Was ist an Karl Marx und Rosa Luxemburg noch aktuell?

Information & Bildung

Beginn: 08.11.2018 | 18.00
Ende: 08.11.2018 | 20.00

Vortrag und Gespräch mit Ulrike Herrmann, Journalistin und Buchautorin.

Eintrittspreis: Frei
Ort:
VHS-Haus Pavillon
Resser Weg 1
45699 Herten
Veranstalter: VHS Herten in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle
Homepage Veranstalter: https://www.vhs-herten.de

Die Jahre 1918/1919 sind für die Geschichte der Bundesrepublik und für die Demokratie bis heute besonders prägend. Mit der sog. Novemberrevolution 1918 – also vor genau 100 Jahren – wurde das Ende des Kaiserreichs besiegelt und der Beginn der Weimarer Republik als erste Demokratie begonnen. Politisch wurde um die Ausrichtung der Verfassung gerungen.

Rosa Luxemburg vertrat energisch die Ideen des Kommunistischen Manifests von Karl Marx und Friedrich Engels. Sie fasste deren Theorien jedoch nicht dogmatisch, sondern kritisch auf: „Marxismus ist eine revolutionäre Weltanschauung, die stets nach neuen Erkenntnissen ringen muss, die nichts so verabscheut wie das Erstarren in einmal gültigen Formen, die am besten im geistigen Waffengeklirr der Selbstkritik und im geschichtlichen Blitz und Donner ihre lebendige Kraft bewahrt.“ (Rosa Luxemburg: Gesammelte Werke, Band 5, Berlin 1990, S. 523.)

Bereits mit ihrem Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ hat sich die taz-Journalistin mit der Entwicklung des Kapitalismus auseinandergesetzt. Im Rahmen der politischen Frauengespräche wird sie sich mit den Thesen Rosa Luxemburgs zum Kapitalismus beschäftigen. Die zentrale Frage lautet dabei, was an diesen Thesen heute nach 100 Jahren noch aktuell ist.

Das Publikum ist eingeladen, sich an der Diskussion mit der Autorin zu beteiligen.

Anmeldung erbeten. Über die VHS Herten. vhs@herten.de oder Tel.: 0 23 66/303 510

Eine Veranstaltung der Reihe "Hertener Frauengespräche" in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle Herten.