Kunst in der Maschinenhalle

Viermal im Jahr trifft Kunst auf Industriekultur. Ob Malerei, Fotografie, Objekte oder Installationen – die Bandbreite zeitgenössischer Kunst ist groß. Der hohe Raum, die großen Fenster und das einfallende Licht faszinieren sowohl Aussteller als auch Besucher. Ein idealer Ort, um Kunst Raum zum Atmen und Entfalten zu geben.

Ende Januar 2004 fand das erste „Werkstattgespräch Kunstförderung“ in der Maschinenhalle Scherlebeck statt. Ziel war es, den Ausstellungsort „Maschinenhalle Scherlebeck“ zu etablieren und ein tragfähiges Organisationskonzept zu entwickeln. Aus den Werkstattgesprächen entstand die "Initiative Kunst in der Maschinenhalle" – ein Zusammenschluss von Künstlerinnen, Künstlern und Kunstinteressierten. Seit 2005 begleitet die Initiative organisatorisch die Ausstellungsreihe „Kunst in der Maschinenhalle“. Sie übernimmt ehrenamtlich Ausstellungsaufsichten und bildet die Jury, die jährlich die Künstlerinnen und Künstler für die Ausstellungsreihe auswählt.

Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich mit Mappen beim Kulturbüro bewerben. Einsendeschluss ist immer der 15. September für Ausstellungen im folgenden Jahr.

Termine 2019

Foto: Katherine Tinteren-Klitzke

Sonntag, 17. März, bis Sonntag, 31. März 2019
Vernissage:  Sonntag, 17. März, 11.30 Uhr

Katherine Tinteren-Klitzke:
SCHNITT | FADEN | FORM

COLLAGEN, OBJEKTE

Die Bochumer Künstlerin Katherine Tinteren-Klitzke verbindet Textiles und Kunst. Im Zeitalter schier unerschöpflicher materieller Ressourcen und technischer Hilfsmittel ist der ehemaligen Textildesignerin eine Reduktion auf einfache Gestaltungsmitteln Herausforderung und Antrieb zugleich. Sie verzichtet weitgehend auf Klebstoff, Nägel oder Heftklammern. Sie näht, knüpft und webt nichttextile Materialien und ergänzt sie mit textilem Zubehör. Es entstehen Bilder und Objekte. Inspiration durch das Material und der Einsatz traditioneller und eigens entwickelter Techniken bestimmen das Ergebnis. Einbezogen in die Arbeiten sind Erb- und Fundstücke, gesammelte und aufbewahrte Dinge, die auf Personen, Orte und Geschichten zurückgreifen. Es geht um Form und Farbe, um Fläche und Linie, um Material und Erinnerungskultur.


Foto: Wolfgang Krämer

Sonntag, 12. Mai bis Sonntag, 26. Mai 2019
Vernissage:  Sonntag, 12. Mai, 11 Uhr


Wolfgang Krämer:
DIE FARBE DES MEERES

FOTOGRAFIEN

Das Meer. Die Energie, die in ihm wohnt und die Emotionen, die es auslöst, sind Thema der ausgestellten Arbeiten. Sehnsucht, Glück, Chaos und Angst liegen nahe beieinander. 
Farbe und Struktur des Meeres sind das zweite Thema. Das Meer ist blau, das weiß jedes Kind. Doch dieses Blau gibt es nicht nur in unendlichen Variationen, sondern mit dem Farbton ändert sich auch die Struktur und Konsistenz. Manchmal ist das Meer metallisch hart, fast undurchdringlich, dann wieder weich wie ein Schaumbad. Und manchmal ist es überhaupt nicht blau. Hochwertige fineart-Papiere oder besondere Druckverfahren wie ChromaLuxe verstärken die gewünschte Bildaussage.
 
Wolfgang Krämer, in Herten geboren und aufgewachsen, hat hier eine klassische Fotografenlehre und dann in Hamburg seine Meisterprüfung absolviert. Heute lebt er in einem kleinen Dorf in Oberbayern.


Foto: Plastik "Mujer con pala", bemalter Ton, 28 cm Hoch/ 2107

Sonntag, 29. September bis Sonntag, 13. Oktober 2019
Vernissage:  Sonntag, 29. September, 11 Uhr

Cecilia Herrero-Laffin:
CONSTRUCTORAS

PLASTIKEN

Die argentinische Künstlerin Cecilia Herrero-Laffin, die heute in Deutschland lebt, zeigt mit ihren Werken den Alltag arbeitender Frauen. Insbesondere die einfachen Arbeiterinnen stehen immer wieder im Fokus der vielfältigen Werke. Ihre Arbeiten sind realistisch gestaltet und doch sollen sie nicht das Gesehene oberflächlich wiederspiegeln. Ihr geht es vielmehr um eine Analyse der Realtität. Wie ist die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft? Und welche Rolle nehmen die Frauen als Arbeiterin ein? Sie will damit insbesondere die Frauen würdigen, deren Arbeit vielleicht niemand wahrnimmt.


Foto: Petra Hertel
Foto: Frank Wisnewsky

Sonntag, 17, November bis Sonntag, 1. Dezember 2019
Vernissage: Sonntag, 17. November, 11 Uhr


Petra Hertel | Frank Wisnewsky:
SPURENSUCHE

FOTOGRAFIE/SKULPTUREN UND OBJEKTE

Thematisch beschäftigen sich die Künstlerin und der Künstler mit diversen, oft alten Oberflächen und suchen darin oder darauf nach außergewöhnlichen Strukturen und machen diese auf unterschiedliche Art und Weise sichtbar.
Petra Hertel hat sich nach langem Experimentieren mit verschiedenen Materialien ganz dem (Fund-) Holz verschrieben. Diese oft „zufällig“ gefundenen Holzstücke sind es, die sie faszinieren und denen sie durch die Bearbeitung ein zweites „Leben“ einhaucht.
Frank Wisnewsky hingegen hat lange Zeit gemalt. Parallel zur Malerei entstanden auch Fotoarbeiten, die zuerst nur als Studien für Oberflächenstrukturen dienten. Er erkannte zunehmend, dass verwitterte (Metall-) Oberflächen sehr spannend auf ihn wirken. Davon angezogen, sucht der Künstler auf alten Industriebrachen diese Fotomotive und hält sie fest. Es sind meist Makroaufnahmen, die digital nachbearbeitet werden und so den farbigen und bizarren Mikrokosmos der Objekte in Szene setzen.

Ihre Ansprechperson

Sylvia Seelert
Telefon: 0 23 66 / 303 543
Gebäude: VHS-Gebäude
Raum: 23 | 2. OG

Veranstaltungsort

Zeche Scherlebeck
Scherlebecker Str. 260
45701 Herten

Öffnungszeiten

Samstag 15 bis 18 Uhr und
Sonntag 11 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Jahresprogramm 2018

Den aktuellen Flyer „Ausstellungen Kunst in der Maschinenhalle 2018” erhalten Sie zum Beispiel im Glashaus, Rathaus und im Kulturbüro. Sie können es sich aber auch bequem als PDF-Datei herunterladen:

Veranstaltungskalender

Konzerte, Theater oder Stadtfest - Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen in Herten. 


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