Bergbau-Ampelmännchen regeln bald den Straßenverkehr

Presse 26.06.2020

Erinnerung an Bergbau-Tradition in Herten

In Europas ehemals größten Bergbau-Standort regeln bald „Kumpel“ den Verkehr. Anstelle des typischen Ampelmännchens werden demnächst an vier Standorten zukünftig Bergbaumännchen den Fußgängerinnen und Fußgängern anzeigen, ob sie gehen oder stehen müssen.

Die dann umgestalteten Ampelmännchen tragen Helme und halten eine Grubenlampe in der Hand. „Unsere Tradition als Bergbau-Standort ist wichtig. Das Andenken an die Zeit und die Kumpel soll mit den diesen besonderen Ampelmännchen hochgehalten und gewürdigt werden“, so Bürgermeister Fred Toplak.

Die Bergbaumännchen sollen zukünftig an folgenden Ampelanlagen leuchten:

     

  • Kurt-Schumacher-Straße / Antoniusstraße
  • Josefstraße / Magdeburger Straße
  • Bahnhofstraße / Im Stübken
  • Wallstraße / Barbaraschule
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Bevor die neuen so genannten Streuscheiben eingebaut werden können, war ein längerer Prozess nötig. Nachdem die Verfahren nun abgeschlossen werden konnten, sind die erforderlichen Materialien in der Beschaffung. Sobald das Material eingeht können die Ampeln von der jeweiligen Signalbaufirma mit den Bergbauampelmännchen umgerüstet werden. Die neuen Streuscheiben sollen voraussichtlich bis Ende August 2020 angebracht werden. Auch wenn es lange gedauert hat – dann sind auch in Herten die Kumpels wieder deutlich sichtbar.

Nach Anträgen von Ratsherrn Joachim Jürgens und der CDU- und SPD-Fraktionen hatte der Rat der Stadt Herten Ende des vergangenen Jahres sich dafür ausgesprochen, dass die Bergbau-Ampelmännchen auch in Herten Fußgängerinnen und Fußgängern den Weg weisen sollen.  Ursprünglich sollten die „Kumpel“ den Verkehr vor den ehemaligen Zechenstandorten und vor dem Rathaus regeln, allerdings handelt es sich hier jeweils um Landesstraßen, sodass der Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig ist. Von Straßen.NRW gab es aber keine Genehmigung zur Installation der Bergbau-Ampelmännchen.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Anika Meierhenrich, Telefon: 02366 303-357, a.meierhenrich@herten.de