Frauenzeitung "Hertene"

Herten hat eine eigene Frauenzeitung: "Hertene". Sie entstand als Projekt der Volkshochschule unter den Leitung von Dagmar Hojtzyk, Redakteurin der "Hertener Allgemeine", eine Lokalausgabe des Zeitungshauses Bauer mit Sitz in Marl.

Was ist das Besondere an diesem Projekt? Frauen haben die Zeitung angeregt und ausschließlich Frauen gehen auf Themensuche, üben sich in Recherche, suchen nach Formen der Umsetzung - und das mit erfrischender Offenheit und sehr unverstelltem Blick für Schwierigkeitsgrade.

Die Folge für die erste Ausgabe war: Weil rund 16 Frauen das Thema so wichtig war, stürzten sie sich gleich auf den Kopftuchstreit. Bei ihren Nachforschungen standen sie schnell vor einem Berg von Informationen und mussten lernen, zu werten, auszuwählen und Behutsamkeit bei der Beruteilung walten zu lassen. Herausgekommen ist ein persönliches und ehrliches Meinungbild zum Thema, das auch in der Bevölkerung auf breite Resonanz gestoßen ist.

Der ersten Ausgabe sollen weitere Folgen. Für jede "Hertene" werden die Themenkarten neu gemischt und neue Frauen können hinzukommen und mitmachen, ihre Ideen einbringen. Für den Namen "Hertene" entschieden sich die Frauen mehrheitlich aus zwei Gründen. Einmal ist es die alte Bezeichnung für Herten, die urkundlich im 11. Jahrhundert erstmals so erwähnt wurde. Und zweitens hört sich "Hertene" wie ein alter Frauenname an.

Ihre Ansprechpersonen:

Manfred Nousch

Funktion: VHS Studienleiter

Telefon: 0 23 66 / 303 515

Astrid Kempf

Telefon: (0 23 66) 30 35 81


Stichwortsuche

Darstellung