Jahresprogramm der Schlosskonzerte 2014

Sonntag, 26.01.2014, 11 Uhr
"Best of NRW" Klaviermatinée

Francois-Xavier Poizat

Der 1989 geborene französisch-schweizerische Pianist Francois-Xavier Poizat, begann seine Karriere mit zwölf Jahren beim "Pacific Music Festival" in Japan, zu dem er von der großen Argentinierin Martha Argerich eingeladen wurde. Es folgten Konzerte in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Russland, Polen, Kanada, China und Japan, im Rahmen großer Festivals. Er konzertierte als Solist mit zahlreichen, namhaften Orchester, wie "Orchestre de la Suisse Romande", "Orchestre National du Capitole", "Orchestra de la Svizzera Italiana", "Philharmonia Poznanska" unter der Leitung von Neeme Järvi, Philippe Beran, Lukasz Borowicz und Thierry Fischer.

Francois-Xavier Poizat hat sich in der Welt der internationalen Wettbewerbe durchgesetzt, u.a. mit dem Grand Prix beim 11. Internationalen Wettbewerb "Romantische Sterne" in Kassel. Beim "Tschaikowsky Wettbewerb" in Moskau (2011) hat er mit dem "Spezialpreis der Jury" für eine Sensation gesorgt und wurde als erster Schweizer Pianist Preisträger in der Geschichte dieses legendären Wettbewerbs. Neben seiner Tätigkeit als Pianist ist Francois-Xavier Poizat künstlerischer Leiter mehrerer internationaler Festivals in Frankreich, der Schweiz und in Deutschland.

Sonntag, 23.02.2014, 11 Uhr 
Kammerkonzertmatinée

Tschechisches Nonett

Das Tschechische Nonett ist eines der ältesten Kammerensembles weltweit. Gegründet wurde es im Jahre 1924 und wurde innerhalb von kurzer Zeit zu einem bedeutenden Klangkörper mit klassischem Repertoire und in vielerlei Hinsicht bahnbrechend für neue Musik. Das Tschechische Nonett hat durch seine Interpretationen und der originellen Instrumentalbesetzung viele bekannte zeitgenössische Komponisten zu neuen Kompositionen inspiriert, genannt seien an dieser Stelle Prokofjew, Lutoslawski, Martin u. a.

Die spezifische Instrumentalbesetzung (Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Bläserquintett) bietet eine fast unerschöpfliche Skala an Farbkombinationen mit dem vollen Klang eines Kammerorchesters. Dadurch ist es möglich, Kompositionen vom Barock bis zur Gegenwart ins Repertoire aufzunehmen.

Das Tschechische Nonett stellte sich bereits auf zahlreichen internationalen Musikfestivals vor: den Salzburger Festspielen, Edinburgh International Festival, Montreux, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, den Festivals La Folle journée de Nantes, Festival de Música de Canarias, Prager Frühling und anderen.

Es absolvierte viele Konzerttourneen durch europäische Länder (Deutschland, Österreich, Großbritannien, Holland, Spanien, Italien, Frankreich), weiter durch Länder Nord- und Südamerikas, Japan und Afrika und trat ebenfalls auf bedeutenden internationalen Konzertbühnen auf: Wiener Musikverein, Montreaux Auditorium Strawinski, München Herkulessaal, Auditorio de Zaragoza, Lyon Auditorium, Washington Library of Congress, Playhouse Vancouver, Dvorak-Saal des Prager Rudolfinums usw.

Die umfangreiche Diskographie des Tschechischen Nonetts umfasst fünfundvierzig Langspielplatten und CD´s der Firmen Supraphon, Panton und Harmonia Mundi.

Für die Aufnahmen für die französische Edition Praga Digitals mit dem internationalen Vertriebsnetz Harmonia Mundi, mit dem das Tschechische Nonett einen Exklusivertrag abgeschlossen hat, erhielt das Ensemble eine ganze Reihe wichtiger Preise. Die Aufnahme des Nonetts mit Werken von Bohuslav Martin erhielt von der bekannten Rezensionszeitschrift Répértoire höchste Ehren – den Preis 10 du Répértoire, und die Aufnahmen Beethovenscher Kompositionen gewannen den Preis Choc du Monde de la Musique. Für Praga Digitals hat das Tschechische Nonett auch Kompositionen von  Brahms, Mozart, Roussel, Prokofjew, Spohr, Dvorak u. a. eingespielt.

Sonntag, 16.03.2014, 11 Uhr 
"Best of NRW"
Kammerkonzertmatinée

Aleksey Semenenko &
Inna Firsova (Violoncello und Klavier)

Aleksey Semenenko 

Der junge Geiger Aleksey Semenenko, 1988 in Odessa geboren, ist einer der führenden ukrainischen Musiker seiner Generation. Er begann mit 6 Jahren Violine zu studieren. Nur ein Jahr später wurde er Preisträger des Kindermusikfestivals „Sternchen“ und debütierte als Solist mit dem Philharmonischen Orchester Odessa. Sein Debüt in Deutschland gab er 2007 als Solist in der Hamburger Color Line Arena mit Schindler’s Liste von John Williams. 2011 eröffnete er das Festival „musik:landschaft westfalen“ mit der russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov und gab sein USA Debüt bei der Harvard Musical Association in Boston.

Inna Firsova

Inna Firsova wurde 1988 in Tschita/Russland geboren und begann im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspiel in der Klasse von Svetlana Korzheva in Pervomaisk/Ukraine. Im Alter von zwölf Jahren gewann sie ihren ersten Klavierwettbewerb. In den folgenden Jahren wurde sie Preisträgerin bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben. 2002 begann sie ihr Studium als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Tanz in Hamburg bei Prof. Grigory Gruzman. Anschließend setzte sie ihr Studium am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar fort. 2010 war sie beim Klavierfestival Ruhr in Bochum zu hören.

Sonntag, 11.05.2014, 11 Uhr 
WDR Kammerkonzertmatinée

Alliage Quintett (Saxophon)

Daniel Gauthier - Sopran-Saxophon
Eva Barthas - Alt-Saxophon
Simon Hanrath - Tenor-Saxophon
Sebastian Pottmeier - Bariton-Saxophon
Jang Eun Bae - Klavier

„Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) von vier Saxophonen und Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit einem ECHO Klassik ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität.

Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxophons: Eva Barthas (Frankreich), Altsaxophon, Koryun Asatryan (Armenien), Tenorsaxophon, und Sebastian Pottmeier (Deutschland), Baritonsaxophon. Die koreanische Pianistin Jang Eun Bae komplettiert die Quintettbesetzung.

Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und ein.

Sonntag, 15.06.2014, 11 Uhr 
Kammerkonzertmatinée

Studierende der Musikhochschule Münster

Manon Thiering

Manon Thiering erhielt im Alter von 14 Jahren ihren ersten Klarinettenunterricht im ländlich gelegenen Artland in Niedersachsen. Den ersten Studienabschluss im Fach Instrumentalpädagogik bei Allan Ware und Markus Heeb legte sie im Jahr 2012 an der Hochschule Osnabrück ab. Seither macht sie ein künstlerisches Studium an der Musikhochschule Münster bei Werner Raabe.

Seul Lee

Seul Lee ist 1989 in Südkorea geboren. Mit 7 Jahren gewann sie den ersten Preis des Nationalwettbewerbs in Korea. 2007 gewann sie den dritten Preis des Nationalwettbewerbs für musikalische Ausbildung. Seit 2009 studiert Seul Lee in Deutschland an der Musikhochschule Münster in der Klasse von Prof. Peter von Wienhardt. Den Bachelor of music hat sie im Sommer 2013 abgeschlossen und seit Oktober 2013 studiert sie Master of music, ebenfalls in der Klasse von Prof. Peter von Wienhardt.

 

 

Jihye Lee

Jihye Lee, in Seoul, Republik Korea geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 4 Jahren. In ihrer Heimat schloss sie ihr Bachelor Studium an der Kyung-Hee Universität ab. Sie wurde danach an der Folkwang Universität der Künste, Essen aufgenommen und absolvierte ihr Diplomstudium bei Boris Bloch mit der höchsten Note. Seit 2013 studiert sie Konzertexamen an der Musikhochschule Münster bei Peter von Wienhardt.

Sonntag, 28.09.2014, 11 Uhr 
Kammerkonzertmatinée

Virgil Boutellis-Taft  & 
Cathy Krier (Violine und Klavier)

Virgil Boutellis-Taft

Virgil Boutellis - Taft erhielt seine musikalische Ausbildung im Alter von 7 Jahren. Bereits mit 16 Jahren zeichnete ihn das Pariser Conservatoire mit der Goldmedaille im Rahmen ihres Solistenprogramms aus. Im Jahr 2004 wurde er Preisträger des Bleustein - Blanchet Foundation, Paris. Virgil Boutellis - Taft  vervollkommnete seine Studien an der Franz -Liszt-Akademie in Budapest sowie am Royal College of Music in London .

Er folgte für zwei Jahre einer Einladung der Universität Buchmann- Mehta School of Music , Tel Aviv,im Rahmen des internationalen Programms für herausragende ausländische Studierende.

Virgil Boutellis - Taft hat an Meisterkursen bei Zakhar Bron, Ivry Gitlis , Ida Haendel , Shlomo Mintz , Igor Oistrach , Haim Taub , Almita Vamos teilgenommen sowie mit Solisten wie Olivier Charlier , Laurent Korcia , Hagai Shaham und Régis Pasquier zusammengearbeitet .
Seit Juni 2012 ist er Preisträger des renommierten Banque Populaire Foundation.
Virgil tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker in Europa und den Vereinigten Staaten auf. Als Solist wirkte er zusammen mit dem Dayton Philharmonic Orchestra, dem Springfield Symphony Orchestra und dem Kammerorchester Emeritus Israel .

Im Jahr 2010 wurde er mit dem ersten Preis " Solistische StreicherInnen " der ISA International Competition ausgezeichnet und wurde eingeladen, beim  Kulturradio des ORF Wien aufzutreten.


Virgil Boutellis - Taft gab Konzerte bei internationalen Festivals wie dem Bowdoin Music Festival, USA ,Valdres Festival, Norwegen, Red Sea Festival ( Valery Gergiev ),Israel, Prussia Cove , England , Musical Bagatellen, Paris, Arsenal,Metz, Musik in Brionnais , Uzerche Festival , Les Violons de Légende , Beaulieu-sur- Mer, Licht und Schatten – Festival, Clairvaux und weitere.

Besonders von der Fachpresse gewürdigt wurde seine Aufführung von Jean-Claude Grumberg’s  Mama's Coming Back Poor Orphan beim Festival von Avignon unter der Ltg. von Stéphane Valensi .

Virgil Boutellis - Taft  spielt auf einem Instrument von Domenico Montagnana "ex Régis Pasquier " aus dem Jahr 1742 , ermöglicht durch die Großzügigkeit eines privaten Sponsors.

 

 

Cathy Krier

Cathy Krier, 1985 in Luxemburg geboren, begann schon im Alter von fünf Jahren ihr Klavierstudium am Luxemburger Konservatorium. Ab 1999 gehörte sie der Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov an der Hochschule für Musik und Tanz Köln an. Im Jahr 2000 spielte sie Ludwig van Beethovens Klavierkonzert in G-Dur mit dem Latvian Philharmonic Chamber Orchestra unter der Leitung von Carlo Jans ein. 2008 erschien ihre erste CD mit Solowerken von Scarlatti, Haydn, Chopin, Dutilleux und Müllenbach.

Cathy Krier ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe und Stipendien. 2003 verlieh ihr die Jeunesses Musicales du Luxembourg den «Prix Norbert Stelmes». Ein Jahr später erhielt sie den Preis der Stiftung IKB International.

Anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten der Philharmonie Luxemburg 2005, spielte Cathy Krier gemeinsam mit dem Pianisten Cyprien Katsaris vierhändig. Ein Jahr später trat sie beim Klavier-Festival Ruhr auf indem sie eine Einladung zum Meisterkurs von Prof. Robert Levin annahm.

Weitere Meisterkurse bei Dominique Merlet, Homero Francesch und Andrea Lucchesini, bei dem sie ihre Studien an der Scuola di Musica di Fiesole fortsetzte, sowie eine Einladung an die Académie musicale de Villecroze ergänzten ihre musikalische Ausbildung.

2007 beteiligte sie sich an der feierlichen Eröffnung des Kulturjahres in Luxemburg, wo sie regelmäßig im Rahmen des Festival International Echternach, des Festival de Bourglinster und des Festival Musek am Syrdall auftritt.

Ihre Konzerttätigkeiten führten Cathy Krier sowohl in die Vereinigten Staaten (Washington, Millenium Stage des Kennedy Center), wie auch in die Niederlande, wo sie auf Einladung der Stiftung Euriade in der Abtei Rolduc konzertierte. Weitere Konzerte führten sie nach Österreich, Deuschland, Lettland, Spanien, Andorra, Italien, Frankreich und Belgien. Es folgten Einladungen zum Festival Sommerclassics, zu Pianoplus in Bonn, sowie Klavierabende im Museum K20/K21 Düsseldorf, bei der Ärztekammer Nordrhein, auf Haus Rodehorst, im Luxemburger Haus in Berlin, im Grand Théâtre der Stadt Luxemburg, in der Philharmonie Luxemburg, im CAPe Ettelbrück und in der Bagno Konzertgalerie Steinfurt.

2012 konzertierte die Pianistin u.a. am Liepaja Piano Stars Festival, im Falkenhof in Rheine, an dem Midi-Minimes Festival in Brüssel und dem Sint-Peter Festival in Louvain, auf Schloss Elmau, beim Leipziger Klaviersommer sowie im Mendelssohn-Haus, Leipzig.

 Außerdem nahm Cathy Krier eine Einladung der Stiftung Biermans-Lapôtreals “Artist in Residence”, Paris, wahr.

Neben ihren Klavierabenden, konnte sie bereits als Solistin mit verschiedenen Orchestern auftreten: Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Solistes Européens Luxembourg, Kammerorchester Luxemburgs «Les Musiciens», «L’Estro Armonico», sowie Latvian Philharmonic Chamber Orchestra und Liepaja Symphony Amber Sound Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Jack Martin Händler, Bramwell Tovey, Garry Walker, Pierre Cao, Yoon K. Lee und Atvars Lakstigala.

Die in 2013 bei AvI Music mit den Klavierwerken von Leoš Janáek erschienene CD hat überaus großes Interesse bei der internationalen Fachpresse gefunden. Jetzt stellt Cathy Krier eine Einspielung vor, die Leoš Janáek gewidmet ist. Bravourös meistert die Pianistin das anspruchsvolle Werk des Komponisten, indem sie Virtuosität, Sensibilität und sogar Sinnlichkeit vereint. Ein großer "coup de coeur" und eine Musikerin, die man auf keinen Fall verpassen sollte. ( Emilie Munera).  

U.a. wurde diese Aufnahme mit dem Coup de Coeur von France musique /Radio France ausgezeichnet.

Sonntag, 26.10.2013, 11 Uhr 
"Best of NRW"
Kammerkonzertmatinée

Mariko Hara &
Sarah Tysman (Viola und Klavier)

Mariko Hara

Mariko Hara wurde 1984 in Tokio geboren, wo sie im Alter von fünf Jahren ersten Geigenunterricht an der Toho Musikschule erhielt. 2005 wechselte Mariko zur Viola, nachdem sie die Bratscherin Nobuko Imai kennenlernte. Bei ihr, sowie bei Antoine Tamestit und Steven Isserlis vervollkommnete sie ihre Ausbildung.

Als Solistin konzertierte Mariko unter anderem mit dem Japan Philharmonic Orchestra und den Duisburger Philharmoniker. Recitals führten sie in renommierte Konzertsäle in Tokio, Genf, London, Verona und Washington. Sie erhielt Einladungen von Internationalen Musikfestivals wie zum Beispiel Verbier, Kuhmo, IMS Prussia Cove oder Luzern.

Mariko Hara ist eine begeisterte Kammermusikerin und musizierte zum Beispiel mit Philippe Graffin, Martti Rousi, Steven Isserlis oder dem Tokyo Quartett.

Von 2004 bis 2010 war sie Mitglied des Jupiter Quartet. Ein Dokumentarfilm des Japanischen Fernsehens, in der das Quartett drei Jahre lang bei seinen Aktivitäten begleitet wurde, gewann den renommierten „Galaxy Award“ in Japan. Mariko Hara erhielt verschieden Stipendien und Förderungen, so zum Beispiel von der „Hugo de Senger Foundation”, der „Rohm Music Foundation”, der „Mozart Gesellschaft Dortmund” und der „Dr. Carl Dörken Stiftung”.

Im März 2013 erschien Mariko Haras Debüt-SACD „Fantasie” beim Label ARS Produktion. Zahlreiche Rundfunkanstalten sendeten die neue Aufnahme mit begeisterten Kommentaren, und die internationale Fachpresse überschlug sich mit Superlativen – wie zum Beispiel im deutschsprachigen Raum: „Brilliante Bratsche: Egal, ob Schumann, Brahms oder Hindemith, alles, da: Emotionen, Klangfarben, Wille zu Ausdruck und Gestaltung" schrieb beispielsweise das Schweizer Magazin „Musik & Theater“ im Juni 2013. „Absolut bemerkenswert!”, resümmierte die Wiener Zeitung am 4. Juli 2013 und bereits im Mai 2013 beendete die Zeitschrift AUDIO eine hervorragende Rezension mit den Worten: „Mariko Hara: ein vielversprechendes Talent."

Mariko wird in der Saison 2014/2015 in Nordrhein-Westfalen als Solistin in der Konzertreihe „Best of NRW” zu hören sein.

Sarah Tysman

Die französische Pianistin Sarah Tysman tritt international als Solistin, sowie auch als gefragte Kammermusikerpartnerin und Liedbegleiterin auf.

Ihre Auftritte führten sie bereits in zahlreiche europäische Länder, u.a. zu den Bregenzer Festspielen, zum Verbier Festival, Kumo Festival Finland, Kilkenny Festival, Prussia Cove chamber music Festival, in die Wigmore Hall London, die Tonhalle Zürich, sowie nach Afrika, in die USA und nach Brasilien. Sie konzertierte u.a. mit Musikern wie Kirill Petrenko, Rolando Villazon, Laurent Naouri, Gerhard Schultz, Natalia Prischepenko und Steven Isserlis.

Sarah Tysman hatte ihren ersten Soloauftritt mit 11 Jahren in der Salle Gaveau in Paris. Sie studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris bei Henri Barda, Pierre-Laurent Aimard und Anne Grappotte. Das Studium schloss sie mit Auszeichnung ab und wurde zum Cycle de Perfectionnement zugelassen. Daraufhin setzte sie ihre Studien bei Hartmut Höll in Karlsruhe(Hochschule für Musik) und bei Grigory Gruzman in Hamburg (Hochschule für Musik und Theater) fort, wo sie ihr Konzertexamen mit dem Klavierkonzert von Ravel abgeschlossen hat.

Meisterklassen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Lazar Berman, György Kurtag and Elisabeth Leonskaja vervollständigten ihre Ausbildung.

Sarah Tysman ist Preisträgerin des Newport International Competition for Young Pianists , des Wettbewerbs der Elise Meyer Foundation in Hamburg , des International Maj Lind Piano Competition sowie des San Sebastian International Piano Competition. Sie war Stipendiatin des DAAD sowie der Fondation Natexis, groupement des banques populaires.

Ihr Interesse für Stimmen führte sie in feste Engagements als Pianistin an die Komische Oper Berlin und anschließend an das Opernhaus Zürich, wo sie mit den bedeutensten Sängern der Opernwelt zusammenarbeitete. Darüber hinaus führten weitere Engagements sie an die Staatsoper Berlin, das Theater an der Wien und zu den Bayreuther Festspielen.

Seit dem Sommer 2012 ist Sarah Tysman als Studienleiterin bei den Salzburger Festpielen engagiert.

Sonntag, 30.11.2014, 11 Uhr 

"Best of NRW"
Klaviermatinée

Florian Noack

Mit erst 20 Jahren wird der belgische Pianist Florian Noack bereits als „einer der vielversprechendsten Pianisten der nächsten Generation klassischer Musiker“ gehandelt (concertclassic).

Als Sohn einer Musikerfamilie begann Florian Noack im Alter von 4 Jahren Klavier zu spielen. Er nahm Unterricht bei Michel Wiggers und wurde bereits als 12jähriger in das Programm „Herausragende junge Talente“ der Chapelle Musicale Reine Elisabeth aufgenommen. Dort studierte er 2 Jahre und nahm gleichzeitig an Meisterkursen bei A.R. El Bacha, D. Bashkirov, V. Margulis und Brigitte Engerer teil. Letztere schrieb über ihn, obwohl er erst 14 Jahre alt war: „Ich war außerordentlich beeindruckt von seiner Reife, seinen unglaublichen technischen Fähigkeiten, seiner Intelligenz und seiner natürlichen Musikalität.“

Im Alter von 15 Jahren gewann Florian Noack viele erste Preise bei Wettbewerben in Belgien, wie z.B. beim Concours Dexia Classics und Rotary Breughel.  Diese Erfolge ermöglichten ihm zahlreiche Konzerte in Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland. Während dieser Zeit arbeitete er intensiv mit dem belgischen Pianisten Johan Schmidt zusammen.

Mit 16 Jahren kam er nach Deutschland an die Musikhochschule Köln in die Klasse des russischen Komponisten und Pianisten Vassily Lobanov. Im selben Jahr gewann er zahlreiche Preise bei Wettbewerben in Frankreich, wie beim Concours Piano-Campus und beim Concours Vibrarte in Paris.

Als Enthusiast für die seltener gespielte romantische und post-romantischen Klavierliteratur (Medtner, Alkan, Dohnanyi u.a.), hat Florian Noack Transkriptionen von Werken von Tschaikowsky, Rachmaninoff, Rimsky-Korsakov etc. verfasst. Diese Transkriptionen, die die Aufmerksamkeit von Dmitri Bashkirov und Boris Berezovsky auf sich gezogen haben, wurden in Spanien, Deutschland und Frankreich aufgeführt.

Er wurde zu zahlreichen Festivals nach Frankreich eingeladen, wie Piano en Valois, Festival Chopin in Paris, Pianissimes in Lyon, Citadelle Nights in Sisteron, Festival d’Annecy etc. Nach seinem Rezital in Lyon bezeichnete ihn La Lettre du Musicien als „bemerkenswerten jungen Vituosen mit einem schillernden Ton“.

Florian Noack wurde der Preis „Grandpiano 2009“ verliehen, der jährlich an einen vielversprechenden Pianisten verliehen wird. Er ist Preisträger der Fondation Belge de la Vocation. 2010 war er  Preisträger und Gewinner des Publikumspreises beim Rachmaninoff Wettbewerb und  Preisträger beim Kölner Klavierwettbewerb.

Sonntag, 14.12.2014, 11 Uhr 
Kammerkonzertmatinée

Misha Nodelmann Quartett
Michael van Ahlen (Streichquartett & Vorleser)

Musik und Erzählungen zur Advent- und Weihnachtszeit mit dem Misha Nodelmann Streichquartett und dem Vorleser Michael van Ahlen.

Misha Nodelmann Streichquartett

Das Misha Nodelmann Streichquartett hat sich uber seine Arbeit fur die jüdische Kammerphilharmonie und der Neuen Philharmonie Westfalen gefunden. Ganz im Sinne von Daniel Barenboim, dass Musik die einzige Weltsprache sei, konzertieren sie auf höchstem Niveau. Die Hingabe zur Musik steht an erster Stelle.

Michael van Ahlen

Michael van Ahlen, ist Buchhändler (a. D.) und Vorleser aus Passion. Mittlerweile ist er mit vielen Solo- und Duoprogrammen (mit Sabine van Ahlen, Vorleserin) in deutschen Landen unterwegs. 2004 gründete er mit dem Sänger Arne Ströhlein und Michael Mikolaschek das Trio „3Männer“, das mit seinen Programmen 3Männer machen Liebe, 3Männer machen Weih?Nacht! und 3Männer machen Urlaub bis 2008 große Erfolge feierte. 2005 kreierte Michael van Ahlen zudem seinen Literatur-Frühschoppen „Sonntags um 11“. 6x im Jahr – jeweils an einem Sonntag im Monat – präsentiert er seitdem seine Lieblingsautoren, derzeit mit dem 9. Programm in der „Altstadtschmiede“ in Recklinghausen. Seit 1999 ist er zudem der Erzähler beim alljährlichen großen Weihnachtskonzert der Neuen Philharmonie Westfalen. Außerdem liest er regelmäßig in Schulen und Altenwohnheimen.

Michael van Ahlen ist verheiratet, lebt in Recklinghausen, liebt alles Angelsächsische, Musik fast jeglicher Art und sammelt englische Kaffeebecher.

Das Programmheft 2014 zum Download

Ihre Ansprechpersonen:

Sabine Fiebig

Funktion: Leiterin Musikschule

Telefon: 0 23 66 / 303 527

Anke Sochatzki

Telefon: 0 23 66 / 303 517

Birgit Golombeck

Telefon: 0 23 66 / 303 517


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