Stadtumbau Herten-Westerholt/Bertlich mit Gelsenkirchen-Hassel
Die benachbarten Stadtteile Gelsenkirchen-Hassel und Herten-Westerholt/Bertlich sind von der Ende 2008 erfolgten Stilllegung des auf der Stadtgrenze liegenden Bergwerks Lippe unmittelbar betroffen. Ein bereits im November 2007 durchgeführter Planungsworkshop (Design-Charrette) hatte erste Ideen für die zukünftige Nutzung des Bergbaustandortes und seine Einbindung in die benachbarten Stadtteile geliefert – als wichtiger Entwicklungsschwerpunkt ist das Thema „Bildung/ Ausbildung und Arbeit“ formuliert worden.
Um möglichst schnell und effizient mit dem Stadtumbau in den betroffenen Stadtteilen beginnen zu können, haben die beiden Städte Gelsenkirchen und Herten ein Interkommunales Integriertes Handlungskonzept aufgestellt. Auch Bürger der beiden Städte konnte sich bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung Ende 2008 mit der zukünftigen Entwicklung ihrer Stadtteile auseinandersetzen und ihre Wünsche und Ideen zum Handlungskonzept beisteuern. Im IIHK sind folgende Handlungsfeldern festgelegt worden:
- Umnutzung der Zechenbrache Westerholt
- Lokale Ökonomie und Wirtschaft
- Immobilienwirtschaft und Wohnen
- Bildung und Qualifizierung
- Soziale und ethnische Integration
- Städtebau, Verkehr und Freiraum
Das Integrierte Handlungskonzept wurde im März 2009 vom Rat der Stadt Herten genehmigt und ist Grundlage eines interkommunalen Antrags an das Förderprogramm Soziale Stadt/ EU-Ziel-2. Die Aufnahme in das Förderprogramm ist vom Grundsatz her durch das zuständige Ministerium beschlossen, eine Bewilligung steht jedoch noch aus.
Ihre Ansprechperson:
Barbara Schmidt
Funktion: Stadtumbauprojekte
Telefon: 0 23 66 / 303 254
E-Mail: Ba.Schmidt@herten.de
Standort: Rathaus
Raum: 349
