Landtagswahl 2010

Am 09.Mai 2010 wurde in Nordrhein-Westfalen das neue Landesparlament gewählt. Insgesamt waren in Herten 46.916 Menschen wahlberechtigt. Davon haben 28.016 Wähler ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,72%.

Termine

Für diese Wahl waren die folgenden Termin wichtig:

09.05.1992
Letzter Geburtstermin für die Wahlberechtigung und Wählbarkeit (18 Jahre)

09.02.2010
Zeitpunkt, an dem Wahlbewerber ihren Wohnsitz/ggfs. Hauptwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen haben müssen

22.03.2010
Letzter Tag für die Einreichung von Kreiswahlvorschlägen beim Kreiswahlleiter und von Landeswahlvorschlägen bei der Landeswahlleiterin bis 18:00 Uhr

31.03.2010
Letzter Termin für die Entscheidung des Kreiswahlausschusses über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge und des Landeswahlausschusses über die Zulassung der Landeswahlvorschläge

04.04.2010
Stichtag für die Anlegung des Wählerverzeichnisses

05.04.-18.04.2010
Möglichkeit zur Eintragung in das Wählerverzeichnis der Stadt Herten auf Antrag (Bei Zuzug nach Herten innerhalb Nordrhein-Westfalens)
Zeitraum für die Benachrichtigung der Wahlberechtigten

05.04.-23.04.2010
Möglichkeit zur Eintragung in das Wählerverzeichnis der Stadt Herten von Amts wegen (Bei Zuzug nach Herten von außerhalb Nordrhein-Westfalens)

12.04.2010
Öffnung des Briefwahlbüros im Rathaus, Kurt-Schumacher-Str. 2, 1 Obergeschoss Zimmer 174

19.04.-23.04.2010
Frist für Einsichtnahme in das Wählerverzeichnis
Frist für Einsprüche gegen die Richtigkeit des Wählerverzeichnisses
Frist für die Eintragung in das Wählerverzeichnis auf Einspruch

23.04.2010
Zeitpunkt, an dem alle Wahlberechtigten ihre Wohnung/ggfs. Hauptwohnung oder sonst gewöhnlichen Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen haben müssen

07.05.2010
Letzter Tag für die Ausstellung von Briefwahlunterlagen bis 18:00 Uhr

09.05.2010
18:00 Uhr spätester Zeitpunkt für den rechtzeitigen Eingang der Briefwahlunterlagen im Wahlamt

Wahlstatistik

Es wird zwischen der allgemeinen Wahlstatistik und der repräsentative Wahlstatistik unterschieden. Beide Statistiken werden vom Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) erstellt. Oberster Grundsatz jeglicher Wahlstatistik ist die Wahrung des Wahlgeheimnisses.

Die allgemeine Wahlstatistik

Die allgemeine Wahlstatistik dokumentiert die in den einzelnen Wahlkreisen festgestellten Wahlergebnissen und gibt, gegliedert nach Wahlkreisen und Gemeinden sowie zusammengefasst für das Land, Auskunft über die Zahl der Wahlberechtigten, die Zahl der Wahlbeteiligung, die Zahl der Urnen- und Briefwähler, die Zahl der gültigen und ungültigen Stimmen, die auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallenen Stimmen und die danach in den Wahlkreisen und aus den Landeslisten gewählten Bewerber.

Die repräsentative Wahlstatistik

Die repräsentative Wahlstatistik erfasst aus den Wahlergebnissen auf Landesebene die Wahlberechtigten und ihre Beteiligung an der Wahl sowie die Wähler und ihre Stimmabgabe jeweils nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen. Die repräsentative Wahlstatistik darf nur durchgeführt werden, wenn das Wahlgeheimnis gewahrt wird. Dazu dienen folgende Vorgaben:

  • Die Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik dürfen nicht für einzelne Stimmbezirke veröffentlicht werden
  • Die ausgewählten Stimmbezirke müssen mindestens 400 Wahlberechtigte umfassen
  • Es müssen mehrere Geburtsjahresgruppen zusammengefasst werden, damit keine Rückschlüsse auf die Stimmabgabe eines einzelnen Wählers geschlossen werden können
  • Die Zusammenführung von gekennzeichneten Stimmzetteln und Wählerverzeichnis ist gesetzlich verboten, um keine möglichen Schlüsse zum Wahlverhalten einzelner Wähler ziehen zu können

Wie bereits bei der Europawahl und der Bundestagswahl wird die Briefwahl nicht mit in die repräsentative Wahlstatistik einbezogen. Die repräsentative Wahlstatistik wird in Herten in den drei folgenden Stimmbezirken durchgeführt:

05.1    Gemeindezentrum Thomaskirche          Langenbochumer Str. 435
07.0    Siebenbürger Haus der Jugend            Hermannstädter Str. 2-4
16.1    Rathaus                                            Kurt-Schumacher-Str. 2

Durch einen entsprechenden Hinweis auf der Wahlbenachrichtigungskarte werden die betroffenen Wahlberechtigten auf die repräsentative Wahlstatistik aufmerksam gemacht.

Die Angaben über die Wahlbeteiligung werden nach Abschluss der Wahl den Wählerverzeichnissen entnommen. Hierzu werden die männlichen und weiblichen Wahlberechtigten in die zehn folgenden Geburtsjahresgruppen eingeteilt

Geboren 1990 bis 1992
Geboren 1986 bis 1989
Geboren 1981 bis 1985
Geboren 1976 bis 1980
Geboren 1971 bis 1975
Geboren 1966 bis 1970
Geboren 1961 bis 1965
Geboren 1951 bis 1960
Geboren 1941 bis 1950
Geboren 1940 und früher

Zur Ermittlung der Stimmabgabe nach den einzelnen Wahlvorschlägen werden in den ausgewählten Stimmbezirken Stimmzettel mit Unterscheidungsmerkmalen verwendet. Für diese Sonderaufdrucke, die sich oben links auf dem Stimmzettel befinden wurden folgende Gruppen festgelegt:

Männer:
A. geboren 1986 - 1992
B. geboren 1976 - 1985
C. geboren 1966 - 1975
D. geboren 1951 - 1965
E. geboren 1950 und früher

Frauen:
F. geboren 1986 - 1992
G. geboren 1976 - 1985
H. geboren 1966 - 1975
I.  geboren 1951 - 1965
K. geboren 1950 und früher

Anonyme Wählerbefragung

Zum Zwecke der Wahlforschung und Wahlberichterstattung hat die ARD Infratest dimap beauftragt, eine landesweite repräsentative Wahltagsbefragung durchzuführen. Die Befragung erfolgt in hierfür speziell ausgewählten Stimmbezirken.

In Herten sind folgende Stimmbezirke betroffen:
15.1 Städt. Kindergarten, zum Nonnenkamp 16
16.2 Zukunftszentrum Herten, Konrad-Adenauer-Str. 9-13

Vor diesen ausgewählten Wahllokalen werden die Wähler nach einem Zufallsprinzip im Anschluss an ihre Stimmabgabe gebeten einen kurzen Fragebogen auszufüllen.


Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und anonym!


Auf einem kurzen Fragebogen wird nach der aktuellen Wahlentscheidung und nach der Stimmabgabe bei der letzten Wahl gefragt. Daneben werden Alter, Geschlecht und andere soziodemographische Merkmale sowie für die Wahlentscheidung ausschlaggebende Aspekte erhoben.


Die Mitarbeiter von Infratest dimap vor den Wahllokalen melden Ihre Befragungsergebnisse stündlich der Datenzentrale. Auf der Basis dieser Befragungsergebnisse entsteht die Prognose, die nach Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Die Mitarbeiter von Infratest dimap vor Ort sind strikt angewiesen, den Ablauf der Wahl in keinster Weise zu stören.

Ihre Ansprechperson:

Sabine Gebuhr

Telefon: 0 23 66 / 303 378


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