Kunst in der Maschinenhalle

Viermal im Jahr trifft Kunst auf Industriekultur. Ob Malerei, Fotografie, Objekte oder Installationen – die Bandbreite zeitgenössischer Kunst ist groß. Der hohe Raum, die großen Fenster und das einfallende Licht faszinieren sowohl Aussteller als auch Besucher. Ein idealer Ort, um Kunst Raum zum Atmen und Entfalten zu geben.

Ende Januar 2004 fand das erste „Werkstattgespräch Kunstförderung“ in der Maschinenhalle Scherlebeck statt. Ziel war es, den Ausstellungsort „Maschinenhalle Scherlebeck“ zu etablieren und ein tragfähiges Organisationskonzept zu entwickeln. Aus den Werkstattgesprächen entstand die "Initiative Kunst in der Maschinenhalle" – ein Zusammenschluss von Künstlerinnen, Künstlern und Kunstinteressierten. Seit 2005 begleitet die Initiative organisatorisch die Ausstellungsreihe „Kunst in der Maschinenhalle“. Sie übernimmt ehrenamtlich Ausstellungsaufsichten und bildet die Jury, die jährlich die Künstlerinnen und Künstler für die Ausstellungsreihe auswählt.

Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich mit Mappen beim Kulturbüro bewerben. Einsendeschluss ist immer der 15. September für Ausstellungen im folgenden Jahr.

Termine 2018

Gabriele Klages

Sonntag, 11. März, bis Sonntag, 25. März 2018
Vernissage:  Sonntag, 11. März, 11.30 Uhr


Gabriele Klages: IN FORMATION III

Klang-/Rauminstallation

Das Medium Film erlaubt die Aufführung von Momenten der Bewegung und der Veränderung.

Aus veralteten, ausrangierten Dingen des Alltags – vorrangig der Informations- und Medienwelt – entwickelt die Mülheimer Künstlerin Gabriele Klages „Neues“ nach ihrem Motto: Aus jedem Ende erwächst ein neuer Anfang, der Ursprung bleibt, Formen und Gestalten ändern sich. Die Objekte und Installationen werden oft über Motoren bewegt und manche können von den Besucher*innen interaktiv in Gang gesetzt werden. Dabei „produzieren“ sie Lichtreflexe/Klänge/Geräusche. Vertrautes aus der Vergangenheit in solch neuer Konstellation zu erleben, erzeugt bei den Betrachtenden durchaus staunende wie nostalgische Gefühle.


© Bettina Köppeler, Marc Bühren, Birgit Brinkmann-Grempel

Sonntag, 10. Juni bis Sonntag, 24. Juni 2018
Vernissage:  Samstag, 9. Juni, 18 Uhr


Bettina Köppeler, Marc Bühren, Birgit Brinkmann-Grempel:
DIE VERTIEFUNG DES RAUMS

Bilder/Objekte

Die Ausstellung zeigt drei unterschiedliche Positionen zur Darstellung der Natur. Die Dortmunder Künstler*innen Marc Bühren, Bettina Köppeler und Birgit Brinkmann-Grempel folgen dabei dem gemeinsamen Impuls, die räumliche Wirkung ihrer Werke zu erhöhen.
Während Bettina Köppelers Landschaftsbilder den Blick des Betrachters in die Tiefe des Bildraums lenken, montiert Birgit Brinkmann-Grempel unterschiedliche Bildträger mit Abstand hintereinander, wodurch ihren Werken eine Raumdimension hinzugefügt wird. Bei Marc Bührens Arbeiten wird der Raum selbst zum gestalterischen Element. Die filigranen Installationen werden mit Hilfe des manuellen 3D-Drucks aus Biokunststoff erstellt und wirken wie in den Raum gezeichnet.
Entstanden ist eine thematisch wie formal spannende Ausstellung, die ungewöhnliche Blickwinkel auf Natur und Kunst freigibt.


© Peter Gornig

Sonntag, 30. September bis Sonntag, 14. Oktober 2018
Vernissage:  Samstag, 29. September, 18 Uhr

Peter Gornig: SEALIFE

Bilder

Seit mehreren Jahren untersucht der in Mülheim arbeitende Künstler und Absolvent der Folkwang-Schule Essen Peter Gornig die Möglichkeiten der dünnflüssigen Malerei auf Papier und Leinwand. Aus dem Zusammenspiel von Experiment, Zufall und Steuerung sind dabei in den letzten Jahren zahlreiche Landschafts-, Portrait- und Tierserien entstanden.

Nun stellt er in seiner neusten Bildreihe „SEALIFE“ Acryl- und Tuscharbeiten vor, die an der Schnittstelle zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion angesiedelt sind. Inspiriert von Frank Schätzings Roman „Der Schwarm“ zeigen die großformatigen Arbeiten imaginäre Unterwasserwelten, in denen die Ozeane als Ursprung des Lebens thematisiert sind. Ergänzt werden die teils farbintensiven Leinwandarbeiten durch kleinere Zeichnungen auf Papier, in denen Medusen und Oktopusse im Mittelpunkt stehen.


© Wolfgang Sternkopf

Sonntag, 18, November bis Sonntag, 2. Dezember 2018
Vernissage: Sonntag, 18. November, 11 Uhr


Wolfgang Sternkopf: PARALLEL IM QUADRAT…

Reliefarbeiten

„Geht man an den Werken vorbei, verändert sich derEffekt des quadratischen Inhalts. Schattenwirkung, Farbkontraste und die haptische Form wirken ineinander und mit jedem Schritt in eine andere Richtung sieht das Kunstwerk anders aus.“
Dipl.Ing.M.A. Ursula Thielemann

Der Gelsenkirchener Künstler Wolfgang Sternkopf ist ein Vertreter der konkreten, konstruktiven Kunst. Seit 2016 widmet er sich seinem Projekt „Parallel im Quadrat…“. Hierbei handelt es sich um die konkrete Gestaltung von Reliefs aus Holz, Buchbinderkarton und Acrylfarben, die zwischen Tafelbild und Plastik anzusiedeln sind.

Ihre Ansprechperson

Sylvia Seelert
Telefon: 0 23 66 / 303 543
Gebäude: VHS-Gebäude
Raum: 23 | 2. OG

Veranstaltungsort

Zeche Scherlebeck
Scherlebecker Str. 260
45701 Herten

Öffnungszeiten

Samstag 15 bis 18 Uhr und
Sonntag 11 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Jahresprogramm 2018

Den aktuellen Flyer „Ausstellungen Kunst in der Maschinenhalle 2018” erhalten Sie zum Beispiel im Glashaus, Rathaus und im Kulturbüro. Sie können es sich aber auch bequem als PDF-Datei herunterladen:

Veranstaltungskalender

Konzerte, Theater oder Stadtfest - Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen in Herten. 


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