Schönheitskur fürs Haus

Presse 07.10.2019

Start der ersten geförderten Fassadensanierung

Ohne das Förderprogramm würde das Haus der Eheleute Timmers wahrscheinlich noch länger im Dornröschenschlaf bleiben. Aber durch das neue Haus- und Hofflächenprogramm im Rahmen des Projektes Neustart Innenstadt wurde die Neugestaltung der Fassade für Elisabeth und Heinz Timmers interessant.

„Genau darum geht es,“ erklärt Bürgermeister Fred Toplak. „Das Haus hat eine so wunderschöne Fassade. Wenn sie jetzt saniert wurde, bereichert sie die ganze Straße.“ Stadtbaurat Christoph Heidenreich stimmt dem Bürgermeister zu: „Wir hoffen, durch das Programm das Stadt- und Straßenbild aufzuwerten.“ Außerdem ist er froh, dass erste Projekt so schnell zu sehen. „Es hat alles gut geklappt und es geht jetzt sehr schnell,“ lobt Heidenreich alle Beteiligten.

Dem stimmt auch Hausbesitzer Hans Timmers zu. „Die Zusammenarbeit mit allen war angenehm und einfach.“ „Es waren alle sehr kooperativ und wir fühlen uns gut aufgehoben,“ bestätigt seine Frau Elisabeth Timmers. Das Haus in der „Wilhelmstraße“ soll aber nur der Anfang sein. Eine weitere Fassade, die in den Genuss der Fördermittel kommt ist in der Straße „In der Feige“ zu finden. Insgesamt steht ein Fördertopf von 360.000 Euro zur Verfügung. Davon kommen 288.000 Euro aus Landes- und Bundesmitteln. Die Hauseigentümerinnen und -eigentümer können einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der als förderfähig anerkannten Kosten, beziehungsweise einen maximalen Zuschuss von 30 Euro pro Quadratmeter gestalteter Fläche, bekommen.

Das Haus- und Hofflächenprogramm ist ein Teil des Integrierten Handlungskonzepts Neustart Innenstadt. Hierzu ist ein Paket von Maßnahmen vorgesehen, welches mit Hilfe von Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt wird. Eine dieser Maßnahmen ist die Unterstützung von privaten Eigentümerinnen und Eigentürmern durch einen Zuschuss bei der Gestaltung der privaten Gebäudefassaden sowie bei der Begrünung privater Hof- und Gartenflächen innerhalb des Stadterneuerungsgebietes. Das Ziel ist es, wohnungsnahe Aufenthaltsräume zu schaffen und das Gebiet ökologisch zu verbessern.

Die Beratungs- und Fördermöglichkeiten stehen für alle Hauseigentümerinnen und -eigentümer innerhalb des Fördergebietes kostenlos zur Verfügung. Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Beratungstermines vor Ort steht das Architektenteam im Innenstadtbüro Ewaldstraße 15  unter Tel. 0 23 66 / 9 36 06 20 oder per E-Mail architekturteam@innenstadt-herten.de zur Verfügung. Außerdem kann auch die Projektleiterin Carolin Wenzel per Tel. 0 23 66 / 303 254 oder per E-Mail: c.wenzel@herten.de angesprochen werden.

Pressekontakt

Stadt Herten, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Anika Meierhenrich, Telefon: 0 23 66 / 303 357, a.meierhenrich@herten.de