Diese Meldung ist vom 14.02.2020.
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One Billion Rising

Beginn: 14.02.2020 | 15.30
Ende: 14.02.2020 | 17.30

„One Billion Rising“ ist ein Aufruf an Frauen sowie Männer am Freitag, 14. Februar, mit einem Tanz ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen.

Eintrittspreis: Frei
Ort:
Rathaus
Kurt-Schumacher-Str. 2
45699 Herten
Veranstalter: Patricia Kosinski und Maresa Kallmeier
Homepage Veranstalter: www.onebillionrising.de
Barrierefreier Zugang: Ja

Zum fünften Mal findet die Aktion in Herten statt. Dieses Mal auf dem Rathausvorplatz. Die ehrenamtliche Tanzlehrerin Patricia Kosinski lädt zusammen mit der Hertener Gleichstellungsbeauftragten Maresa Kallmeier sowie zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter ein, dazu zu kommen. Um 15.30 Uhr geht es mit einem bunten Rahmenprogramm los – der Tanz-Flashmob ist um 16.30 Uhr.

Zum Rahmenprogramm: Für die nötigen lauten Töne sorgt die Trommelgruppe „PaUmPaPas“ unter der Anleitung von Christiane Gruska. Dazu steht Freia Lukat, als Mitorganisatorin mit dem „CaféMobil“ der Caritas für ein Gespräch zur Verfügung. Unterstützt von Daniela Franken-Varenholt backt das Café Kumpel vom Haus der Kulturen die Waffeln zum Kaffee und informiert über die Angebote des Hauses der Kulturen. Außerdem steht Karin Hester mit dem Team der Hilfen für Frauen (Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen) samt Infostand für Gespräche zur Verfügung. Bei Foto- und Kreideaktionen wird das Thema Gewalt gegen Frauen ebenfalls thematisiert. Die Vorsitzende der Hertener Bürgerstiftung Jutta Haug begleitet als Schirmherrin die Aktion. Die Zahl der weiteren Beteiligten wächst. Die Creativwerkstatt Herten ist zum ersten Mal dabei. Hier können sich Kinder und Jugendlichen zusammen mit Monika Knoop-Tausch und Achim Tausch beim Actionpainting austoben.

Die Choreographie zu dem Tanz ist leicht zu erlernen und wird von der Tanztrainerin Patricia Kosinski ehrenamtlich begleitet. Wer den Tanz vorher lernen oder üben möchte, kann am Dienstag, 11. Februar, zwischen 15 und 16.30 Uhr in die Turnhalle des Antoniushauses kommen.

Jede dritte Frau wurde bereits geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Unter anderem durch die #MeToo-Bewegung ist das Thema stärker als zuvor präsent. Dennoch sind Frauen und Mädchen bis heute besonders von häuslicher Gewalt und sexueller Gewalt betroffen. Das Ziel der Aktion ist, dass weltweit eine Milliarde (Billionen) Menschen sich solidarisch gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zeigen.

„One Billion Rising“ – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen findet in Kooperation mit dem Bundesprojekt „Demokratie leben“ statt und wird mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds Innenstadt gefördert. Getanzt wird zu dem Lied „Break the chain“. Als Erkennungsmerkmal dient für alle die sich solidarisch zeigen wollen, ein rotes Kleidungsstück.

Interessierte finden weitere Informationen unter: www.onebillionrising.de