Altes Dorf Westerholt: damals und heute

Es fehlt in kaum einem Ruhrgebietsreiseführer und auch der WDR-Berufskneipier Christian Stratmann konnte sich seinem Charme nicht entziehen: Das alte Dorf Westerholt ist mit seinen mehr als 60 Fachwerkhäuschen eben etwas ganz besonderes. Bei einem sonnigen Spaziergang durch die engen Gassen scheinen alte Zeiten wieder aufzuleben. Balkeninschriften erinnern an Gottesfurcht, Feuersbrünste und eine Sonnenuhr verrät auch ohne Batterie die Uhrzeit.

Geschichte…

Der Name Westerholt stammt aus der Bezeichnung „Holz im Westen“, im Westen von Recklinghausen. Der Begriff „Holz“ steht dabei für „Wald“. Vom Reichshof aus wurden einem treuen Vasallen diese Ländereien geschenkt.

Die „Freiheit“ wuchs um die alte Kirche St. Martinus, die 1310 erstmals erwähnt wurde. Die fast vollständig erhaltenen Fachwerkhäuser - 64 an der Zahl - aus dem frühen 17. Jahrhundert bilden heute mit der alten Pfarrkirche, dem Stadttor und der Burganlage eine „historische Altstadt“, die auch das westfälische Rothenburg genannt wird.

Die erste urkundliche Nennung von Westerholt erfolgte 1047 in der „Urbare“, einem Güteverzeichnis des Klosters Werden. Die Herren von Westerholt werden schon im Jahre 1193 urkundlich erwähnt. Sie sind eine der bedeutendsten Adelsfamilien im Vest Recklinghausen. Das Reichsgrafengeschlecht zählte zum so genannten Hochadel.

Westerholt ist ein Idyll im Ruhrgebiet, in dem die Zeit ein wenig still zu stehen scheint, und somit ein Anziehungspunkt für Touristen und Anwohner der Region.

  • Panorama Altes Dorf Westerholt

Heimatverein Westerholt

Erfahren Sie auf der Internetseite des Heimatvereins mehr über die Geschichte Westerholts.

Weitere Links

Schloss Westerholt: www.schlosshotelwesterholt.de

Werbegemeinschaft Westerholt: www.westerholt-info.de 

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