JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen

„JeKits - Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm in der Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Es ist das landesweite Nachfolgeprogramm von „Jedem Kind ein Instrument“, das im Jahr 2007 für das Ruhrgebiet entwickelt wurde. 

Jedes Kind soll ein Instrument erlernen können, unabhängig der sozialen Herkunft! Diese Vision ist in Herten längst Realität. Seit dem Start in 2007 brachte die Musikschule Herten das Programm JeKi (Jedem Kind ein Instrument) nach und nach an alle Grundschulen. Allein im Schuljahr 2014/15 wurden mit JeKi 1227 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. JeKi wurde durch JeKits abgelöst, das für „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ steht und nun inhaltlich drei alternative Schwerpunkte bietet.

Gestartet ist JeKits zum Schuljahr 2015/16 und zwar landesweit. Denn im Gegensatz zum Vorgängerprogramm sollen jetzt auch Kinder außerhalb des Ruhrgebietes mitmachen können. Bis auf die Comeniusschule nehmen wieder alle Hertener Schulen an dem Programm teil und haben sich ausnahmslos für den Schwerpunkt Instrumente entschieden.

Durchgeführt wird JeKits in Kooperation mit außerschulischen Bildungseinrichtungen. Das erste JeKits-Jahr ist für alle kostenfrei. Im zweiten Jahr werden je nach Schwerpunkt Beiträge erhoben, von denen Kinder aus benachteiligten Familien befreit sind. In den Beiträgen enthalten ist die Ausleihe der Musikinstrumente, welche den Schüler/innen im Rahmen ihrer Programmteilnahme zur Verfügung gestellt werden. Die Landesregierung fördert JeKits mit rund 10,7 Millionen Euro jährlich.


Rückblick: "Jedem Kind ein Instrument"

Von 2007 bis 2015 hat die Stadt Herten am ruhrgebietsweiten Programm "Jedem Kind ein Instrument", kurz JeKi teilgenommen.

Mit diesem Programm sollte allen Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, das Erlernen eines Musikinstrumentes in ihrer Grundschulzeit ermöglicht werden. Nach einer beitragsfreien Orientierungsphase im ersten Schuljahr konnte sich jedes Kind für ein Instrument entscheiden. Es erhielt dann kostengünstig Kleingruppenunterricht (für Kinder von ALG II- bzw. Sozialhilfeempfängern sowie allen anderen Empfängern von Transferleistungen war das Projekt kostenfrei). Die Musikinstrumente wurden von der Musikschule gestellt. Ab dem dritten Schuljahr kam dann noch ein wöchentlicher Ensembleunterricht im "Orchester Kunterbunt" hinzu.

Seit Sommer 2010 waren alle Hertener Grundschulen am Programm beteiligt:

  • Grundschule „In der Feige“ (seit dem Schuljahr 2007/08)
  • Grundschule am Wilhelmsplatz (seit dem Schuljahr 2007/08)
  • Augustaschule (seit dem Schuljahr 2008/09)
  • Comeniusschule (seit dem Schuljahr 2008/09)
  • Martinischule (seit dem Schuljahr 2008/09)
  • Goetheschule (seit dem Schuljahr 2009/10)
  • Waldschule (seit dem Schuljahr 2009/10)
  • Barbaraschule (seit dem Schuljahr 2010/11)
  • Elisabethschule (seit dem Schuljahr 2010/11)
  • Ludgerusschule (seit dem Schuljahr 2010/11)

und

  • Christy-Brown-Förderschule (seit dem Schuljahr 2008/09)
  • Achtenbeck-Förderschule (seit dem Schuljahr 2011/12)

Ihre Ansprechpersonen

Anke Sochatzki
Telefon: 0 23 66 / 303 517
Gebäude: Musikschule
EG
Birgit Golombeck
Telefon: 0 23 66 / 303 517
Gebäude: Musikschule
EG
Sabine Fiebig
Telefon: 0 23 66 / 303 527
Gebäude: Musikschule
EG

Bildungspaket

Das Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt Kinder und Jugendliche, deren Eltern finanzielle Unterstützung zum Lebensunterhalt bekommen und eröffnet ihnen so bessere Lebens- und Entwicklungschancen.