Scherlebecker Str. 260 (wird noch verlegt)
Zeche Scherlebeck
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Gedenkplattentext:

1941 – 1945
Hier mussten 120 – 150 Zwangsarbeiter
und Kriegsgefangene leben und für
die Zeche arbeiten.

Eine Skulptur, die von Schülerinnen und Schülern der Martin-Luther-Hauptschule in Westerholt in Zusammenarbeit mit dem Gelsenkirchener Künstler Achim Wagner erstellt worden ist, erinnert an das Leiden der Zwangsarbeiter/innen.

In Scherlebeck waren auf dem Gelände der 1929 stillgelegten Schachtanlage V/VI der Zeche Schlägel & Eisen vor allem französische Zwangsarbeiter untergebracht. Nach Angaben des Ortsbauernvorstehers (1947) soll es sich bei den Franzosen um Kriegsgefangene gehandelt haben. Während im Lager in Langenbochum v. a. Ostarbeiter bzw. russische Kriegsgefangene untergebracht wurden, fanden in Scherlebeck vor allem Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene aus westlichen Ländern Unterkunft.

Die Maschinenhalle heute

Die restaurierte Maschinenhalle ist das einzige noch existierende steinerne Zeugnis der Zeit der Zwangsarbeiter in Herten.


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