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Organisator Stefan Lehmeyer sagte zum Auftakt des Gesprächs: "Wir wollen unserem Bürgermeister für sein Amt alles erdenklich Gute im Jahre 2007 wünschen und ihn gleichzeitig über aktuelle Fragen unseres Berufsstandes informieren."
Ungemach droht den "schwarzen Männern" weiterhin aus Brüssel. Die Europäische Union will seit 2003 das Monopol der Schornsteinfeger kippen. Dreizehn Bundesländer sollen allerdings sich in einer Bund-Länder-Kommission nach Auskunft des Bezirksschornsteinfegers Winfried Hemmerling für den bisherigen Status ausgesprochen haben: "Es wird ja keineswegs billiger für die Kunden", erklärte Udo Preckel. Die Schweiz habe zeitweise das Bezirkssystem aufgegeben. In der Folge seien die Kosten um rund 30 Prozent gestiegen.
Winfried Hemmerling geht davon aus, "dass unser Berufsstand weiterhin leben wird, auch wenn es Veränderungen gibt". Dafür würde beispielsweise der Boom offener Kamine sorgen. Parallel zum klassischen Messen und Kehren würde sich die Schornsteinfeger-Zunft zusätzlich mehr in Richtung "Energieberater" entwickeln. Stefan Lehmeyer: "Wir haben das Ziel, dass in jedem Betrieb mindestens ein ausgebildeter Energieberater zur Verfügung steht. Wir wollen fachlich fit sein, wenn der Energiepass demnächst verbindlich vorgeschrieben ist."
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