Projekte „Wirtschaftliche Entwicklung“

Herten – einst größte Bergbaustadt Europas – ist eine der durch den Strukturwandel besonders betroffenen Städten der Region. Auch im Fördergebiet Herten-Nord ist es unter anderem durch den Wegfall der Schachtanlage Schlägel und Eisen zu einem Einbruch von Arbeitsplätzen gekommen. Die brachliegende Fläche stellt eine städtebauliche Herausforderung für das Stadtgebiet dar. Um zum Einen das Nahversorgungszentrum Kranzplatte zu stabilisieren und die brachliegende Fläche S&E zu entwickeln ist die „wirtschaftliche Entwicklung“ ein Schwerpunktthema.

Schlägel und Eisen – Gewerbe und Stadtteilpark

Auf der ehemaligen Schachtanlage Schlägel und Eisen 3/4/7 entstehen neue Flächen für kleine bis mittlere Betriebe. Von einer Gesamtfläche über 7,2 ha, sind 1,8 ha so genannte Bestandsflächen und 5,4 ha Neubauflächen. Die Besonderheit: Es sollen vor allem  Betriebe angesiedelt werden, die sich - mit Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung - mit den Folgen des demografischen Wandels auseinandersetzen und davon profitieren.

Neben der gewerblichen Nutzung der Fläche wird 3 ha ein Stadtteilpark, u.a. mit einer Spielfläche für Jugendliche, errichtet.

Eine direkte Anbindung an die Kranzplatte stärkt den Wohn- und Arbeitsstandort Langenbochum.

Projektbüro Bergbaustandorte

Egonstraße 4
45896 Gelsenkirchen
Tel.: 02 09 / 60 48 - 94 03
Fax.  02 09 / 60 48 - 94 09
E-Mail: projektbuero-bergbaustandorte@herten.de

„Herzliche Mitte Kranzplatte“  

Händler, Dienstleister, Gebäudeeigentümer und Vertreter lokaler Einrichtungen  und Kirchen an der Kranzplatte haben gemeinsam mit einem externen Experten vielfältige Ideen und Anregungen für die Entwicklung des Stadtteilzentrums erarbeitet. So sollen ein gesunder Branchenmix, neue Geschäftsideen und ein aufgewertetes Umfeld die Attraktivität des Einzelhandelbereiches steigern.

Erste Ideen wie z.B. Herausgabe eines Infoflyers „Mitmachen für Langenbochum!“, Neujahrsempfang, Entwicklung eines ersten individuellen Kranzplatten-Produktes, Logo-Etiketten „Herzliche Mitte Kranzplatte“  wurden bereits umgesetzt. Weitere Maßnahmen z.B. die Einführung eines Hol- und Bringedienstes oder die Entwicklung eines Standort-Infoflyers „Einkaufen in Langenbochum“ sind in Arbeit. 

Die Werbe- und Interessensgemeinschaft Herten-Langenbochum (WIHL) hat sich neu aufgestellt und beteiligt sich aktiv am Prozess. So werden – neben vielen Ideen und Engagement – seitens der WIHL 3.000 € (zzgl. 3.000 € Förderung) in einen Verfügungsfonds für kleinere Investitionen und Aktionen im Bereich Kranzplatte eingebracht. Die WIHL freut sich über neue Mitglieder, Kontaktperson ist Hr. Martin Marzalla (Tel.: ).

Die Stadt Herten beabsichtigt des Weiteren den Bereich Kranzplatte auch baulich zu optimieren und zu attraktivieren. Im Rahmen eines bürgerorientierten Planungsprozesses sollen in den kommenden Jahren Baumaßnahmen in Höhe von ca. 200.000 € im Rahmen des Projektes Herten-Nord durchgeführt werden.

Ihre Ansprechperson:

Svenja Hövelmann

Funktion: Projektleitung

Telefon: 0 23 66 / 303 341


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STADTTEILBÜRO HERTEN-NORD

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Im Stadtteilbüro Herten-Nord, Dr.-Klausener-Weg 1, finden Sie kompetente Ansprechpartner, die Sie über soziale, kulturelle und nachbarschaftliche Angebote informieren.