Hertener Jungentrophy
Jungenarbeit möchte Jungen dahigehend unterstützen, dass sie eine selbstständige geschlechtliche Identität als Junge in all ihren Ausprägungen und ihrem biographischen Werdegang entwickeln. Jungenarbeit ist daher eine Haltung und Sichtweise. Hierbei wird Männlichkeit als kulturell konstruiert und in stetiger Veränderung befindlich angesehen.
Jungenarbeit ist notwendig geworden, da die heutige Zeit unter dem Einfluss vieler Modernisierungseffekte steht, die sich auch auf die Jungen- und Männersozialisation auswirken. Es ist daher für Jungen wichtig, durch unterschiedliche Angebote und Zugangsmöglichkeiten Raum und Anregungen für Selbstfindung zu erhalten.
Jungenarbeit nutzt hierbei Methoden und Anlässe, die es Jungen ermöglichen, Grenzen ohne nachteilige Konsequenzen auszuprobieren und so eigene Grenzen kennen zu lernen.
Erlebnispädagogische Übungen können dies gewährleisten.
Aus diesen Überlegungen heraus ist die Jungentrophy als eine erlebnisorientierte Veranstaltung von dem Arbeitskreis ju-man konzipiert worden. Dieser Arbeitskreis setzt sich aus dem Kreisgesundheitsamt Recklinghausen, der pro familia, Recklinghausen und der Drogenberatung Westvest, Marl zusammen. Die Jungentrophy wurde bisher in Kooperation mit der Stadt Gladbeck sowie mehreren Einrichtungen in Gladbeck umgesetzt, aber auch in verschiedenen anderen Städten des Ruhrgebiets.
Seit 2009 findet die Jungentrophy auch in Herten statt.
Die Jungentrophy ist für Jungen zwischen 11 und 15 Jahren gedacht. In 5er bis 7er Teams beweisen Jungen ihre Teamfähigkeit und bewältigen verschiedene Aufgaben, um das Finale zu bestehen.
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