Newsletter 02-2011
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Das Kulturhauptstadtjahr 2010 - Die schönsten Momente

Das Kulturhauptstadtjahr war eine spannende Zeit in Herten. Georg Sommer begleitete mit seiner Kamera die Akteure und Aktionen der SchachtZeichen und local-heroes-Woche. Jetzt können Sie auf YouTube noch mal die schönsten Momente dieser Projekte erleben. Gelbe Ballone vor knatschblauem Himmel und roten Zechen. Darunter jede Menge Programm wie Ausstellungen, Konzerte, Feste, Gespräche, Gottesdienste uvm. Die Menschen der Stadtteile rückten näher zusammen und feierten miteinander ein Stück Bergbau- und Stadtgeschichte. Das war in Herten SchachtZeichen.
Die lokalen Helden hatten in der local-heroes-Woche ihre große Bühne. Seien es die die JeKi-Kinder bei der Eröffnung des neugestalteten Schlossparks, die bildenden Künstlerinnen und Künstler am Tag der offenen Ateliers, die Literaturliebhaber beim Lesemarathon, die Jugendlichen bei der Kultur- und Bildungsbörse, die Kabarett-Helden in der Kabarettnacht oder die Chöre beim DAY OF SONG.
Lässt man die Bilderflut noch mal Revue passieren, bleibt nur ein Fazit: Schön war’s!
Die Filme:
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Kinder und Musiklehrer aus Herten mit der Kamera begleitet

"Jedem Kind ein Instrument" - ein Programm, das seit Jahren Erfolgsgeschichte schreibt. Die Hertener Musikschule zeigt jetzt mit einem eindrucksvollen Film, wie wichtig das JeKi-Projekt für die Grundschulkinder ist. Der Regisseur George Sommer begleitete Hertener MusikschullehrerInnen und Kinder mit der Kamera im Unterricht, bei Konzerten und Proben. Ab sofort ist der Film auf der Homepage der Stadt Herten www.herten.de zu sehen.
„Wir wollen den Eltern verdeutlichen, wie wichtig das Erlernen eines Musikinstrumentes ist“, erklärt Sabine Fiebig, Leiterin der Hertener Musikschule. Musik macht Spaß und ist Teamwork. Das zeigen die JeKi-Kinder mit vielen, zum Teil lautstarken Mitschnitten: „Ich hab mir den Kontrabass ausgesucht, weil der so tiefe Töne macht“, verrät ein kleines Mädchen. Ein anderes hat die Baglama für sich entdeckt. „Einfach schön“, findet sie das türkische Saiteninstrument, das sie fest im Arm hält.
Der Film macht schnell klar, dass tanzen, singen und rhythmische Übungen fest zum JeKi-Alltag gehören und den Kinder neben viel Spaß auch Erfolgserlebnisse bringen.
>> zum Film
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Kulturfahrt zur Ausstellung "Plakatkunst Roy Lichtenstein"

- Roy Lichtenstein, Crying Girl, Leo Castelli Gallery, New York, 1963, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011
Der unverwechselbare Stil von Roy Lichtenstein (1923 – 1997) begeistert jung und alt. Mit seinen durch die Werbung angeregten Punktrastern und satten Farbtönen wurde er zum namhaften Künstler der Pop Art. Comic-Blondinen und Zeitungsanzeigen dienten ihm ebenso als Vorlage wie die Werke von Matisse und anderen berühmten Künstlern. In 35 Jahren sind rund vierzig eigenständige Entwürfe entstanden, für etwa dreißig weitere Plakate wählte er die Motive aus. In der Ludwig Galerie in Oberhausen wird zur Zeit die Postersammlung von Roy Lichtenstein ausgestellt. Die Präsentation beginnt mit seiner ersten Ausstellung 1962 in der Leo Castelli Galerie in New York und reicht bis zu seinem letzten Mitwirken im Jahr 1997. Dabei können fast vollständig die von ihm bearbeiteten Poster dank der Leihgaben aus dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg vorgestellt werden. Einige weitere Beispiele zu Ausstellungsplakaten, die Motive seiner Werke zeigen, runden das Bild ab.
Die girls und Kriegsszenen der frühen Comicvorlagen stellen seine populärste Phase in der ersten Hälfte der 1960er Jahre vor. Es folgen Entwürfe – beeinflusst vom Art Deco –, die nur zum Teil eine gegenständliche Formensprache sprechen. Brushstrokes (Pinselstriche) und die durch Vorlagen von Künstlerkollegen wie René Magritte oder Pablo Picasso angeregten Arbeiten zeigen sein Interesse an „Kunst als Motiv“. Eben dieses nehmen auch die Imperfect-Paintings auf und es bleibt prägend für sein gesamtes Lebenswerk bis zu den späten Landschaften im chinese style.
Bei einer Führung erhalten Sie einen Gesamtüberblick über seine Werke. Nach dem Museumsbesuch besteht im Anschluss noch die Gelegenheit, im CentrO zu bummeln.
Termin: 30.4.11, 10.30 Uhr ab Rathaus Herten
Preis pro Person: 23 € inklusive Busfahrt und Führung
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Philipp Scharri:"Der Klügere gibt Nachhilfe"

Stand up-Poetry & Kabarett-Poesie.
Die einen sehen Scharri in der Tradition von Wilhelm Busch – nur mit mehr Esprit, andere überzeugt er mit fulminanter Sprachgewalt, feiner Ironie und beachtlicher thematischer Tiefe, die seine Werke weit über den Status des gereimten Klamauks erheben. Nun sein Kabarett-Programm „Der Klügere gibt Nachhilfe“ im rasanten Wechsel von Reimkultur, frechen Liedern und brillantem Stand-up: Frei nach dem Motto „Sprache macht Spaß“ serviert Philipp Scharri Gereimtes nach Maß: Mal satirisch, mal lyrisch in vielen Stilen, mal beißt er – doch meist, da will er nur spielen. Mit Kabarett-Wortwitz schmeißt er die Gockel der deutschen Klassik vom hohen Sockel und bleibt in hintergründigen Scherzen dem Alltag als Dichter stets dicht auf den Versen.
Termin: 5.5.11, 20.07 Uhr, Glashaus
Eintritt: VVK 15 €, AK 17 €
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Kunstausstellung "Skulptik" von Monika Simon

"Skulptik" - das ist die Überschrift aller Arbeiten von Monika Simon. Das Wort Skulptur, die abstrakte, gebaute Arbeit verbindet sich mit der Plastik, der geformten und haptisch erfahrbaren Arbeit zu einer Einheit. Dies geschieht mit vielen verschiedenen Materialien. Die Präsentation der Figur wird zum eigenwilligen, sie unterstützenden Partner aus drei bestimmten Bestandteilen: Ort der Entstehung, Raum des Umfeldes und Beschaffenheit des Materials. Dies geschieht mit kleinen Skizzen im Atelier und endet in großen Arbeiten auch für den Außenraum. Immer klingt die Ironie durch, der Mensch zwar im Mittelpunkt, aber nie wirklich ganz sicher.
Ausstellungszeitraum: 8. - 29.5.11
Öffnungszeiten: Fr. und Sa. 15 -18 Uhr, So. 11 - 18 Uhr
Ausstellungsort: Maschinenhalle Zeche Scherlebeck
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Rafael Cortés - Flamenco Gitarrenkonzert

„Rafael Cortés´ Kompositionen kreieren betörende Mixturen, die frisch und dennoch authentisch klingen, mit Anleihen an den Jazz oder Zigeunertradition.“ (Kölnische Rundschau)
Rafael Cortés entdeckte schon sehr früh seine Liebe zur Gitarre. Sein Großvater schenkte ihm das erste handgefertigte Instrument im Alter von drei Jahren und übernahm gleichzeitig die ersten Lehrstunden. Sein erster professioneller Gitarrenlehrer El Macareno beschloss, den Unterricht zu beenden, als sein Schüler 14 Jahre alt war. Die Begründung war einfach und überzeugend: "Es gibt nichts mehr, was ich dir noch beibringen kann."
Im Laufe der Jahre perfektionierte Rafael Cortés seine Technik und seinen persönlichen Stil. Bei seiner musikalischen Entwicklung flossen immer wieder moderne klassische Elemente ein, ebenso wie Elemente aus dem Genre Latin und Jazz. Auch wenn seine Interpretationen und eigenen Kompositionen von seinem ganz persönlichen Stil geprägt sind, ist dennoch die Tradition des Flamencos stets gegenwärtig.
1985 gab Rafael Cortés sein erstes Solokonzert in der Essener Zeche Carl, 1989 fand dann die Gründung des Gitarren/Flamenco/Jazz Duos Duo Marcalo statt, 1990 saß er zum ersten Mal in einem Plattenstudio und 1995 komponierte er Titel für den Kinofilm "Der Strand von Trouville".
Bei seinen ausverkauften Shows in Deutschland, Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn, Holland und Spanien wird er enthusiastisch von Fans und Presse gefeiert. Standing Ovations des Publikums sind bei Rafael Cortés keine Seltenheit, und selbst die einstigen Gitarrengötter wie Larry Corryel kamen auf die Bühne und feierten ihn. Auch den berühmten Paco de Lucia supportete er bereits.
Termin: 27.5.11, 20 Uhr Glashaus Herten
Eintritt: VVK 15 €, AK 17 €
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Weitere Tipps und Termine:
- 2.5. - 10.6.2011, 10 Uhr, Ausstellung "c a f c a - creative fashion and catwalk academy, Bürgerhaus Herten-Süd
- 7.5.2011, 11.30 Uhr, Tümpeltour für Eltern, Großeltern und Kinder, Treffpunkt Rathaus Herten
- 8.5.2011, 11 Uhr, hertener immobörse: wohnbar 2011, Glashaus Herten
- 9.5.2011, 17.30 Uhr, Hertener KinderUni, "Wie funktioniert Waschmittel?", Bürgerhaus Herten-Süd
- 21.5.2011, 11.30 Uhr, Walderlebnistour mit allen Sinnen, VHS-Tour für Eltern, Großeltern und Kinder, Treffpunkt Parkplatz Grundschule In der Feige
- 25.5.2011, 18 Uhr, VHS-Seminar, Kurz & Knackig: Small talk - Die Kunst des kleinen Gesprächs, VHS-Haus
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Service und Impressum
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Kulturbüro Herten
Sylvia Seelert
s.seelert@herten.de
