aktivitäten mehr an. Gleiches gilt für die Creativwerkstatt, die FBW und den Spielekäfer. Überdies werden die öffentlichen Sportanlagen geschlossen.

„Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte von Bürgerinnen und Bürgern in den nächsten Wochen zu beschränken, um weitere Infektionen zu verhindern“, bat Bürgermeister Fred Toplak, um Verständnis für die Schließung der städtischen Einrichtungen. „Auch, wenn für viele Menschen in der Stadt eine Infektion mit dem Virus keine große Gefahr darstellt, müssen wir an diejenigen denken, für die er eine ernsthafte Bedrohung werden könnte“, so Toplak.

Die Landesregierung hat ab Montag die Schließung aller Schulen in NRW beschlossen und auch der Regelbetrieb in den Kitas und bei Tagespflegepersonen wird eingestellt. Die Stadtverwaltung arbeitet bereits intensiv daran, ein Notfallprogramm für Betreuungsplätze im Sinne des Erlasses vom Freitag, 13. März, des Landes NRW aufzustellen. Zudem ist es nur noch in dringenden Ausnahmefällen erlaubt, Alten- und Pflegeheime zu besuchen. Die Stadt verzichtet ferner auch auf die Durchführung von Altersgeburtstagen/-jubiläen.

Der Kreis Recklinghausen hat auf seiner Internetseite aktuelle Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, Verhaltenstipps und weitere Links zum Thema Corona-Virus eingestellt. Dazu gibt es auch ein kreisweites Info-Telefon. Es ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Rufnummer 02361 532626 erreichbar. Medizinische Fragen rund um das Thema Corona-Virus beantwortet das Kreisgesundheitsamt.

Umgang mit Beitragszahlungen

Die Stadt Herten hat aufgrund der aktuellen Situation beschlossen, die monatlichen Beiträge für Kitas, Tagesmütter, OGS, Musikschulen, die CreativWerkstatt, VHS und Essensbeiträge zunächst auszusetzen. Das heißt, dass die Beiträge für den Monat April nicht eingezogen werden. Daueraufträge können vorerst gestoppt werden. Diese Regelung gilt, bis eine endgültige Klärung der Gesamtlage erfolgt ist.

Weitere Informationen

Kreis Recklinghausen
www.kreis-re.de

Robert-Koch-Institut
www.rki.de

Bundesgesundheitsministerium
www.bundesgesundheitsministerium.de

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
www.mkffi.nrw

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
www.land.nrw