20 Jahre Kommunaler Ordnungsdienst

Presse 31.07.2020

Bürgermeister Fred Toplak bedankt sich bei Einsatzkräften

Seit 20 Jahren sorgt er für mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Herten: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) ging am 2. August 2000 zum ersten Mal auf Streife. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den blauen Jacken mit der Aufschrift „Ordnungsamt“ sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und achten im täglichen Einsatz darauf, dass mögliche Gefahren entschärft und geltende Regeln in der Öffentlichkeit eingehalten werden.

Bürgermeister Fred Toplak nimmt das 20-jährige Bestehen zum Anlass, sich bei den Einsatzkräften zu bedanken. „Die Einrichtung des KOD war goldrichtig und ist aus heutiger Sicht ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Dienste in der Stadt“, betont Toplak. Das zeige nicht zuletzt eine Ausnahmesituation wie die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen. „Ohne den beispiellosen Einsatz des KOD hätten wir die erforderlichen Kontrollen der Corona-Beschränkungen nicht bewältigen können. Für dieses Engagement aber auch die Einsätze der letzten Jahre möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, betont Bürgermeister Fred Toplak.

Damals, vor 20 Jahren, wie heute steht das subjektive Sicherheitsgefühl der Hertenerinnen und Hertener im Fokus der Arbeit des KOD-Teams. Und dennoch sind die Aufgaben und Herausforderungen für die Kolleginnen und Kollegen größer geworden. Aus diesem Grund ist der KOD in den letzten 20 Jahren von anfangs drei Mitarbeitern auf mittlerweile zehn Kolleginnen und Kolleginnen gewachsen. „Herten gehört mit zu den ersten Städten, die damals einen Kommunalen Ordnungsdienst eingerichtet haben und das hat sich mehr als bewährt. Vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen ist es nur konsequent, den KOD auch weiterhin zu stärken und bei Bedarf auszubauen“, erklärt Matthias Steck, zuständiger Dezernent und Erster Beigeordnete der Stadt Herten.

Bereits im September 1998 beschloss der Rat der Stadt Herten eine Ordnungspatenschaft mit der Polizei – verbunden mit dem Auftrag an die Verwaltung, einen kommunalen Ordnungsdienst einzurichten. Nachdem alle organisatorischen Voraussetzungen geschaffen waren, trat das damals noch dreiköpfige Team also erstmals seinen Dienst an.

Mittlerweile verzeichnet der KOD rund 2100 Einsätze im Jahr. Dabei handelt es sich um ganz verschiedene Fälle, denn das Team hat viele Aufgaben zu bewältigen. Neben der Überprüfung von Falschparkern muss das KOD-Team unter anderem bei Lärmbelästigungen und wilden Müllkippen ermitteln, Veranstaltungen und Sondernutzungen überprüfen, bei Vandalismus einschreiten, Gewerbe und Gaststätten kontrollieren sowie auch die Einhaltung des Landeshundegesetzes und der Hundesteuerpflicht, anderen Behörden Unterstützung im Rahmen der Amtshilfe leisten, gemeinsame Aktionen mit der Polizei und dem Jugendamt begleiten und noch vieles mehr. Ihre Aufgaben nehmen die Kolleginnen und Kollegen bis weit nach den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses, nicht selten bis 22 Uhr, und am Wochenende wahr.

Sicher ist: Die Arbeit des KOD bleibt auch in Zukunft unverzichtbar und wird an stetig an die aktuellen Anforderungen angepasst. So sollen die Teams künftig noch stärker in die Überwachung von Parkverstößen einsteigen.

Bei Hinweisen und Fragen sind die Kolleginnen und Kollegen des KOD während ihrer Streifen für alle Bürgerinnen und Bürger ansprechbar. Daneben können weitere Anliegen gerne per E-Mail an ordnung-sicherheit@herten.de mitgeteilt werden.

Pressekontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ramona Eifert, Telefon: 02366 303-378, r.eifert@herten.de