Newsletter Nr. 2/2017

Eröffnung der Wanderausstellung „GLÜCKAUF in Deutschland“

Sonntag, 5.2.2017, 10.30 bis 13.15 Uhr

Die Wanderausstellung porträtiert neun Männer – aus der Gruppe der 76 Berglehrlinge – mit ihren beeindruckenden Lebensgeschichten.

Erzählt wird die Geschichte von neun Jugendlichen, die im November 1964 aus der Türkei nach Deutschland kamen, von ihnen selbst. Sie wurden mit ihren 14 oder 15 Jahren in die Pestalozzidörfer Dortmund-Marten und -Huckarde, „Am Hasenwinkel“ in Castrop, in deutsche Familien und einer von ihnen in das „Haus am Nonnenrott“ in Datteln untergebracht. Sie begannen am 1. April 1965 ihre Lehre an den Berufsschulen der Zechen Hansa, Germania, Erin und Emscher-Lippe, legten erfolgreich ihre Knappen- und Facharbeiterprüfung ab und wurden schließlich Techniker, Ingenieur oder Steiger. Auch ein Betriebsrat ist unter ihnen.

Ihre Geschichte ist bisher nicht erzählt worden, sie ist ein Zeugnis für gelebte Integration dank betrieblicher Förderung, öffentlicher Anteilnahme und medialer Begleitung: „Willkommenskultur“. Jeder hat seine eigene Strategie gefunden, mit den Schwierigkeiten des Anfangs klarzukommen.

Ausstellungszeitraum: Sonntag, 5.2. bis Donnerstag, 23.2.2017
Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: frei

Stefan Waghubinger: „Außergewöhnliche Belastung”

Donnerstag, 9.2.2017, 20.07 Uhr
Kleinkunstreihe 7nach8

Ist dieses Leben eine außergewöhnliche Belastung oder ist es außergewöhnlich schön? Dieser Frage stellt sich Stefan Waghubinger in seinem neuen Bühnenprogramm.

Waghubinger sollte ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, aber er kam nicht dazu, weil er noch seine Steuererklärung fertig machen musste. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Ein Mann und eine Steuer. Ein Steuermann. Auf dieser Bühne stehen noch ein Tisch, eine Schreibtischlampe, ein Stuhl und auf dem Tisch liegen ein paar Papierstapel. Was nach eineinhalb Stunden dabei herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens.

Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: VVK 16 €/AK 18 €/erm. 9 €
Veranstalter: Kulturbüro, Bettina Hahn, Tel. (0 23 66) 303 179

Helmut Sanftenschneider präsentiert: Liedermacher-Abend

Freitag, 17.2.2017, 20 Uhr
Klangraum Glashaus

Ein neues Veranstaltungsformat entsteht unter den Händen des bekannten Entertainer und Moderator Helmut Sanftenschneider. Mit dabei sind: Claudia Rudek, Andi Steil, Frère und Sebel

Claudia Rudek kommt aus einer musikalischen Familie in Mörfelden (Rhein-Main). Mit bereits 14 Jahren komponierte sie ihre ersten Songs. 2008 steht sie dann zum ersten Mal mit ihren eigenen Songs auf der Bühne. In kleinen Tonstudios von Freunden und bekannten sammelt sie weitere musikalische Freunden. Als Bandmitglied von Emirsian ist sie 2010 und 2011 auf Deutschland-Tour. In ihr wächst der Wunsch, eigene Songs mit eigener Band zu spielen und so gründet sie 2010 die Claudia Rudek Band und nimmt ihr erstes Album auf. Seit 2013 hat sie mit Erfolg ihre eigenen Konzertreihe „Claudia Rudek lädt ein“ in Dortmund, die bis heute ein feines Markenzeichen für akustische Musik im Ruhrpott ist.

Andi Steil, Mann mit ohne Haare und der Einzige, von dem man weiß, dass er eine „Jam-Session“ ganz allein und nur mit sich selbst veranstaltet, zeigt an dem Abend eine völlig neue, eigene Art von Comedy. Slapstick gepaart mit Clownerie, die seines Gleichen sucht. Eine Symbiose zwischen Musik und Komik.
Seinen Kopf setzt er hier gerne mal als Informationsplattform ein, was seiner Präsentation in Sekundenschnelle ein perfektes „Bühnenbild“ verpasst.

Frère, Anfang 20, ist Songwriter aus Bochum. Alexander Körner, der Typ, der hinter Frère steht, singt manchmal über die Liebe, fährt oft mit der U-Bahn und trinkt oft schales Bier auf oft ranzigen Partys. Nur deprimiert kommt er trotzdem nicht rüber, eher sehr gelassen bis unaufgeregt vor Vertrauen. „Heute war irgendwie `n Scheißtag,  ich spiel ma Gitarre“ klingt nach Frère. Sehr viel depressiver wird’s bei Gesprächen mit ihm kaum werden. Ob das jetzt daran liegt, dass er viel Gitarre spielt, an der ziemlich schrägen Vergangenheit als Bassist in einer noch schrägeren Punk-Powermetal-Hip-Hop-Electro Band, an seinen `68er Eltern oder an einer gesund überlebten Jugend, zugebracht in den Outlands des Ruhrgebiets, kann man dabei nicht so ganz ausmachen. Musik, weil Frère halt Musik macht. Man hört, dass seine Lieder keinen Anspruch darauf erheben, die eigenen Themen allgemeingültig ergründet zu haben und man fühlt,wie unbedarft ehrlich dieser Junge seine Lieder meint.

Sebel macht nicht nur eigene Musik, sondern ist auch als Musiker in diversen Bands und bei vielen Künstlern als Studiomusiker zu Gast. Er ist sowohl ein „Multiinstrumentalist” und Produzent, als auch Songschreiber. Unter anderem spielt er seit sechs Jahren an der Seite von Deutschrocker STOPPOK und bei der Rostocker Rockband „Tricky Lobsters” spielt er Hammondorgel. Sein offizielles Debütalbum „Wie Deutsch kann man sein”  veröffentlichte Selbel 2012. Die ersten Songs des „Albums vom Alleine Sein” produziert er 2013, ein durchweg trauriges und melancholisches Album. Die Singles „Lied vom Alleine Sein” und „Nicht Tot” wurden bereits als Singles veröffentlicht.   

Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: VVK 16 €/AK 18 €/erm. 9 €
Veranstalter: Kulturbüro, Bettina Hahn, Tel. (0 23 66) 303 179

Karibuni Mitmachkonzert: „Didgeridoo & Känguru”

Sonntag, 19.2.2017, 15 Uhr
Kindertheater KITHEA

Der Klang des Didgeridoo zieht sich wie ein roter Faden durch „Didgeridoo und Känguru”  der Gruppe KARIBUNI. Lieder über die Tierwelt Australiens, Känguru, Koala und Kookaburra haben je ein eigenes Lied, wechseln sich ab mit Liedern aus der Welt der Aborigines, der Ureinwohner Australiens. Die Geschichte „Wie das Didgeridoo zu den Menschen kam” entführt in die australische Traumzeit. Für die Kinder gibt es viele Gelegenheiten mitzusingen, zu tanzen und vielleicht sogar selbst dem geheimnisvollen Didgeridoo ein paar Töne zu entlocken. 

Gefördert durch das Kultursekretariat Gütersloh

Ort: Glashaus, Hermannstr. 16, 45699 Herten
Eintritt: 4 €
Veranstalter: Kulturbüro, Sabine Weißenberg, Tel. (0 23 66) 303 541

Weitere Tipps und Termine

  • Fr., 3.2.17, 10-18 Uhr und Sa., 4.2.17, 10-13 Uhr, Altbuchverkauf, Glashaus
  • Sa., 4.2. + So., 5.2., jeweils 11-16 Uhr, Workshop: „Comic zeichnen“, CreativWerkstatt, bei Anmeldung Crea-Nr. 1117 angeben!
  • So., 5.2.17, 14-15 Uhr, Führung durch die Ausstellung NEUE HORIZONTE, ab RVR-Besucherzentrum Hoheward, Anmeldung erforderlich!
  • Fr., 10.2.17, ab 20 Uhr, Hertener Blues-Session, Parkrestaurant Katzenbusch
  • Sa., 11.2.17, 10-14 Uhr, Workshopangebot für Jugendliche: „Acryl trifft Natur“, Kunsthof Westerholt, Anmeldung erforderlich!
  • Sa., 11.2.17, 10-16 Uhr, Schmuckwerkstatt für Mädchen: „Mit meiner Freundin – für meine Freundin“, Artrium-Schmuckatelier im Kunsthof Westerholt, Anmeldung erforderlich!
  • So., 12.2.17, 10-17 Uhr, Bertlicher Straßenlauf, Sportplatz Bertlich
  • Mo., 13.2.17, 17 Uhr, Mitwirkungskonferenz, VHS-Haus
  • Di., 14.2.17, 16.30 Uhr, „One Billion Rising“, Innenstadt Herten
  • Sa., 25.2.17, 15-18 Uhr, Kulturrucksack NRW, „Über Tische und Bänke – Parkour“, Knappenhalle, Anmeldung erforderlich!