Frauenparlament 2009
Frauen gestalten die Zukunft vor Ort
Unter dem Titel "Frauen gestalten die Zukunft vor Ort" findet am kommenden Samstag das 8. Hertener Frauenparlament statt; und zwar am Samstag, 31. Januar 2009 von 9:30 – 16:00 Uhr in der Freizeit- und Begegnungsstätte Westerholt, Kuhstr. 49, 45701 Herten.
Frauen aus Herten und Gelsenkirchen diskutieren zum ersten Mal gemeinsam ein aktuelles Thema der Stadtentwicklung aus weiblicher Sicht.
In diesem Jahr können Frauen ihre Ideen zur Zukunft der Ortsteile Westerholt, Berlich und Hassel zusammentragen. In Herten wird damit an die Erfahrungen der Frauenparlamente angeknüpft, bei denen Frauen bereits für zwei vergleichbare Stadtteilprojekte ihre Anregungen formuliert haben, die in die beantragten Maßnahmen eingeflossen sind. In diesem Jahr laden die Gleichstellungsbeauftragte aus Herten, Christiane Rohde und ihre Kollegin aus Gelsenkirchen, Gaby Schäfer, gemeinsam dazu ein.
Themenschwerpunkte sind Bildung und Arbeit, kulturelle und touristische Angebote für alle Altersgruppen, die Nachbarschaft, die Einkaufssituation sowie die Entwicklung des Zechengeländes.
Die Frauenkonferenz beginnt um 9.30 Uhr mit einer Ortsteilrundfahrt, um die geplanten Stadterneuerungsgebiete besser kennenzulernen. Treffpunkt ist die Freizeit- und Begegnungsstätte Westerholt, Kuhstr. 49.
Nach einem Mittagsimbiss gegen 13.00 Uhr können auch andere Frauen dazu kommen, um ihre Ideen zur Entwicklung dieser Ortsteile und ihre Veränderungswünsche zusammentragen und zudiskutieren.
Wir erbitten eine verbindliche Anmeldung bei der Hertener Gleichstellungsbeauftragten Christiane Rohde unter 0 23 66 / 303 487 oder unter c.rohde@herten.de.
Ort:
Freizeit- und Begegnungsstätte Westerholt
Kuhstr. 49
45701 Herten
Beginn: 09:30
Eintritt: frei
Frauenparlament 2008
2008 - „Herten-Nord wohin???“
Unter dem Titel „Herten-Nord wohin???“ fand das Frauenparlament 2008 statt. Diesmal diskutierten Frauen die Zukunft der Ortsteile Langenbochum und Paschenberg in der Festhalle des Bongershauses an der Kranzplatte in Langenbochum, Schlägel- u. –Eisen-Str.2.
Das Frauenparlament begann mit einer Ortsteilrundfahrt, um beide Ortsteile besser kennenzulernen.
Nach einem Mittagsimbiss haben die Frauen ihre Ideen zur Entwicklung dieser Ortsteile und ihre Veränderungswünsche zusammentragen und diskutieren. Daraus werden Anregungen formuliert zur Nutzung freiwerdender Gebäude für nachbarschaftliche Angebote für alle Bevölkerungsgruppen, zur Wohnumfeldgestaltung, zur Einkaufsituation und zur Nutzung des Geländes der ehemaligen Zeche Schlägel Eisen.
2008 hat sich die Stadt Herten um Fördergelder für die Stadtteile Langenbochum und Paschenberg bewerben. Dabei soll auf die guten Erfahrungen mit der Beteiligung von Frauen an dem Projekt „Süd erblüht“ aufgebaut werden. Unter diesem Titel wird der Stadtteil Herten-Süd mit Fördergeldern zur Stadtteilerneuerung entwickelt. Viele Ideen des Frauenparlamentes 2005 dazu sind aufgegriffen worden.
2007 - "Die Stadt, die Frauen und die Zukunft" - Frauen als Agentinnen des Wandels
Wir werden „weniger- älter - bunter - ärmer“. Das hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche in der Stadt, betrifft alle Menschen in Herten, aber Männer und Frauen verschieden.
Frauen werden als Arbeitskräfte gefragt sein, als Mütter, als Sorgende für ihre Eltern und sie werden gebraucht, um Verantwortung zu übernehmen in Vereinen, Kirchen, Parteien, Gruppen und Einrichtungen. Frauen werden später alt.
Vorher wollen sie noch was erleben und sie sollten das gesund bewältigen können.
Und Frauen können erwarten, dass Männer einen Teil dazu beitragen. Männerrolle und Frauenrolle müssen erweitert gedacht werden.
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration hat dazu landesweite Aktionen angeregt. Nach eine kurzen Einführung wurden in kleinen Arbeitsgruppen folgende Themen diskutiert:
Wohnen, Wohnumfeld
Bildung - Kultur
Freizeit - Gesundheit
Bürgerschaftliches Engement
Im Anschluss werden aus den Ergebnissen Anträge an den Rat formuliert.
2006 - Integration
Das große Thema Integration wurde in 2006 beleuchtet. Die Lebenssituation der Frauen ausländischer Herkunft unterscheidet sich von der der Männer. Sie tragen für andere Fragen die Verantwortung. Die Anregungen von Frauen, Migrantinnen und Deutschen, wurde in einem Antrag an den Bürgermeister gerichtet und bei der großen Integrationskonferenz eingebracht.
2005 - Herten-Süd
In diesem Jahr ging es darum, dass Frauen ihre Sicht auf den Stadtteil Herten-Süd diskutierten. Für die Entwicklung dieses Stadtteils ist Geld aus Berlin bewilligt worden. Heute wollen wir gemeinsam formulieren, für welche Maßnahmen wir dieses Geld ausgeben würden. Die Anregungen werden dem Rat übergeben. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass so viele türkische Frauen zu uns gefunden haben.
2004 - Frauenparlament kreiert Ideale Politiker/-in
„Wenn ich Chefin von Herten wäre, dann ...“ am 29. März 2004 fand im Gymnasium das 3. Hertener Frauenparlament statt. In diesem Jahr konnten sich die Teilneherminnen damit auseinandersetzen, welche Fähigkeiten, Kenntnisse, Eigenschaften und Ideen die Menschen auszeichnen sollen, die im Rat die Interessen der Hertener BürgerInnen vertreten.
Wie sollen sie sein? Was sollen sie können? Was sollen sie wissen? Was sollen sie tun? Wohin sollen sie Herten führen? ... Nach einer kabarettistischen Einführung von Ruth Heine und Doris Wenglorz konnten alle Besucherinnen in kreativen Workshops das Ideal ihres Ratsmitgliedes künstlerisch realisieren. Es wurde gemalt, gebaut und getextet.
Die Werke wurden anlässlich der Ratssitzung vom 30. Juni 2004 im Bürgerhaus Herten-Süd den Ratsfrauen und Herren vorgestellt.
Die Artikel der Redaktionsgruppe erschienen am 23. Juni 2004 in der Hertener Allgemeinen Zeitung. Auf einer ganzen Zeitungsseite wurde die fiktive Gewinnerin der Bürgermeisterwahl von 2009 vorgestellt. Neben der Wahlberichterstattung wurde Erika Königin mit einer Homestory, Interviews und einem Portrait vorgestellt.
Das Atelier Regenbogen der Caritas beteiligte sich am mit einer überlebensgroßen Skulptur an diesem Frauenparlament. In dieser Einrichtung wird Sozialhilfeempf. AussiedlerInnen, Flüchtlingen ein Angebot des gemeinsamen Lernens und Arbeitens gemacht. Das gemeinsame Arbeiten in einer multikulturellen Gruppe hilft den Menschen deutsche Sprache besser kennenzulernen, den Alltag sinnvoll zu gestalten und dabei neue Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben.
2003 - Zukunftsprogramm gendern
Im Frauenparlament 2003 wurden die Positionen von Frauen zum Zukunftsprogramm der Stadt Herten diskutiert. Darin beschließt der neue Rat die Leitlinien der mittelfristigen Kommunalpolitik. Die Anträge zur Geschlechtergerechtigkeit wurden am 15.10.2003 dem Rat übergeben. Im März 2004 beschloss der Rat, dass die Anträge zur Geschlechtergerechtigkeit und zum Image der Stadt in die Diskussion über das Zukunftsprogramm einfließen zu lassen.
2002 - Anregungen zur Kommunalpolitik
Während der Frauenkulturtage 2002 tagte das Hertener Frauenparlament zum ersten Mal. Mit dabei waren alle weiblichen Mitglieder des Stadtrates, Vertreterinnen der örtlichen Frauengruppen, zahlreiche Hertener Bürgerinnen.
Die vielfältigen Anregungen der Hertener Frauen sind im Oktober 2002 vom Haupt- und Finanzausschuss beraten und entschieden worden (z.B. Veranstaltung einer Fachtagung zur geschlechtergerechten Erziehung).
Ihre Ansprechperson:
Christiane Rohde
Telefon: 0 23 66 / 303 487
E-Mail: c.rohde@herten.de
Standort: Zeche Schlägel und Eisen
Raum 201 Gebäude C
