Adoption - und was dann?
Erstinformation für Adoptierte und ihre Familien
Die Hertener Adoptionsstelle geht davon aus, dass Adoption ein lebenslanger Prozess einer sich zwischen dem Kind und den Adoptiveltern entwickelnden Beziehung ist, und es ist auch davon auszugehen, dass diese Beziehung für beide Seiten von positiver Bedeutung ist.
Die Adoptionsstelle der Stadt Herten hilft Adoptivfamilien, persönlich eine Möglichkeit des offenen Umgangs mit Gedanken, Fragen und Wünschen und den daraus resultierenden Unsicherheiten und Ängsten zu bekommen, die die Beschäftigung mit den Tatsachen der biologischen Herkunft des adoptierten jungen Menschen bei allen Beteiligten auslösen können.
Adoptions-Hilfen
Auch nach dem Abschluss des Adoptionsverfahrens haben die Adoptiveltern, das Adoptivkind und die Ursprungsfamilie die Möglichkeit, sich an die Adoptionsstelle zu wenden. Adoptionshilfe gehört zum integrierten Bestandteil der Leistungen der Adoptionsstelle.
Im Einzelnen sind folgende Aspekte dabei zu berücksichtigen:
- Biografiearbeit mit adoptierten Minderjährigen und Erwachsenen
- Beratung bei Themen, die mit dem Adoptionsstatus des Kindes verbunden sind (z.B. Aufklärung des Kindes, Identitätsprobleme des Kindes) Entsprechend seinem Entwicklungsstand kann das Kind in die Beratung mit einbezogen werden.
- Beratung und Unterstützung Adoptierter vom 16. Lebensjahr an bei der Auseinandersetzung mit Themen aus der Herkunftsfamilie, ggfls. Vorbereitung und Begleitung von Begegnungen mit Angehörigen der Herkunftsfamilie
- Beratung und Unterstützung der abgebenden Mutter/Eltern im Prozess der Verarbeitung der Adoptionsfreigabe und beim Informationsaustausch über die Entwicklung des Kindes
- ggfls. bei teiloffenen Adoptionsformen Vermittlung von Kontakten zwischen den Beteiligten


