Zwischenbilanz der Impfkampagne

Corona 10.09.2021

Rund 800 Impfwillige bei sieben Aktionen im Stadtgebiet

Auf der Internetseite www.gemeinsam-stark-gegen-corona.de finden Hertenerinnen und Hertener alle wichtigen Informationen rund um Corona.
Auf der Internetseite www.gemeinsam-stark-gegen-corona.de finden Hertenerinnen und Hertener alle wichtigen Informationen rund um Corona.

Die Zwischenbilanz der aktuellen Impfkampagne in Herten fällt positiv aus. Rund 800 Menschen haben sich bei insgesamt sieben Terminen im Stadtgebiet impfen lassen. „Ich freue mich, dass so viele Bürgerinnen und Bürger die Angebote wahrgenommen haben“, so Bürgermeister Matthias Müller.

Zum Auftakt der Kampagne am Freitag, 7. Juli, war der Andrang im Glashaus besonders groß: Rund 260 Menschen kamen in die Rotunde, wo das Team vom Hertener Praxisnetzwerk den Impfstoff Johnson&Johnson verimpfte. Ein Team der Stadtverwaltung wickelte die Formalitäten rund um die Impfung ab. Den zweiten Termin im Glashaus am Freitag, 27. August, nahmen rund 160 Menschen wahr. Nach der Freigabe des Impfstoffs Biontech für Kinder ab 12 Jahren nutzten dabei auch zahlreiche Minderjährige das Angebot.

 

54 Patientinnen und Patienten verbuchte die Praxis Dr. Philipp/Dr. Bielawski-Sigges in der Innenstadt am Samstag, 28. August. Das Impfteam vom Institut für angewandte Prävention und Gesundheit (IPG) zählte am Samstag, 7. August, und Samstag, 4. September, jeweils über 70 Impfwillige bei den Terminen in der Praxis Watanabe in Westerholt.

Am Mittwoch, 8. September, war die Rosa-Parks-Schule als erste Hertener Schule Standort für einen Impftermin. Insgesamt 134 Menschen – überwiegend Schülerinnen und Schüler, auch von benachbarten Schulen – nutzten das Angebot. Im Pfarrheim St. Joseph ließen sich am Donnerstag, 9. September 45 Menschen impfen.

„Mit unseren Angeboten haben wir Menschen aller Altersstufen und aller Facetten der Stadtgesellschaft erreichen können“, so Uschi Dorka, Sozialmanagerin bei der Stadt Herten und Mitorganisatorin der Kampagne. Sie weiß: „Wie haben Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern bekommen, welche die Atmosphäre und die Betreuung rund um die Impfung als sehr angenehm empfunden haben.“ Ihre Kollegin Juliana Gabriel ergänzt: „Durch die dezentralen Angebote haben wir auch noch einmal viele Menschen erreicht, die keine langen Wege bewältigen können oder möchten, oder auch nicht an das Hausarztsystem angebunden sind.“

Da bei den jüngsten Aktionen auch Biontech verimpft wurde, bietet die Stadt Herten am Donnerstag, 30. September, einen Termin für die Zweitimpfung im Glashaus an. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben, da die weitere Planung mit der Koordination des Impfzentrums verknüpft ist. „Natürlich sind dann auch Menschen willkommen, die sich zum ersten oder dritten Mal impfen lassen wollen“, betont Uschi Dorka. Wie es nach der Schließung des Impfzentrums weitergeht, wird noch mit den Kooperationspartnern abgestimmt.