Stadtumbau in Herten
Herten, einst eine Bergbaustadt mit fünf fördernden Zechen, gehört mit dem Rückzug des Bergbaus zu den besonders vom Strukturwandel betroffenen Städten der Region.
Die Stadt Herten begegnet den daraus entstandenen wirtschaftlichen, sozialen und städtebaulichen Problemlagen mit der Umsetzung von so genannten "Integrierten Handlungskonzepten" im Rahmen von Stadtumbaugebieten.
Auf diese Weise verbindet die Stadt ihre Bemühungen um städtebauliche Erneuerung, wohnungs- und immobilienwirtschaftliche Entwicklung sowie der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung mit der Modernisierung der Bildungslandschaft, intensiven Integrationsprozessen und verstärkter Jugend- und Quartiersarbeit.
Bereits seit 2005 wird im Stadtumbaugebiet Herten-Süd eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt. Das Stadtumbaugebiet Herten-Nord (Langenbochum und Paschenberg) ist im März 2008 zur Förderung angemeldet worden. Für das interkommunale Stadtumbaugebiet Herten-Westerholt/ Bertlich mit Gelsenkirchen-Hassel sind erste Starterprojekte bewilligt, weitere Anträge wurden gestellt.
Eine nachhaltige Umsetzung des Stadtumbaus kann nur mit der aktiven Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden im Stadtteil entstehen. Hierbei gilt es, die Wünsche und Anregungen der im Stadtteil lebenden Menschen in den Prozess aufzunehmen, aber vor allem die Anwohner aktiv in den Stadtumbau mit einzubeziehen, um so dauerhaft stabile Projekte zu entwickeln.
Ihre Ansprechperson:
Dr. Claudia Fründ
Funktion: Bereichsleitung Stadtentwicklung
Telefon: 0 23 66 / 303 502
E-Mail: c.fruend@herten.de
Standort: Rathaus
Raum: 346
