Rückblick 2008

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24. Februar bis 16. März 2008

Zahra Hassanabadi (Horn) - Bilder und Objekte

"Die Verwandlung"

Die Weltsprache Zeichnung, Anfang aller bildenden Künste, verbindet Zahra Hassanabadi in malerisch angelegten Flächen zu Bildeinheiten, in denen die sprichwörtliche Metapher vom roten Faden in einem zumeist linearen System von Waagerechten und Senkrechten durchaus Fäden imaginiert. Fäden, die erzählerisch Rätselhaftes, Märchenhaftes, Technoid-Zivilisatorisches in poetischen Zeichen und Figuren verbinden und mich an die Zeilenbilder alter Handschriften, besonders an die Bildzeilen orientalischer Teppiche erinnerten. Der Kunstkritiker Jörg Loskill beschreibt dies - wie Zitate aus einem
fremden geistigen Umfeld wirkenden Details - als Zeichnen für neues Leben und Chiffren für eine Welt, die Tränen des Glücks und des Leides vereint. (Klaus Küster)

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27. April bis 18. Mai 2008

Barbara Schulte-Zurhausen - Malerei

"FarbLichtRaum"

Wahrnehmung als solche ist das beherrschende Thema der Malerei von Barbara Schulte-Zurhausen. Farbkorrespondenzen, die sich durch überlappende, einfache Farbfelder und Farbschichten rhythmisch verstärken, entwickeln in ihrer farbigen Intensität eine körperhafte Präsenz. Das Besondere der Arbeiten besteht darin, dass lasierend halbtransparent mehrere Farbschichten derart übereinander gelegt werden, dass die jeweiligen Farbpigmente ein durchscheinend-homogenes Farbspiel ergeben. Die Farben erzeugen räumliche Wirkungen, je nachdem in welchen Kontrasten sie zueinander stehen, und sie suggerieren die Vorstellung von Bewegung.

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14. September bis 5. Oktober 2008

Rolf Krause - Fotografie

"Ruhrsafari"

Rolf Roman Krause, Jahrgang 1959, geboren in Krefeld, aufgewachsen im Herzen des Ruhrgebiets, liebt und entdeckt seine Heimat täglich aufs neue. Der stetige Wandel der verschiedenen Landschaften und das Zusammentreffen unterschiedlicher Menschen und Nationalitäten in dieser Region bedeuten für ihn einen stetigen Quell der Inspiration. Auf meist spontan mit nicht genauem Ziel gestarteten „RUHRSAFARIS“ lässt er sich treiben um immer wieder neue faszinierende Begegnungen, Erlebnisse, Geschichten und Bilder zu sammeln.

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23. November bis 14. Dezember 2008

Andreas Otto

"Taunus Eroika"

Formen und Strukturen aus der Natur sind es, für die sich Andreas Otto interessiert. Diese Formen hält er in hunderten von Skizzen fest und sie bilden den Grundstock der Arbeiten, die später im Atelier entstehen. Andreas Otto liebt das Experiment. In dem Moment, in dem er experimentierend mit Naturformen arbeitet, sie vom Skizzenblatt auf den neuen Malgrund transformiert, bricht, verfremdet und mit den Mitteln, die die Natur ihm gegeben hat, neue Formengebilde schafft, wandelt er die Naturform um in eine Kunstform.

Was ihn anregt, ist nicht die Draufsicht, sondern die Ästhetik des vermeintlich unsichtbaren. Beides, sowohl die Skizzen als auch die Gemälde und Materialbilder sind Zeugnisse einer tiefen Naturverbundenheit. In der letzten Zeit arbeitet Andreas Otto auch vermehrt mit alten Fotos und Drucken die mit den gefundenen Formen oft eine völlig neue Sinngebung erfahren.

 


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